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BMW zahlt seinen Mitarbeitern die höchste Prämie der Unternehmensgeschichte

Die festangestellte Stammbelegschaft von BMW darf sich über eine satte Belohnung freuen. Im Schnitt 5.840 Euro bekommt jeder Tarifangestellte extra ausgezahlt. Rechnet man den außertariflichen Weihnachtsgeld-Teil dazu, hat jeder Angestellte sogar im Schnitt 7.490 Euro extra.

"Unsere Mitarbeiter haben für die Geschäftsjahre 2008 und 2009 keine Erfolgsbeteiligung erhalten. Sie haben das akzeptiert", meinte Chef Norbert Reithofer. Die Jahre 2008 und 2009 war für BMW schwierig, doch 2010 arbeiteten die Angestellten viele Zusatzschichten.

Das erste Quartal 2011 war für den Münchner Autokonzern ebenfalls der beste Jahresstart seit das Unternehmen existiert. 1,9 Milliarden Euro Vorsteuern und Zinsen verdiente BMW in den ersten drei Monaten. Die Aktionäre bekommen einen Euro Dividende pro Aktie mehr ausgezahlt.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: BMW, Mitarbeiter, Unternehmen, Angestellte, Prämie
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.05.2011 06:49 Uhr von no_trespassing
 
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Ich hoffe, die Belohnung gilt auch für die Zeitarbeitskräfte. Die haben ja schließlich genauso hart gearbeitet. Irgendwie käme ich mir als Zeitarbeiter sonst äußerst mies und demotiviert vor, wenn andere nur mehr einstreichen, bloß weil sie das Glück hatten, beim Konzern direkt angestellt zu werden und nicht bei einer Arbeitskräfte-Verleihfirma.

Es geht ja immerhin um die gleiche Arbeit. BMW will ja noch mehr Zeitarbeiter einstellen (siehe SN). Ich würde diese Zeitarbeit abschaffen.
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13.05.2011 07:30 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+5 | -2
 
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Und wieviele bei BMW gehen leer aus? Erst am Wochenende erklärte Michael Clauss, IG-Metall-Betriebsrat im Daimler-Werk Stuttgart-Unertürkheim, in der ZDF-Talkshow "Anne Will" einem Millionenpublikum, wie die "schöne neue Welt" der deutschen Autobauer im Jahre 2011 tatsächlich aussieht:

Nur noch 25% der Beschäftigten seien bei BMW-Konkurrent Daimler direkt angestellt. 75% der Jobs hingegen seien bereits profitabel ausgelagert in Leih- und Zeitarbeitsfirmen, die ihrerseits selbst wieder Subunternehmen beauftragten, wobei am Ende der Outsourcing-Kette Löhne von 3,50 Euro stünden.

Indem man der "glücklicheren" Reststammbelegschaft üppige Boni zukommen lässt, möchte man offenbar die traurige Realität in der deutschen Industrie-Landschaft übertünchen.

Fakt ist: Auch 2011 gab es für deutsche Beschäftigte wieder satte Reallohneinkommen bei gleichzeitig trabender Inflation.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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13.05.2011 07:34 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Korrektur letzter Satz: Letzter Satz muss natürlich heißen:

Fakt ist: Auch 2011 gab es für deutsche Beschäftigte wieder satte Reallohnverluste bei gleichzeitig trabender Inflation.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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13.05.2011 08:51 Uhr von all_in
 
+1 | -0
 
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@Baron-Muenchhausen: "Fakt ist: Auch 2011 gab es für deutsche Beschäftigte wieder satte Reallohnverluste bei gleichzeitig trabender Inflation."

Dir ist schon bewusst, was der Reallohn ist, oder? Denn dein Satz ist eigentlich Mumpitz. Inflation kann einen negativen Einfluss auf den Reallohn haben, du suggerierst aber, man hätte Reallohnverluste und nebenbei auch noch Inflation, also 2 Übel, die parallel nebeneinander herlaufen, aber sich nicht aufeinander auswirken. Das ist Quatsch. Der Reallohn sinkt beispielsweise, WEIL es Inflation gibt und die Löhne evtl. den Täuerungsraten nicht entsprechend angepasst werden. Wobei ich 3-4% Inflation bei weitem nicht als trabend bezeichnen würde. Kostalany hat sich zu Lebzeiten, sogar für eine höhere Inflation ausgesprochen, um die Wirtschaft zu beleben.

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