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67,30 Euro pro Kilowattstunde - Atomkraftwerke zu gering versichert

Deutsche Atomkraftwerke sind extrem unzureichend gegen mögliche Katastrophen versichert: 2,5 Milliarden Euro halten die Kraftwerksbetreiber für eine mögliche Katastrophe zurück, mit 300 Millionen Euro würde die Europäische Union einspringen.

Dass im Fall einer echten Katastrophe 2,8 Milliarden Euro aber wahrscheinlich nicht reichen, ergab nun eine Studie des Versicherungsforum Leipzig GmbH. Mögliche Schäden würden bis zu sechs Billionen Euro kosten und damit würde der Atomstrom damit mit 67,30 Euro pro Kilowattstunde zu Buche schlagen.

Die von dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) in Auftrag gegebene Studie hält Atomkraftwerke auch ohne Unfall nicht für volkswirtschaftlich sinnvoll. Man würde die Energiewende verzögern. Deutschlands Stromversorgung wäre durch ein schnelles Abschalten der AKW zudem nicht gefährdet.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Kosten, Atomkraft, Ausstieg, Kilowattstunde
Quelle: www.focus.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2011 15:07 Uhr von bono2k1
 
+16 | -10
 
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J.theWanker: Troll-ALARM!

Glaubst Du etwa den aktuellen Preis für Atomstrom? *lach*

Was ist mit all den Folgekosten, dazu muss nichtmal was in einem KKW passieren.

Aber bist Du nicht einer dieser Biedermänner die überall Gefahr durch grün und links sehen?

*auslach*

Dann stell Dir halt ein AKW in den Keller
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11.05.2011 15:17 Uhr von atrocity
 
+4 | -8
 
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@bono2k1: Gib dem Troll keine solchen Tipps. Wenn ihm das AKW in seinem Keller um die Ohren fliegt sind wir sonst die Deppen die für den Schaden bezahlen müssen.

Ps: Der Preis für 1kWh wird nie 100€ betragen. Bei solchen abartigen Preisen hat sich sogar ne eigene kleine Solaranlage nach 40 Stunden Sonne gerechnet ;-)

[ nachträglich editiert von atrocity ]
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11.05.2011 15:24 Uhr von Really.Me
 
+7 | -4
 
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@bono2k1: Hast du alternativen zu AKWs.

Komm aber bitte nicht mit Windkraft oder Wasserkraft...da wird ständig gegen Neubauten geklagt.
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11.05.2011 15:26 Uhr von KingPR
 
+4 | -6
 
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Selbst: Kohlestrom ist besser als Atomstrom: Günstiger, kein radioaktiver Müll und kein Risiko das halb Deutschland in die Luft fliegt.
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11.05.2011 15:47 Uhr von Andreas-Kiel
 
+3 | -1
 
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@KingPR: Kohlestrom ist besser????? Kohle ist auch endlich und Kohlekraftwerke erzeugen jede Menge sehr schädliches CO2, was auch ganz großer Mist ist.

Abgesehen davon bringt es gar nichts, wenn D vorreitet und sofort sämtliche AKW abschaltet, dafür aber im europäischen Umland jede Menge Weitere stehen - bei einem Unfall sind wir trotzdem genauso betroffen.

Insofern denke ich, eine sinnvolle "langsame" Umstellung von AK zu regenerativer oder noch besser Kernfusion ist der Idealfall. Dann ist nähmlich auch die Change am größten, unsere Nachbarn mit zu überzeugen, diesen Weg zu gehen.

[ nachträglich editiert von Andreas-Kiel ]
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11.05.2011 16:02 Uhr von shadow#
 
+2 | -2
 
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Auch wenn nichts passiert Bei den bisherigen Berechnungen (bei der Atomstrom auch nicht billiger war als der Rest) war es möglicherweise mit eingerechnet ein Loch zu graben - aber keinesfalls, dass dabei auch für die nächsten tausend Jahre laufende Kosten entstehen!
Wenn ein Windrad explodiert muss man nur die Reste zusammenfegen. Ist ein wenig günstiger als 2.5 Milliarden...
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11.05.2011 16:11 Uhr von Sir.Locke
 
+6 | -0
 
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ähm, hää? man begründet einen fiktiven preis mit einer rein theoretischen möglichkeit? und wieder reine propaganda... wo bleibt denn gleichzeitig - so als gegenbeispiel die aufrechnung was uns derzeit strom aus kohle wirklich kostet? so mit den kohlepfennig, subventionen, naturausgleich und den garnicht erfassten schäden für umwelt, natur und menschen.

wer will kann alles niederrechnen, schlußendlich bleibt eines aber ganz klar zu sagen - zur zeit ist eine gesicherte stromversorgung ohne atomstrom garnicht möglich. da können die grünen heinis noch soviel rumeiern. und so lange umweltverbände jedes zweite bauvorhaben für windkraftanlagen, stauwerke- und gezeitenkraftwerke mit klagen verhindern wird es noch jahrzehnte dauern bevor wir auf regenerative energie zu hundert prozent umschalten können.
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11.05.2011 16:21 Uhr von Babykeks
 
+4 | -1
 
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"Mögliche Schäden würden bis zu sechs Billionen "Mögliche Schäden würden bis zu sechs Billionen Euro kosten und damit würde der Atomstrom damit mit 67,30 Euro pro Kilowattstunde zu Buche schlagen."

Blind irgendeine Zahl aus der Zukunft deuten - und dann eine Zahl mit zwei Nachkommastellen als unumstößliches Faktum hinklatschen...

...DAS sind die Menschen, die den (meiner Meinung nach korrekten und wichtigen) Atomausstieg fordern.

Versteht mich nicht falsch - ich bin auch für den Atomausstieg. Ich habe einfach nur Angst vor der Zukunft, weil die Organisationen, denen man so ein wichtiges Thema nun anvertraut, durchweg durch blinden Aktionismus und dilettantische Peinlichkeiten auffallen.

Aber das hat seinen Grund. Genau wie die Atomstrombetreiber haben auch die Öko/Kohle/Atomausstieg-Verfechter nur ihren eigenen Vorteil im Sinn und sehen nun ihre Chance auf der Fukushima-Welle (sry) zu surfen.


PS @ Andreas-Kiel: Davon abgesehen, dass Dein Kommentar ansonsten eine wohlfundierte Meinung abbildet, find ichs immer wieder lustig, dass in jedem Kommentar, der Kernfusion fordert, ein Schreibfehler a la ´nähmlich´ zu finden ist.
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11.05.2011 16:23 Uhr von anderschd
 
+4 | -1
 
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Ich will auch den Ausstieg. Denn, was mir am meisten missfällt ist die Abfallentsorgung der AKW.
Und wenn wir ehrlich zu uns sind, billiger wird`s nimmer.


Ach so,
Gefahr durch Grün und Links sehe ich trotzdem.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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11.05.2011 17:59 Uhr von mort76
 
+0 | -3
 
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ReallyMe, Meinst du, weil die Leute sich von der Konzern-Propaganda aufhetzen lassen, gegen alternative Anlagenzu klagen, sollte man sowas garnichterst bauen?

Aus welchem Grund gilt das nicht für die Atomkraft, die Proteste ganz anderen Kalibers auslöst?
Hast du schonmal hunderttausend Menschen gegen eine Windkraftanlage demonstrieren sehen (ganz abgesehen davon,.daß diese entweder irgendwo im Feld oder draußen vor der Küste stehen)?

Oder meinst du damit die neuen Stromleitungen zur Anbindung der alternativen Stromerzeuger, die von den Konzernen mit Absicht quer durch die Dörfer geführt werden, damit die Bewohner auf jeden Fall dagegen klagen, und so der Bau herausgezögert oder verhindert wird?
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11.05.2011 18:43 Uhr von derNameIstProgramm
 
+3 | -0
 
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@KingPR: "Kohlestrom ist besser als Atomstrom: Günstiger, kein radioaktiver Müll und kein Risiko das halb Deutschland in die Luft fliegt. "

10.000 Tonnen Uran und 25.000 Tonnen Thorium pro Jahr weltweit würde ich allerdings nicht als "kein radioaktiver Müll" bezeichnen. Und mit den neuen Kohlekraftwerken, die die AKWs vorerst ersetzen steigen diese Zahlen wunderbar an.
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12.05.2011 07:45 Uhr von Mixuga
 
+1 | -0
 
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@derNameIstProgramm: Schade aber auch. Du warst schneller als ich.

@KingPR
Aus der Asche, die Kohlekraftwerke zurücklassen, kann man rein theoretisch Brennstoff für Kernkraftwerke produzieren.
Außerdem st die Strahlenexposition eines Kohlenkraftwerks größer, als die eines Kernkraftwerks im Normalbetrieb.
Aber träum ruhig weiter vom strahlungsfreien Kohlestrom.
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12.05.2011 11:03 Uhr von Really.Me
 
+0 | -0
 
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@mort76: Wenn jedes Dorf gegen neue Windkraftanlagen klagt, wo sollen sie dann gebaut werden?

Gib in Google mal "Unterschriften gegen Windkraft", da siehst du das tausende Unterschriften gegen Windkraft gesammelt wurden.

Und irgendwo auf dem Feld? 1Km soll der Abstand zu dem nächsten Wohnhaus mindestens betragen. Da wirst du nicht viele Felder finden.

Und vor der Küste? Dann red darüber mal mit einem Tierschützer, der wird dir dann sicher auf die Schulter klopfen und sagen "die Zugvögel werden sich freuen".

Hab dazu vor kurzem einen Bericht gesehen wo eine Frau auch nie dachte das Windkraft schlimm ist, bis einige hundert Meter neben ihrem Haus ein Windrad gebaut wurde.

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