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Britisches Bibliothekensterben: "Büchereien zu schließen, ist Kindesmissbrauch"

800 britische Bibliotheken sollen den Sparmaßnahmen der Regierung zum Opfer fallen und geschlossen werden. Dies empört nicht nur Autoren, die diese Aktion für eine ideologisch motivierte Dummheit halten.

Der Autor Alan Bennett sagt sogar: "Büchereien zu schließen, ist Kindesmissbrauch", denn einen großen Teil der Kindheit könne man in Bibliotheken verbringen und so die Welt kennenlernen.

Nun versucht man mit Literaturfestivals oder Online-Lesezirkeln dem drohenden Bibliothekensterben etwas wirksames entgegenzusetzen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Schließung, Kindesmissbrauch, Bibliothek, Sparmaßnahme, Alan Bennett
Quelle: www.nzz.ch

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2011 13:59 Uhr von jayjay2222
 
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@BastB: "In welchem Jahrhundert lebt dieser Autor?"

Warum sollten Bücher nicht mehr zum Lernen geeignet sein? Fürs Lernen würde ich schon Bücher vorziehen, da das Internet einen schneller ablenkt. Im Hinterkopf denken die Lernenden, besonders die Kiddies u. Jugendlichen, sehr oft an ihre Facebook-Freunde, MSN-Kontakte usw...

"Kaum ein Kind verbringt doch freiwillig seine Freizeit in einer Bibliothek."

Natürlich nicht. Schon mal selbst befragt warum das so ist? Die meisten Eltern finden es bequem ihre Kinder vor den Fernseher o. dem Internet zu setzen um damit die Kinder "ruhig" zu stellen.

"Die Zukunft liegt heute schon im Netz. Es wird immer mehr digitalisiert, Bücher werden bald kaum noch gebraucht werden."

Da hst Du Recht. Ich finde allerdings das das Internet nicht komplett das Lernen als Medium übernehmen sollte solange der Markt dafür nicht ausgereift ist..

Was das Thema betrifft..

800 Bibliotheken wegen Kostengründen schließen? Die sparen am falschen Ende. Und vor einige Zeit gab es auch auch Sparmaßnahmen die die Studenten betrafen. Die Studiengebühren sollten 3x erhöht werden. Das sie am falschen Ende sparen wird der Regierung nach 20 Jahren als Qutting vorserviert bekommen.

http://www.zeit.de/...

Hoffe das sie auch nicht die Bibliotheken als XXX-Center benutzen, wie in der New Yorker Stadtbibliothek der Fall ist..

http://www.shortnews.de/...

[ nachträglich editiert von jayjay2222 ]
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12.05.2011 14:58 Uhr von artefaktum
 
+4 | -0
 
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@BastB: "Die Zukunft liegt heute schon im Netz. Es wird immer mehr digitalisiert, Bücher werden bald kaum noch gebraucht werden."

Ich selbst bin Riesenfan von Ebooks. Dennoch bekommst du da nur einen Bruchteil an Fachbüchern digitalisiert. Dass das in einigen Jahrzehnten sicherlich anders sein wird kann dann kein Grund sein "echte" Bücher heute(!) schon für nutzlos zu erklären.

Aber mal zur News: Eine sehr schlimme Sache. Die wenigsten Menschen haben das Geld, viele Bücher wirklich zu kaufen statt sie auszuleihen. Über die Stadtbücherei habe ich mir in meiner Jugend sehr viel Wissen angeeignet. Diese Unzahl an Büchern zu kaufen wäre für mich unmöglich gewesen. Und auf dieses Wissen hätte ich verzichten müssen, nur weil ich (bzw. meine Eltern) dazu finanziell nicht in der Lage gewesen wären? Man geht hier mit Riesenschritten immer mehr Zeiten entgegen, wo Bildung eine Frage der finanziellen Mittel war. Bei den Unis in GB gibt es ja eine ähnliche Entwicklung.

P.S.: Das Argument, die meisten würden eh nicht lesen, zieht hier nicht. Erstens gilt es nicht für alle, zweitens verschärft das ganze noch den Trend.
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12.05.2011 15:13 Uhr von artefaktum
 
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P.S.: BastB: Zudem: Öffentliche Büchereien bieten Ebooks zum Downloaden zunehmend auch in Deutschland an. Das wird in GB auch nicht anders sein.

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