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Russischer Journalist erschossen - Polizei geht von Versehen aus

In der russischen Teilrepublik Dagestan wurde am Sonntag der Journalist Jachja Magomedow erschossen. Die Polizei geht davon aus, dass er "aus Versehen" ermordet wurde. Eigentlich sei sein Bruder, der Polizist sei, das Ziel der Attacke gewesen.

In den südrussischen Provinzen wurden seit 2008 bereits vier Journalisten umgebracht. Keiner der Morde wurde aufgeklärt. Die Vereinigung "Reporter ohne Grenze" äußerte in einer Stellungnahme Bestürzung und forderte endlich Aufklärung der Taten.

Im aktuellen Fall Magomedow könnten religiöse Fanatiker am Werk gewesen sein. Allerdings hat der Journalist auch den Zorn der Regierung auf sich gezogen, da er über deren Korrumpierbarkeit berichtete.


WebReporter: Kabeltrommel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Russland, Mord, Journalist, Versehen, Ermordung
Quelle: www.presseportal.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2011 11:57 Uhr von Kabeltrommel
 
+5 | -0
 
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Medienvertreter in Russland sind immer in Gefahr, wenn sie der Regierung oder einer einflussreichen Gruppe missfallen. Im Süden Russlands ist die Lage extrem gefährlich.
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12.05.2011 12:05 Uhr von Exilant33
 
+1 | -0
 
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religiöser fanatiker, ausversehen, immer die gleiche schaisse
wen zum geier wollen sie das denn verkaufen

[ nachträglich editiert von Exilant33 ]
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12.05.2011 12:54 Uhr von SilentPain
 
+1 | -0
 
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na klar...! wenn in Russland ein Journalist zu Tode kommt
dann ist das IMMER ein Unfall oder Altersschwäche
bei Regimetreuen eher Altersschwäche
und den richtigen Journalisten immer ein Unfall/Selbstverschuldet

/Ironie off

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