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Biosprithersteller Verbio: Produktion von Bio-Sprit E10 wurde zurückgefahren

Biosprithersteller Verbio hat die Produktion des immer noch unbeliebten Biokraftstoffs E10 im ersten Quartal dieses Jahres zurückgefahren.

Im ersten Quartal des vergangenen Jahres stellte die Firma noch 131.300 Tonnen von dem Kraftstoff her. In den ersten drei Monaten in diesem Jahr waren dies nur noch 116.900 Tonnen.

Wie das in Sachsen-Anhalt und Brandenburg beheimatete Unternehmen mitteilte, sei der Grund für die Drosselung die immer noch schleppende Abnahme des Biokraftstoffs E10.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Auto, Produktion, Sprit, Bio, E10
Quelle: www.bild.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.05.2011 15:00 Uhr von Jaecko
 
+18 | -1
 
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Die können ruhig ganz aufhören. Das was jetzt an E10 da ist, reicht die nächsten Jahre.
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13.05.2011 17:39 Uhr von newschecker85
 
+9 | -1
 
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für mich keine angst sondern überzeugung: für mich ist der Boykott von E10 keine Angst mehr, dass mein fahrbarer Untersatz vielleicht Schäden davon tragen könnte, obwohl mein Fahrzeug es laut Hersteller ohne Probleme verkraftet

für mich ist es eine Lebenseinstellung, eine Überzeugung E10 NICHT zu tanken.

Wohl deswegen weil ich weiß, das wegen den E10, Menschen überall auf der Welt hungern müssen, ne das sehe ich nicht ein. Darum kommt E10 nicht in meinen Tank

Außerdem alle meine Leute, tanken das aus dem selben Grund wie ich kein E10
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13.05.2011 18:24 Uhr von uss_constellation
 
+4 | -1
 
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@checker: 100% agree. Ich tanke ebenfalls keine Lebensmittel.
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13.05.2011 19:16 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -4
 
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Man muss schon arg beschränkt sein Wer argumentiert, man würde hier Lebensmittel vertanken hat echt nicht alle am Zaun.

In Deutschland hergestellter Biosprit von Firmen wie Verbio, Cropenergies, EOP Biodiesel, usw. hat mit Lebensmittelknappheit in anderen Ländern nichts, aber auch nicht das geringste zu tun!!
Wann begreifen die selbsternannten Umweltschützer, die von Agrar-Produktion und deren Abläufe von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, das endlich mal?

Die in Deutschland produzierten Lebensmittelüberschüsse werden nie in andere Länder verfrachtet, sondern wenn sie nicht zu Biosprit verarbeitet werden, entweder als Tierfutter verwendet oder aber vernichtet, indem man sie auf die Felder ausbringt und verrotten lässt.

In Süddeutschland kommt es nicht selten vor, dass Millionen an unverkäuflichen Äpfeln, Karotten und Mais einfach auf den Feldern ausgebracht werden und dann vor sich hingammeln.

Hier können Sie z.B. sehen, wie tonnenweise Gurken vergammeln. Der Text beschreibt das Dilemma gut. Die Gurken wurden unter hohem Ressourcenverbrauch (Wasser) mit Subventionen angebaut, haben falsche Maße, die Erzeuger feste Lieferverträge und können es nicht anderen Abnehmern anbieten und da bleibt nur noch die Vernichtung.

http://www.mainpost.de/...

Und der Bilduntertitel heißt: "Einer von vielen Gurkenbergen."

Mir wär es also lieber, man stellt aus diesen Gurken noch CO2-sparsamen Sprit her, als dass man sie ganz vor sich hinfaulen lässt.

Wer also ständig mit dem Märchen kommt, Biodiesel sei unethisch, der soll nicht reden, sondern selbst in anderen Ländern anfangen Lebensmittel anzubauen. Denn die Überschüsse von hierzulande werden nicht in andere Länder verschifft (keine Handelsabkommen, Hygienevorschriften, korrupte Politiker, usw.).

Die Preise für Lebensmittel setzen sich längst nicht mehr aus Angebot und Nachfrage zusammen, sondern werden in London und Chicago (Mercantile Exchange) gemacht.
Investmentbanken und Hedge Fonds gehen sogar mittlerweile dazu über, die Lebensmittel physisch zu horten, um das Angebot zu verknappen.

Erst im Juli hat der Hedge Fonds "Armajaro" am Terminmarkt NYSE Liffe Kakao-Terminkontrakte von 7% der gesamten Kakao-Weltjahresproduktion gekauft.
Diese Wirtschaftssubjekte sind dafür verantwortlich, dass die Preise steigen und nicht der Autofahrer, der heimisch hergestellten Biosprit tankt.

Man sollte stattdessen die Fonds zwingen, die tausende Tonnen Lebensmittel, die sie kaufen, zu fressen!

In Deutschland hergestellter Biosprit hat mit Knappheit von Lebensmitteln oder gestiegenen Rohstoffpreisen nichts zu tun!!!
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16.05.2011 09:48 Uhr von E10-Gegner.de
 
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E10 vs. Benzinpreise: Die Produktion von E10 zurückzufahren ist ja das eine - aber wie sieht es mit den gestiegenen Benzinpreisen aus?

Natürlich freue auch ich mich, dass E10 nach wie vor nicht getankt wird (der Absatz ist sogar auf 17% der Autofahrer zurückgegangen). ABER: Die Preise sowohl für Super Plus als auch für Diesel sind seit Einführung von E10 drastisch gestiegen - in meiner Stadt um durchschnittlich 20 CENT pro Liter Super Plus!!

Es ist also genau DAS eingetreten, was ich von Anfang an gesagt habe: E10 wurde letztendlich nur eingeführt, um die Benzinpreise in die Höhe zu treiben.

Liebe Bumsregierung, es geht schon lang nicht mehr um das E10 als solches, sondern um die offensichtliche Abzocke des deutschen Autofahrers!!

E10? Nein danke!! WIR WEHREN UNS! --> http://www.e10-gegner.de

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