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BA: Trotz Arbeit müssen immer mehr Menschen Hartz IV beantragen

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit müssen immer mehr Menschen, die einer beruflichen Tätigkeit nachgehen, trotzdem Hartz IV beantragen.

1,383 Millionen Werktätige mussten im Jahr 2010 zusätzlich Hartz IV beantragen, weil ihr Lohn nicht zum Leben ausreicht. Das ist ein Anstieg zum Jahr 2009 um 4,4 Prozent. Gegenüber dem Jahr 2007 stieg die Anzahl dieser Menschen sogar um 13 Prozent.

Dabei sind in Ostdeutschland mehr Beschäftigte "Aufstocker" (fünf Prozent) als im Westen (2,1 Prozent). Die meisten von ihnen arbeiten in der Zeitarbeit, der Gastronomie und in Dienstleistungsberufen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Hartz IV, Einkommen, Aufstocker
Quelle: www.bild.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.05.2011 08:38 Uhr von anderschd
 
+28 | -0
 
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Ihr könnt mir sagen was ihr wollt, aber dieser Umstand ist eine Schande.

Es bestätigt aber die Vermutung, wie der Chef der BA bis Herbst auf 2,8 Mio Arbeitslosen kommen will. Wie er gestern prophezeite.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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13.05.2011 09:11 Uhr von CageHunter
 
+33 | -2
 
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Selber Schuld: Das kommt davon wenn die arbeitslosen gezwungen werden jeden Scheiss-Job anzunehmen, der ihnen angeboten wird. Ein Hoch auf die permanent angedrohten Sanktionen ;)

Hach bin ich froh, dass da niemand drüber nachdenkt. Wär ja schrecklich wenn die plötzlich merken, dass man in ner Leiharbeitsfirma mies bezahlt wird, keine Chance auf Übernahme hat und -am allerbesten- den Auftraggeber mehr kostet als ein Festangestellter :D

Schaffen wir das super Harz4 doch bitte endlich ab und ersetzen es durch ein bedingungsloses Grundeinkommen. Wenn da endlich mal ein sinnvolles Konzept entwickelt würde, hätten wir immerhin nur noch andere Probleme^^
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13.05.2011 09:15 Uhr von Finalfreak
 
+16 | -2
 
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Man strebt halt: die Vollbeschäftigung mit allen Mitteln an.
Ich selbst müsste auch Wohngeld beantragen, wenn ich ne eigenene Wohnung hätte.
Man kann nur hoffen das es besser wird, aber das wird wohl wunschdenken sein.
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13.05.2011 09:44 Uhr von Klassenfeind
 
+13 | -1
 
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Einen Grund dafür, das wir Exportweltmeister sind, muß es ja geben.
Noch perverser wird die Situation, wenn man mal bedenkt, das ausgerechnet die europäischen Länder, die derzeit auf die Kredite der deutschen Steuerzahler angewiesen sind, genau diese Waren mit deutschem Steuergeld kauft und somit Deutschland einen wertlosen Titel erhält.

Wie Deutschland so seine Schulden jemals zurückzahlen will, weiß ich nicht.
Wir liegen jetzt bei - 2 Bio.€ , Tendenz steigend.

Und die Bundesregierung macht einen auf "Nicht´s hören", "Nicht´s sehen", ""Nicht´s sagen"...
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13.05.2011 10:05 Uhr von artefaktum
 
+16 | -2
 
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Wer trotz Vollzeitarbeit so wenig verdient, dass er davon nicht (über)leben kann, sollte entsprechend dem Lohn entsprechend langsam und schlampig arbeiten. Würden sich alle daran halten, würde sich das Problem ganz von alleine lösen.
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13.05.2011 10:11 Uhr von artefaktum
 
+11 | -0
 
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@Suisse: Nee, is klar. Dass der Staat hier Privat(!)unternehmern die Löhne subventioniert ist natürlich vollkommen in Ordnung.
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13.05.2011 10:19 Uhr von artefaktum
 
+13 | -0
 
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@suisse: "Es gibt genügend Rumänen, die liebend gerne für 3 Euro pro Stunde arbeiten und unter der Brücke schlafen würden."

Nimmand schläft liebend gerne unter der Brücke. Auch in Rumänien nicht. Und selbst wenn: Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun?
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13.05.2011 10:28 Uhr von artefaktum
 
+9 | -2
 
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@Suisse: Was du einfach nicht kapierst ist, dass die Leute sich nicht für dumm verkaufen lassen.
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13.05.2011 10:32 Uhr von anderschd
 
+15 | -0
 
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@suisse: Alles klar, schon mal die News gelesen?

"Trotz Arbeit müssen immer mehr Menschen Hartz IV beantragen"

Hier geht es nicht um Langzeitarbeitslose.

Und wenn die Rumänen mit ihren angeblich zufriedenstellenden 3 Euro die Stunde, ihr Leben in D finanzieren müssten, wäre es schnell vorbei mit der Glückseligkeit, die du uns hier weis zumachen versuchst.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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13.05.2011 10:38 Uhr von artefaktum
 
+1 | -1
 
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@Suisse: Dito.
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13.05.2011 10:45 Uhr von dagi
 
+6 | -1
 
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so ist es !!!! Überall im deutschsprachigen Raum haben wir die Lebensgrundlagen künftiger Generationen zerstört: Erst haben wir unsere heimische Landwirtschaft flächendeckend in den Ruin getrieben, dann weite Teile der Industrie mitsamt den Arbeitsplätzen unwiederbringlich ins ferne Ausland verfrachtet. Als Nächstes haben wir die Gesundheits- und Sozialsysteme zum Untergang verurteilt. Und nun drehen wir uns auch noch den Energiehahn ab. Jeder einzelne Schritt war gewollt und politisch korrekt. So wie die gewaltigen Menschenexperimente durch den Import von immer mehr unserem Kulturkreis nicht verbundenen Mitbürgern. Jedes unserer vorgenannten Experimente war für einen klar und nüchtern denkenden Menschen zum Scheitern verurteilt. Es ist dabei völlig egal, ob man politisch links oder rechts oder gar nichts ist, religiös oder ein Atheist, schwarz oder weiß, arm oder reich: Am Ende wartet auf alle ganz sicher ein neues Zeitalter
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13.05.2011 11:59 Uhr von BadBorgBarclay
 
+5 | -0
 
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die Statistiken. Die Aufstocker fallen ja raus weil sie arbeiten, von daher nicht Arbeitlos sind. Eigentlich müsste man Herausgeben wie Viele Leute Bezüge kriegen (ob Arbeitslos oder Aufstocker ist egal), dann wäre die Statistik nicht mehr so Rosig.
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13.05.2011 12:57 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -2
 
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"Ohne deren Intervention wäre Deutschland nach dem Krieg ein Bauernstaat und keine Industrienation geworden."

Kompletter Blödsinn. Sie haben den Aufbau beschleunigt und das auch nicht uneigennützig.
Aber das sie bestimmt haben was hier gebaut wird kannste knicken. Deutschland ist das geworden was es auch vor dem Krieg war oder gabs da keine Zeit?

"Die Abwanderung der Arbeitsplätze ins billige Ausland kam durch den starken Wettbewerb (auch heute immer mehr mit Rumänien etc)."

Der Arbeiter kann sich nicht mit der ganzen Welt in Wettbewerb stellen. Das ist eine kapitalistische Perversion die die Gesellschaft wieder in den Feudalismus zurück führt. Diese Form der Gesellschaftsordnung befürworten nur die die ihren Arsch bereits and er Wand haben und keine Sorge um ihre Zukunft haben müssen. Jeder der noch einigermaßen Grütze im Kopf hat sagt "Arbeit ja, aber nicht um jeden Preis", denn es gibt auch noch was anderes im Leben als Arbeit.

"Für Soziales waren die Menschen immer weniger bereit zu zahlen und die Ansprüche wurden immer höher."

Das betrifft meistens die Leute die den Hals auch so schon nicht voll genug bekommen. Sowas kann man politisch unterbinden lassen, ob es im Interesse der Geldlobby ist steht auf einem anderen Blatt.

"Atomkraft ist Mist und für Wind und Solar zahlt man natürlich viel mehr und dazu sind die Menschen auch bereit."

Ich nicht. Wenn Strom zum Luxus wird und ich nur noch zu Weihnachten Licht anmachen kann (mal übertrieben) dann liegt das nicht in meinem Interesse. Zumal in Deutschland die Strompreise künstlich hochgehalten werden und der Strom billig ins Ausland verkauft wird.

"Die Zeiten ändern sich. Das werden gerade Arbeitslose erleben. "

Wennn du meinst das sich für dich die Zeiten nicht ändern wirst du eine Überraschung erleben. Der Hammer den du auf die Arbeitslosen schmeißt wird zu dir zurück kommen. Mal gucken ob es dir dann immer noch gefällt so selbstgefällig über die unterste Schicht zu hetzen.
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13.05.2011 13:17 Uhr von shadow#
 
+3 | -1
 
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Danke, CDU und FDP: Hätte Schröder das einer früher gesagt, dass man einfach nur den letzten Rest Gewissen über Bord werfen muss um die Arbeitslosenzahlen auf Kosten der Geringverdiener und der Steuereinnahmen zu minimieren, wäre er wahrscheinlich sogar noch wiedergewählt worden...
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13.05.2011 13:28 Uhr von Chuzpe87
 
+2 | -0
 
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Willkommen in der Zeitarbeit - Mit ihrem Arbeitsvertrag legen wir ihnen noch einen Hartz 4 Antrag dabei, denn wir ziehen sie ordentlich ab, so dass sie eine Familie alleine nicht ernähren können.
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13.05.2011 17:38 Uhr von Kojote001
 
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Also wenn ich die Kommis von Suisse lese bekomme ich das kalte Kotzen.
Da werden Asylbewerber mit Langzeitarbeitslosen verglichen, was wie weiter oben schon geschrieben wurde absoluter Dünnschiss ist. Die Asylbewerber sind relativ Freiwillig hergekommen, was auf grob geschätzt 90% aller Langzeitarbeitslosen nicht zutrifft.
Dann will er Langzeitarbeitslosen das Recht auf Lebensraum (eigenen ) nehmen. Mal ganz ehrlich, sollte es so kommen wie du es schreibst dann wünsche ich dir arbeitslos zu werden. Aber ich tippe mal du bist der erste der schreit das es so nicht gehen kann. Also auch in dieser Hinsicht einfacj mal die Klappe halten.

Zum Thema:

Es ist einfach eine Schande das man gezwungen wird um jeden Preis Arbeit anzunehmen, ganz egal was es kostet. Egal was man verdient Hauptsache man ist aus der Statistik der Arbeitslosen raus. Und das schlimme is das man meistens auch noch knapp über der Bemessungsgrenze verdient und somit kein Anrecht auf ergänzendes Hartz IV hat und somit noch mehr gearscht ist.
Den Vorschlag mit dem langsam und schlampig Arbeiten befürworte ich auf der einen Seite aber auf der anderen Seite ist es auch wieder nicht so gut. Da manche trotz mieser Löhne immer noch froh sind eine Arbeit zu haben. Auch wenn dies der falsche Weg zur Besserung ist.
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17.05.2011 17:49 Uhr von bodensee1
 
+1 | -0
 
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Immer mehr Gründe für einen Mindestlohn von: 8,50 die Stunde. Hätte auch den Vorteil das die Menschen aus dem osteuropäischen Raum, nicht als Super Billig Arbeiter angestellt werden. Und unseren ungelernten Arbeitern auch noch Arbeitsstellen zur Verfügung stehen.
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28.05.2011 00:13 Uhr von WWE-DIVA
 
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ich sag dazu nur eins: Arbeit verweigern, denn wenn jeder Sklave seine Arbeit nieder legt und sich verweigert, dann muss die Politik reagieren! und zwar zum Wohle des arbeitenden!

Sklaverei ist eine Schande und einfach kriminell.....sie muss endlich ein ENDE haben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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