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In Wolfgang Schäubles Finanzministerium: Suche nach Maulwurf angeordnet

Nach einem internen Verräter im deutschen Finanzministerium lässt derzeit Wolfgang Schäuble suchen. Eine Kommission wurde beauftragt, den geschwätzigen Mitarbeiter zu ermitteln.

Die Weitergabe eines hausinternen Dokuments an Medien, aus dem das Geheimtreffen einiger EU-Finanzminister in Luxemburg publik geworden war, hatte erhebliche Irritationen ausgelöst. Es war deshalb zeitweise angenommen worden, dass Griechenland nahegelegt wird, die Währungsunion zu verlassen.

Die Untersuchung über den Maulwurf im eigen Hause erstrecke sich über etwa zwanzig Personen. Zunächst wurden ihre Rechner überprüft, ob es zu Verletzungen der Verschwiegenheitspflicht gekommen ist. Dies hätte für den betreffenden Beamten enorme Konsequenzen.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Suche, Finanz, Wolfgang Schäuble, Ministerium, Überprüfung, Maulwurf
Quelle: www.handelsblatt.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2011 12:18 Uhr von sesh
 
+11 | -1
 
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Das ist ja lustig: Nach meinem Verständnis arbeitet das Finanzministerium in MEINEM Auftrag. Ich denke also dass ich das Recht habe zu erfahren was da vorgeht und warum.

Von Transparenz hat man im Finanzministerium wohl noch nie etwas gehört. Statt dessen gibt man sich wie ein Geheimdienst.

Dass diese wichtigen Infos überhaupt geleakt werden müssen ist der eigentliche Skandal.
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12.05.2011 12:37 Uhr von LuckyBull
 
+5 | -1
 
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@sesh, da muss ich: dir voll recht geben. Es ist ein Skandal, wenn hier hinterrücks über ein EU-Mitgliedsland etwas ausgehandelt wird.
Wenn wir in diese Bredouille geraten wären, hätten alle laut aufgeschrien.
Zumindest sollte man die verantwortichen griechischen Verhandlungsleute in einem solchen Gespräch mit dazu einladen ...!!!
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12.05.2011 13:39 Uhr von atrocity
 
+6 | -0
 
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LOOOL: Die sollen lieber mal checken was ihr Chef so treibt. Erinnert sich noch wer an die Spendenskandale?
Das so einer deutscher Finanzminister werden darf halte ich immer noch für einen Skandal. Aber das juckt irgendwie keinen...
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12.05.2011 13:46 Uhr von sesh
 
+5 | -0
 
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@atrocity: Wer erinnert sich nicht an das berühmte Zitat von Wolfgang Schäuble? Auf die Frage eines ausländischen Journalisten, ob er denn jetzt Spendengelder entgegengenommen hatte, antwortete er damals:
"Diese Frage stellt sich für mich nicht."

:D
Ein Knaller!

Sag ich bei der nächsten Polizeikontrolle auch.
"Haben Sie Alkohol getrunken?"
"Diese Frage stellt sich für mich nicht."
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12.05.2011 16:19 Uhr von RickJames
 
+0 | -0
 
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sesh: "Nach meinem Verständnis arbeitet das Finanzministerium in MEINEM Auftrag."

Das sollte theoretisch so sein, ist es aber praktisch nicht. Kann sich noch jemand an den November 2008 erinnern?

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