12.05.11 06:24 Uhr
 2.012
 

Griechenland-Krise: Deutschland als Konsequenz vor möglicher Steuererhöhung

Griechenland ist in einer schweren Schuldenkrise. Nachdem das Land bereits ein EU-Hilfspaket in Höhe von 110 Milliarden Euro erhalten hat, sieht es jetzt so aus, als ob nochmals ein 60 bis 100 Milliarden Euro schweres Hilfspaket benötigt würde (ShortNews berichtete).

Griechenland machte allein durch vermeidbare Streiks im Jahr 2010 einen Verlust von elf Milliarden Euro. Außenhandelspräsident Anton Börner warnt jetzt, dass das ständige Bereitstellen von EU-Hilfspaketen schnell Auswirkungen auf die Finanzlage in Deutschland haben könne.

"Es besteht die große Gefahr, dass in Deutschland irgendwann die Steuern angehoben werden müssen, weil die Griechen und einige andere Länder nicht mit Geld umgehen können", sagt Börner besorgt.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Krise, Griechenland, Konsequenz, Steuererhöhung
Quelle: www.bild.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2011 06:47 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+19 | -1
 
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Steuererhöhung, Börner, Lohnwahnsinn u. Billionen: Vorneweg:
Anton Börner ist der wichtigste Lobbyisten der Exportwirtschaft und vertritt damit die Interessen einer Klientel, die maßgeblich mitverantwortlich an der gewaltigen Schieflage in Europa ist. Während zuhause bis zum Anschlag lohngedumpt wird, sozialisieren wir nun die eigenen Exporte, im Mittelmeerraum auf Pump gekauft.

Börner rechnet im Übrigen in den kommenden Jahren mit vier bis sechs Prozent Inflation, schließt selbst zweistellige Inflationsraten nicht aus. Hauptsache, EZB-Zinsen in den "Abnehmerländern" werden nicht erhöht - mögen die Schulden doch lieber weginflationiert werden.

Siehe ---> http://is.gd/...

Zu den möglichen Steuererhöhungen:
Euroskeptiker rund um den FDP-Finanzpolitiker Frank Schäffler argumentieren genau anders herum: Für eine neue Zusage für griechische Hilfe verlangt die Partei im Gegenzug Steuersenkungen für ihre Klientel. Insofern wird die Griechenlandsteuer vemutlich wieder mal nur die Schwächsten treffen - und diese gleichzeitig Steuersenkungen der Wohlhabenen finanzieren.

Zu Griechenland:
Das Wallstreet-Journal verrät in einem aktuellem Artikel eine interessante Zahl: Die griechischen Beamten-Bezüge stiegen zwischen 2000 - 2008 um 170%, während die Produktivität lediglich um 70% zulegte.


Zu den griechischen Schulden:
Binnen 12 Monaten wird sich die EU für griechische Schulden - falls der neue Rettungsschirm tatsächlich zustande kommt - für nunmehr 270 Mrd. Euro verbürgt haben.

Umgerechnet auf deutsche Verhältnisse - Population und Wirtschaftskraft berücksichtigt (von Steuermoral rede ich erst gar nicht) - entspricht dies satte 3,4 Billionen Euro.
Und Griechenland drücken noch weit mehr Schulden.

Wie dumm müssen Menschen hierzulande eigentlich sein, wenn Sie ihren Parteien diese Politik noch abnehmen. Wolfgang Münchau, FTD-Europa-Kolumnist und FTD-Mitbegründer spricht es im Sinne seiner Klientel bereits aus: "Wir sollten die Schulden Athens Schritt für Schritt sozialisieren".

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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12.05.2011 06:51 Uhr von MrKlein
 
+9 | -4
 
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ich kann garnicht soviel essen wie ich kotzen will!!
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12.05.2011 06:54 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+17 | -1
 
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@MrKlein: Aus griechischer Sicht völlig normal:

Das Land lebte bis tief in die 90er hinein mit jährlichen Inflationsquoten von bis zu 25%.

Danach kamen Kohl und Waigel, erklärten Athen fortan zum Musterknaben und belogen damit das deutsche Volk.

Lafontaine hatte stets gewarnt, dieses Experiment werde schiefgehen. Unter brausendem Beifall der jetzigen Verlierer wurde er dafür jahrelang von den Eigentümern der öffentlichen Meinung dafür öffentlich fertig gemacht.
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12.05.2011 07:40 Uhr von JesusSchmidt
 
+12 | -1
 
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autor + bild = gefährliche mischung: griechenland ist doch nur ein vorwand. es geht einfach darum, die steuern zu erhöhen und dafür einen vorwand zu finden.
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12.05.2011 09:08 Uhr von Prost_Jeltz
 
+3 | -4
 
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Wenigsten machen sie was gescheites mit dem Geld und bauen einen Formel1 Strecke.
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12.05.2011 09:38 Uhr von sv3nni
 
+2 | -0
 
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und wo gehts hin: genau, vor allem auch in die zinsen griechenlandanleihen.

wer also jetzt griechenlandanleihen kauft bekommt ne super rendite die duch sämtliche hilfspakete, also u.a. dem deutschen steuerzahler, prima gesichert is

[ nachträglich editiert von sv3nni ]
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12.05.2011 09:42 Uhr von sv3nni
 
+2 | -0
 
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hier noch ein beispiel: http://boerse.ard.de/...

Für eine zweijährige Anleihe Griechenlands lockten am Mittwoch bis zu 38 Prozent Rendite.

na wenn das nix is
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12.05.2011 09:45 Uhr von Freddy_Frank
 
+1 | -4
 
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Ist klar: Aber Griechenland baut erstmal eine Formel 1 Strecke mit Unterstützung des griechichen Staates.
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12.05.2011 12:36 Uhr von Lawilog
 
+1 | -2
 
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sapere aude: Denkt mal nach, warum die Bundesregierung sich bereit erklärt, so viel Geld zu zahlen. Kleiner Tip: folgende Gründe sind es nicht:
- sie ist zu dumm
- sie hat weniger nachgedacht als der durschnittliche SN-Leser
- aus Nächstenliebe
- weil sie der deutschen Bevölkerung vorsätzlich schaden will

Ganz ähnlich scheint diese Einstellung verbreitet zu sein: "Deutschland und Frankreich haben mit der Europäischen Wirtschaftgemeinschaft angefangen, weil sie sich gedacht haben, sie hätten zu viel Geld und würden gern noch Osteuropa mit durchfüttern"
Ne..., so einfach ist es nicht ;-)
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12.05.2011 21:10 Uhr von Marky
 
+0 | -2
 
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@Suisse: Billig-Frass von Aldi ?

Du scheinst keine ahnung zu haben.

Das was du so nennst, ist nichts anderes, als dass, was du für etwas mehr geld bei Real usw. kaufst.

Nur das Aldi ihren eigenen namen drauf geklatscht haben.

Google doch einfach mal danach, dann siehst du, welche marken dahinter stecken.

[ nachträglich editiert von Marky ]
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30.07.2011 10:16 Uhr von Il_Ducatista
 
+0 | -0
 
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Gr muss den Banken steuerfreie Vermögensanlagen von mehr als 10 Millionen pro Nase gestatten. Das Geld der Personalentlasser aus DLand wird kommen und den geschützten Hafen lieben.
Die arme schweiz kriegt jetzt nix mehr.

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