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Sanitäter scherzte: "Zu viel Maibowle getrunken?" - Es war eine Gehirnblutung

Als der Vater über heftige, kaum erträgliche Schmerzen im Kopf klagte, rief die Familie die Rettungssanitäter nach Ziesar. Die beiden Sanitäter vor Ort überprüften alle lebenswichtigen Funktionen und gaben diesbezüglich Entwarnung.

Einer der Sanitäter scherzte sogar und mutmaßte, dass der Mann eventuell nur betrunken sei. Die Familie gab sich damit jedoch nicht zufrieden und drängte auf einen sofortigen Transport in die Klinik. Dort stellte man fest, dass der 71-Jährige eine Gehirnblutung hatte.

Die Familie ist empört über die Johanniter. Diese lassen dagegen wissen, dass es ihnen leid tut, wenn es "zu kommunikativen Missverständnissen gekommen" sein sollte.


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WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Unfall, Scherz, Sanitäter, Gehirnblutung, Maibowle
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2011 09:50 Uhr von atrocity
 
+56 | -4
 
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Normal: Ner Bekannten wurde neulich von der Krankenwagen Besatzung gesagt sie hätte nur ne Magendarmgrippe. Die wollten schon wieder abhauen als sie Ohnmächtig wurde. Im KH wurde dann festgestellt das sie kurz vorm Blinddarmdurchbruch stand.

Will echt net wissen wie oft ein wirklich Kranker nicht vom Krankenwagen mitgenommen wird ... :/
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12.05.2011 09:53 Uhr von Aeskulap
 
+42 | -2
 
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Man: sollte auch die Quelle lesen, die ist doch sehr umfangreich. Selbst dass die Angehörigen den Patienten selber in den Rettungswagen bringen, ist ein Unding.

Diese Leute sollte man aus dem Rettungsdienst entfernen - umgehend.
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12.05.2011 10:23 Uhr von Diddlhasser
 
+30 | -0
 
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Sowas darf nicht passieren. Schlicht und ergreifend: Sowas darf nicht passieren. Wenn jemand betrunken ist, ist das am Atemalkohol meist direkt zu erkennen. Wenn aber ein 71jähriger solche Symptome zeigt, weiß man selbst als mäßig ausgebildeter Ersthelfer, dass es was Ernstes ist. Von einem Rettungsassi muss man entsprechend mehr erwarten.

Im Zweifelsfall das Schlimmste annehmen, den Mann ins Krankenhaus fahren und richtig untersuchen lassen, auch wenn eigentlich gleich Feierabend ist.
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12.05.2011 10:39 Uhr von spatenkind
 
+15 | -15
 
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die Sanitäter haben sich sicherlich nicht ganz korrekt verhalten, allerdings sollte man auch bedenken, dass die Sani´s wegen jedem Mist gerufen werden.
Kann mich da an ein paar Storys erinnern, z.B. eine Frau die aus ihrem Auto anrief und behauptete man hätte ihr in den Hinterkopf geschossen und jetzt würde ihr Gehirn auslaufen. Als die Sanitäter ankamen war alles halb so wild.
Eine Haarschaum Dose war wegen der Hitze geplatzt. Das war der Knall den die Frau hörte, der Inhalt war auf ihrem Hinterkopf gelandet und weil sich das wohl ungewohnt anfühlte, dachte sie es sei ihr Hirn.
Ist eine lustige Story, aber in der Zeit waren die Einsatzkräfte wieder verhindert und konnten nicht zu einem wirklichen Notfall.
Von daher versteh ich dass die Sanitäter den Mann erstmal nicht mitnehmen wollten. Ich glaube auch nicht dass man sofort erkennt dass es eine Hirnblutung ist.
Den Witz mit der Maibowle hätte er sich aber verkneifen müssen, das ist unprofessionell.
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12.05.2011 10:43 Uhr von tfs
 
+12 | -9
 
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Davon kann ich auch ein Lied singen. Ich hatte einen kleinen Autounfall, mir ist so ein Vollidiot hinten drauf gefahren, aber es schien nicht sonderlich schlimm. Ein Paar Stunden später am Abend ging es mir dann plötzlich sehr schlecht, Kopfschmerzen, Schwindel, steifer Nacken. Und auch nachdem die Herrn Sanitäter von dem Unfall erfahren hatten versuchten sie mir trotzdem weiterhin zu entlocken das ich Drogen genommen hätte. Nach ein Paar Minuten Diskussion fragten sie mich dannn netterweise ob ich in´s Krankenhaus möchte. Als dann im Krankenwagen mein Kreislauf langsam schlappt machte und ich kaum noch sprechen konnte, machte dieses Arschloch das hinten mit drin saß auch noch auf genervt weil ich nicht mehr im stande war zu sagen wann ich geboren wurde, und wo ich versichert bin. Am Krankenhaus angekommen konnte ich schon nicht mehr selbst stehen, also packten mich die beiden Spezialisten unter den Armen und schleppten mich mit den Worten ich solle mich doch nicht so anstellen in die Notaufnahme. Ende vom Lied war ein Schleudertrauma und ein mittelschweres Schädel-Hirn Trauma. Konsequenzen hatte dieses Verhalten für die beiden Herrn übrigens nicht.

Und ganz toll finde ich´s ja auch wenn die hier immer ihre Drücker von Haus zu Haus ziehen lassen, und sich bei Beschwerden auch noch dumm stellen und einem dreist in´s Gesicht lügen das sie nichts davon wüßten. Dank dieser kackfrechen, penetrant aufdringlichen Ar***löcher bekommt hier keiner mehr auch nur einen einzigen Cent, vollkommen egal wer es ist und wie nobel der angebliche Zweck auch immer sein mag, jegliche Bittsteller werden umgehend, und vorallem so energisch davon gejagt das nicht einmal mehr in Erwähung ziehen eventuellen daran zu denken hier unter Umständen noch einmal aufzutauchen.

[ nachträglich editiert von tfs ]
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12.05.2011 10:43 Uhr von Nebelfrost
 
+11 | -9
 
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"bei ihnen liegt der dringende verdacht auf einen schlaganfall vor. sie müssen sofort ins krankenhaus. das problem ist nur, dass wir jetzt 16:59 uhr haben und in 1 minute feierabend. wir können sie daher leider nicht mehr mitnehmen. aber sie könnten ja den bus nehmen. in einer halben stunde müsste der nächste richtung krankenhaus fahren!"
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12.05.2011 10:54 Uhr von Mailzerstoerer
 
+17 | -0
 
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Das Problem kenne ich zu genüge: Ja auch ich kenne solche "Missverständnisse" es gibt nämlich Krankheitssymptome, wo sich die Stimme verändert z.B.Migräneanfall,Schlaganfall musste mich 2007 am Notruftelefon 112 auch Fragen lassen, ob ich betrunken bin!
Leider war ich kurzzeitig halbseitig gelähmt und auch meine Stimme war davon betroffen,hatte aber super Nachbarn, die wussten was zu tun ist.
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12.05.2011 12:39 Uhr von Pinky_Gizmo
 
+4 | -1
 
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Traurig aber wahr: Ich hatte das Problem am 30.12.2010...
Meine 91 jährige Oma hatte gegen Abend einen leichten Schlag..was die Hirnaussenrinde in Mitleidenschaft gezogen hatte.
Sie hatte auf einmal Wahnvorstellungen..also rief ich den Notarzt an.
Die Notärztin und die beiden Rettungsassistenten kamen auch relativ zügig.
Die Notärztin warf einen Blick auf meine Oma und meinte dann....was erwarten sie eigentlich von mir...auf meinen Einwand ,,Hilfe,, ging sie drüber hinweg und war der Meinung das diese Frau völlig normal sei,schnappte ihre Tasche und weg war sie.
Im laufe des Abends wurde es dann immer schlimmer....also hab ich erneut den Notruf gewählt.
Zu meinem Erstaunen kam diesmal ein anderer Notarzt mit den beiden Rettungsassistenten vom frühen Abend.
Dieser Notarzt hat sie sofort zwangseingewiesen....und dann hab ich gedacht ich bin im falschen Film...als die beiden Sanitäter...ups...sind ja Rettungsassistenten sagten...so war sie vor ein paar Stunden auch schon drauf...alles in allem hat das dann fast 2,5 Stundnen gedauert bis meine Oma im Krankenwagen war,weil es eine Zwangseinweisung war musste das Ordnungsamt und die Polizei gerufen werden..das war der Notärztin vorher bestimmt zu stressig.
Fazit: Ruf nie den Notarzt wenn ein Schichtwechsel bevor steht...das geht nur schief
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12.05.2011 13:26 Uhr von Lustikus
 
+7 | -2
 
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trotzdem: bedenken, dass das alles nur Menschen sind, die nunmal Fehler machen. Wenn ein Elektriker mal ein Kabel falsch anklemmt und etwas nicht richtig funktioniert macht auch keiner nen Aufstand, wenn ein Arzt etwas falsch macht ist er gleich das größte A... auf Erden!

Darum bei ernsthaften Sachen IMMER mehrere Ärzte konsultieren. Bei Rettungssanis ist das natürlich etwas schwieriger, aber wie ein Vorposter schon meinte, die werden auch oft wegen jedem Mist rausgerufen. Wir haben im Bekanntenkreis z.B. eine Familie, die mit ihren beiden Kindern grundsätzlich NUR in die Notfallpraxen am WE fährt, weil sie da gerade halt Zeit hat...

Solche Kommentare wie von den Sanis sind in dem Fall aber oft auch einfach nur Scherze, um die Leute zu beruhigen. Das kann natürlich arg nach hinten losgehen, bei dem Job kann ichs aber irgendwo trotzdem verstehen. Mit denen möchte ich keinesfalls tauschen!
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12.05.2011 14:56 Uhr von Der_Anonyme
 
+0 | -8
 
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Von einem Säufer verdächtigt zu werden Alkohol Von einem Säufer verdächtigt zu werden Alkohol zu trinken, dürfte nicht nur bei streng gläubigen Moslems Meuchelmordhass erzeugen.
Das Gleiche mit Drogen.
Ich hätte dem klargemacht dass er auf mich den Eindruck eines Alkoholkranke Drogenkonsumenten macht.
Dass die weltweit anerkannte Grenze für ein Alkoholproblem bei 0,5l Bier pro Tag liegt (bei Frauen die Hälfte).
Ob er schon mal Tabak "ausprobiert" hat.

Und dass ich mir seinen Namen merke, bei Gelegenheit Foto(s) mache oder im Netz suche, und dass er dann ein paar dauerhafte Einträge im Netz hat. Schade dass es aktuell kein Rottenneigbhor mehr gibt.
Man sollte am besten immer eine Uhr tragen die Audio oder Audio/Video aufzeichnet. In so einem Fall aktivieren und alles dokumentieren.
Mittlerweile erhält man die Bei Ebay (China) für €70 Wasserdicht mit 720p-HD-Auflösung.

Und was die Telefonanrufe beim Notfruf angeht, denke ich nicht dass man davon einfach eine Kopie erhalten kann.
Sollte eigentlich gesetzlich einklagbares Recht sein.
Daher sollte man am besten vorsorgen, und automatisch jedes Gespräch aufzeichnen. Leider kenne ich da bis auf ein paar alte ISDN-Rekorder keine Möglichkeit. Ideal wäre ja eine Funktion in der Fritzbox.



Wie wäre es mit einem Darminfarkt? Dürfte auf viele dieser inkompetenten Idioten wie "Blähungen", Magen/Darm-Grippe usw. wirken.
Ohne Behandlung ist man aber in kürzester Zeit tot.



P.S.:
Nachdem ein Kleintransporter der Freiwilligen Feuerwehr des Ortes auf dem Supermarktparkplatz hielt und sie ausstiegen, bekam ich nur irgendeinem Kommentar mit, bezüglich der Tatsache dass ich mit dem Fahrrad dort war mit (wenn auch nicht persönlich an mich gerichtet). Irgendetwas herablassendes dass es das ja auch noch gebe (Radfahrer).
Da muss man sich über das Image der FF als Saufverein von Proleten nicht wundern.
Selbstverständlich hatte ich die Story gleich bei Rottenneighbor auf die Adresse der FF gesetzt.
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12.05.2011 14:56 Uhr von juli989
 
+1 | -3
 
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@Lustikus: "Wenn ein Elektriker mal ein Kabel falsch anklemmt und etwas nicht richtig funktioniert macht auch keiner nen Aufstand..."

Schlechtes Beispiel...
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12.05.2011 15:03 Uhr von spatenkind
 
+4 | -0
 
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@ mr.easht: lies lieber nochmal genau, bevor du den mund aufmachst!

ich habe nicht gesagt dass man jemanden sterben lassen sollen, sondern einfach nur angemerkt dass die leute wegen jedem scheiss anrufen. dazu war auch die kleine geschichte da. natürlich müssen die sanis hinfahren, aber wenn dein vater / deine frau /freundin/schwester/bruder/mutter oder sonst wer stirbt weil die sanis gerade so ner total verblödeten erklären müssen dass das an ihrem hinterkopf nicht ihr hirn, sondern ihr schaumfestiger ist, dann würdest du auch schreien.

und wenn du als sani tag für tag so dämliche einsätze hast und die leute dich anrufen als würden sie jede sekunde sterben und vor ort haben die dann nen kleinen schnupfen, dann kann es auch schonmal passieren dass ein sani genervt ist und nen unüberlegten spruch bringt.
es SOLLTE NICHT passieren, aber es sind auch nur Menschen.

DAS war die aussage meines kommentars!

[ nachträglich editiert von spatenkind ]
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12.05.2011 15:04 Uhr von bigpapa
 
+5 | -0
 
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Das sind Sanitäter: Sorry die machen ein Super-Job. Aber man muss auch bedenken, das es KEINE Ärzte sind.

Und da selbst bei ausgebildeten Ärzten Fehldiagnosen passieren, ist denke ich das Risiko bei ein Sanitäter.

Aber die Zeiten wo ein Arzt raus kommt, sind eh lange vorbei. Gelobt sei unser Gesundheitswesen. 99 x kommt er wegen Mist raus, das ist zu teuer. Und das eine Mal wo er ein Leben retten könnte, fällt unter Kostenminimierung der Folgekosten.

Gruß

BIGPAPA

p.s.: Dieser Beitrag enthält Ironie. Wer sie findet, ist ein guter Leser.
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12.05.2011 15:05 Uhr von Mankerman
 
+4 | -0
 
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Ein Unfall ist schon bitter, und dann auch noch die Johanniter!
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12.05.2011 15:09 Uhr von Der_Anonyme
 
+0 | -4
 
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Von einem Säufer verdächtigt zu werden Alkohol Von einem Säufer verdächtigt zu werden Alkohol zu trinken, dürfte nicht nur bei streng gläubigen Moslems Meuchelmordhass erzeugen.
Das Gleiche mit Drogen.
Ich hätte dem klargemacht dass er auf mich den Eindruck eines Alkoholkranke Drogenkonsumenten macht.
Dass die weltweit anerkannte Grenze für ein Alkoholproblem bei 0,5l Bier pro Tag liegt (bei Frauen die Hälfte).
Ob er schon mal Tabak "ausprobiert" hat.

Und dass ich mir seinen Namen merke, bei Gelegenheit Foto(s) mache oder im Netz suche, und dass er dann ein paar dauerhafte Einträge im Netz hat. Schade dass es aktuell kein Rottenneigbhor mehr gibt.
Man sollte am besten immer eine Uhr tragen die Audio oder Audio/Video aufzeichnet. In so einem Fall aktivieren und alles dokumentieren.
Mittlerweile erhält man die Bei Ebay (China) für €70 Wasserdicht mit 720p-HD-Auflösung.

Und was die Telefonanrufe beim Notfruf angeht, denke ich nicht dass man davon einfach eine Kopie erhalten kann.
Sollte eigentlich gesetzlich einklagbares Recht sein.
Daher sollte man am besten vorsorgen, und automatisch jedes Gespräch aufzeichnen. Leider kenne ich da bis auf ein paar alte ISDN-Rekorder keine Möglichkeit. Ideal wäre ja eine Funktion in der Fritzbox.



Wie wäre es mit einem Darminfarkt? Dürfte auf viele dieser inkompetenten Idioten wie "Blähungen", Magen/Darm-Grippe usw. wirken.
Ohne Behandlung ist man aber in kürzester Zeit tot.



P.S.:
Nachdem ein Kleintransporter der Freiwilligen Feuerwehr des Ortes auf dem Supermarktparkplatz hielt und sie ausstiegen, bekam ich nur irgendeinem Kommentar mit, bezüglich der Tatsache dass ich mit dem Fahrrad dort war mit (wenn auch nicht persönlich an mich gerichtet). Irgendetwas herablassendes dass es das ja auch noch gebe (Radfahrer).
Da muss man sich über das Image der FF als Saufverein von Proleten nicht wundern.
Selbstverständlich hatte ich die Story gleich bei Rottenneighbor auf die Adresse der FF gesetzt.
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12.05.2011 15:12 Uhr von Midknight
 
+3 | -0
 
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rettungsdienst dieser job ist sicher nicht ganz einfach und oft auch sehr undankbar.
die ausbildung ist kurz und muss selbst finanziert werden, zudem muss man sich ständig selber weiterbilden um "gut" zu sein.
ich bin jetzt 5 jahre im rettungsassistent und habe beim DRK 1300 euro brutto verdient
wir hatten 24 stunden dienste und davon 10 stück im monat,
das macht 240 arbeitsstunden (vollzeit) davon wurden dann 160 stunden bezahlt und der rest fiel als bereitschaft einfach weg.
dafür hatte ich dann die volle verantwortung auf dem RTW
wir hatten eine einsatzfrequenz von 10-17 einsätzen pro schicht, hinzu kamen die arbeiten auf der rettungswache, das auffüllen und desinfizieren des RTW und die einsatzdokumentation.

zudem sind zu 70% aller einsätze (stadtrettung) keine notfallindikation im eigentlichen sinne, da ist von einer oberflächlichen hautabschürfung bis zum eingewachsenen zehnagel in der nacht alles drin.

ein patient brauchte den rettungswagen weil seine füße stinken, ein anderer meinte er hätte schmerzen im fuß (seit 40 jahren)

jeder von uns macht fehler, kommt auch immer auf die tageszeit und den dienst an.
ich kann das verhalten der besatzung in diesem fall aber auch nicht nachvollziehen, das ist für mich ein unding.
jedoch finde ich das argument mit dem rettungshubschrauber absolut überzogen und dumm!
würde man das so praktizieren bräuchte jede stadt 3 hubschrauber und die krankenkassen wären nach einem monat pleite!
*gruß ans gesundheitssystem*
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12.05.2011 15:32 Uhr von ChiefAlfredo
 
+5 | -0
 
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Menschen sind einfach blöd als Sani sollte man in solchen Situationen einfach mal die Schnauze halten, oder nur zur Sache äussern !!!
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12.05.2011 15:41 Uhr von Alice_undergrounD
 
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@ ChiefAlfredo: und menschen wie du sind einfach verweichlicht...

scheint der familie ja nich viel an dem menschen gelegen zu haben wenn das wichtigste ist sich erstmal über die sanis aufregen zu können...
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12.05.2011 16:56 Uhr von korushe
 
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das ist der grund warum eigentlich ein arzt: im rettungswagen mitfahren sollte. der sanitaeter ist kein ausgebildeter medeziner. der ist zum tragen von kranken da.
die leute die das verhalten als unmoeglich bezeichenen sollten daran denken das der genau die gleiche ausbildung in erste hilfe haben wie sie selbst. ich traue mir keine 100% diagnose einer hirnblutung zu. einige symthome erkenne ich auch, aber ich bin eben KEIN medeziner.
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12.05.2011 17:06 Uhr von Midknight
 
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@korushe: ein arzt im RTW?
witzbold!
falls du es nicht mitbekommen hast haben wir in deutschland ärztemangel, man bekommt kaum die notarztdienste abgedeckt, wir haben im landkreis 10 rettungswagen und 3 notärzte, wie soll das deiner meinung realisiert werden?

das NAW system wie du es vorschlägst ist seit jahren ausgestorben!

und dein einwand das ein ausgebildeter rettungsassistent die selbe erste hilfe ausbildung hat wie jeder ersthelfer zeigt das du von der materie wenig verstehst.

"der sanitaeter ist kein ausgebildeter medeziner. der ist zum tragen von kranken da."
mit sanitäter meinst du rettungsassisten, denn nichts anderes waren die beiden, und diese beiden dürfen so einiges an medizienischen maßnahmen durchführen (notkompetenz)
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12.05.2011 17:37 Uhr von Mr.E Nigma
 
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@Korushe: das ist so nicht richtig !

Natürlich ist der Sanitäter kein Arzt, aber es ist absurd zu behaupten Sanitäter seien nicht besser ausgebildet als (Führerschein)Erstehilfekursteilnehmer.

Ich selbst habe vor ca. 10 Jahren meinen Zivildienst beim DRK gemacht. Damals hatte ich auch schon einen Führerschein und also auch schon einen absolvierten Erstehilfekurs, dieser ist aber noch lange nicht ausreichend um für den Rettungswaagen qualifiziert zu sein.
Im Zuge meiner Ausbildung zum Rettungshelfer war ich 4 Wochen lang auf einer Vollzeitschule, 1 Woche im O.P des örtlichen Krankenhause und 1 Woche in der Intensivstation.

Nach bestandener Abschlußprüfung war ich nun Rettungshelfer, hätte mit dieser Qualifikation übrigens Erstehilfekurse für Fahranfänger abhalten dürfen !

Nach den 13 Monaten Zivildienst hätte ich die Möglichkeit gehabt in einer dann noch 1 Jährigen Ausbildung den Rettungssanitäter zu machen. Sanitäter sind also bei weitem besser ausgebildet als du es darstellst.
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13.05.2011 02:08 Uhr von IceGold
 
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Ich kenne: die Vorschriften (Gesetze) in Deutschland nicht.
Aber bei mir (Luxemburg) lautet das Gesetz,dass wenn jemand einen Krankenwagen ruft (selber aktiv in dem Bereich),dass diese Person auf JEDEN Fall in ein Krankenhaus gefahren werden muss.

Wir (Sanitäter) sind keine Ärzte und können und DUERFEN! nicht über die Verletzung/Erkrankung diskutieren/raten.
WENN der Arzt nach dem Aufenthalt im Krankenhaus sagt die Person kann nach Hause kann sie gehen.
Wenn er zur Unfallstelle gerufen wird und sagt,dass der Patient/Patientin keine Verletzung hat wird er dies unterschreiben womit wir die Person nicht zum Krankenhaus transportieren müssen.

Aber egal wie gilt die Regel : Solange der Arzt! nicht sagt : Kann nach Hause! wird die Person in ein Krankenhaus überführt wo sich Personen kümmern welche wesentlich mehr Ahnung haben als wir und auch Geräte welche eine die Untersuchung vereinfachen/bestätigen.

MFG aus Luxemburg

P.S Ich würde mir nie auch ohne diese Vorschrift/Gesetz erlauben zu sagen : Ach Sie sind doch nur betrunken/auf Drogen etc. weil mir dazu zu dem Zeitpunkt weder Gerärt noch Wissen vorhanden wären um dies beurteilen zu können.

[ nachträglich editiert von IceGold ]
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13.05.2011 04:02 Uhr von Psicracker
 
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ach ja: mir ging das mal ähnlich.

schüttelfrost, kalter schweiß... rufe arzt... normal untersucht und nur mehrmals gefragt ob ich denn drogen nehme... wegen glasigen augen. natürlich nicht! so gingen sie auch wieder...
irgenwie eine nacht rum bekommen und dann zum hausarzt.
Gallenkolik. ab ins krankenhaus...
ich hab mich rictig verascht gefühlt.
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13.05.2011 12:46 Uhr von trojanerplyr
 
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Denkt doch mal nach! Hallo.
Klar ist dieser Beitrag erschreckend !!!aber!!!! wie schon ein vorredner hier sagte, man wird wegen jedem schei* gerufen. So eine Hirnbluten kann bei Kopfschmerzen etc. NIE ausgeschlossen werden. des weiteren müsste man sich die Umstände angucken.
Leider verstehen Viele Bürger nicht was ein Krankenwagen ist und ein Rettungswagen! Die Bürger haben auch kein interesse sich aufklären zu lassen ( siehe diverse Veranstalltungen). Aber so sind die Deutschen nunmal ( ich selbst bin auch deutscher). Sobald etwas falsch läuft muss direkt gejammert werden ohne zu gucken wie die Situation genau lief.
Sicherlich gibts in JEDEM Beruf schwarze Schafe.

Nun ja ich hoffe ich stoße auf einige offene Ohren, die den Rettungsdienst wieder ins RICHTIGE Licht rücken.
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13.05.2011 18:58 Uhr von boo101
 
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@spatenkind: Deine Story mit der Spraydose klingt wie ein Mythos, den die Mythbusters schon untersucht haben. Bei denen war es aber Brotteig in der Dose, welche wegen großer Hitze geplatzt sein soll. Dieser Mythos hatte sich aber nicht bestätigt.

Wenn Du wirklich diese Story glaubst, empfehle ich Dir die Bücher von Wolfgang Brednich, z. B. ´Die Spinne in der Yuccapalme´.

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