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Iran behauptet Beweise zu haben, dass Osama bin Laden schon lange tot war

Nach Aussagen des iranischen Informationsministers, Heidar Moslehi, sei der Chef der Terrororganisation Al Quaida, Osama bin Laden, schon vor dem 2. Mai tot gewesen. An diesem Tag sollen nach Angaben der USA US-Elitesoldaten den Terrorchef in Pakistan getötet haben.

Moshili äußerte sich dazu gegenüber der Nachrichtenagentur ISNA mit den Worten: "Warum wollte das amerikanische Militär Bin Ladens Leiche nicht zeigen? Wir haben triftige Beweise dafür, dass Bin Laden vor einiger Zeit gestorben ist und wir haben Dokumente, die dies belegen."

Bereits im Jahr 2006 erschien im "Est Republicain" ein Artikel, nach dem Bin Laden an einer Typhuserkrankung gestorben sei. Der Artikel bezog sich auf einen Geheimdienstbericht, welcher aber von mehreren Regierungen dementiert wurde. 2007 erklärte Pakistans Regierung den Al Quaida Chef für tot.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Tod, Iran, Osama bin Laden, Beweis
Quelle: www.schweizmagazin.ch

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2011 15:00 Uhr von Exilant33
 
+2 | -4
 
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das ist wieder so ein zweischneidige schwert, es kann propaganda sein oder die warheit. ich meine mal gelesen zu haben das er typhus hatte aber fragt mich jetzt nicht wo..
zu den rest enthalte ich mich
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11.05.2011 15:24 Uhr von derNameIstProgramm
 
+7 | -8
 
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Joa: Stellt sich die Frage, welcher Propaganda-Maschinerie man eher glaubt. Ich für meinen Teil glaube den Amerikanern. Aber nicht, weil sie es sagen, sondern weil es Al Quaida quasi bestätigt hat. In jedem anderen Fall würden die den Teufel tun und der USA Recht geben.
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11.05.2011 15:28 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+3 | -4
 
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derNameIstProgramm: Irgendeine "Firma" die aus den USA behauptet das auf irgendeiner Seite irgendwo eine (natürlich absolut glaubwürdige) Bestätigung von Al Quaida zu finden ist. Die ist natürlich echt.
Im Internet kann man ja bekanntlich sofort nachvollzeihen wer was wo wann geschrieben hat...
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11.05.2011 15:46 Uhr von certicek
 
+2 | -4
 
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"Osama bin Laden is dead. The news first came from sources in Afghanistan and Pakistan almost six months ago: the fugitive died in December and was buried in the mountains of southeast Afghanistan. Pakistan´s president, Pervez Musharraf, echoed the information. The remnants of Osama´s gang, however, have mostly stayed silent, either to keep Osama´s ghost alive or because they have no means of communication."

New York Times 11. Juli 2002
http://www.nytimes.com/...
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11.05.2011 15:52 Uhr von anderschd
 
+2 | -2
 
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Der endgültige Beweis. Der größte Feind der Amerikaner sagt, dass es eine Ente war mit der jetzigen Tötung von Osama. Na dann.......

Und wenn schon...

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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11.05.2011 15:59 Uhr von certicek
 
+3 | -6
 
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"Das Zweite startet am Mittwoch seine neue Reihe für Dokumentationen, "ZDF Zoom", mit einem kritischen Film über den Tod von Osama bin Laden. Am Montagabend notierten die Reporter des Mainzer Senders im Blog der Redaktion: "Unsere Interviewpartner und Recherchen stellen die offizielle Darstellung der USA infrage.""

http://www.rp-online.de/...
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11.05.2011 17:48 Uhr von mort76
 
+6 | -5
 
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BastB, was soll man denn von einer Geschichte halten, für die es nicht den geringsten Beweis gibt, wenn diese Geschichte von jemandem erzählt wird, der uns schon unendlich oft angelogen hat?
Es gibt nicht den geringsten Beweis, daß die US-Version in irgendeiner Hinsicht stimmen könnte, also, woher nimmst du die Überzeugung, daß wir nicht zum x-ten Mal belogen werden?
Es gibt nicht das klitzekleinste Foto oder sonst irgendwas- wieso?

Ganz abgesehen davon- einige Lügen mit Bezug auf diese schöne Geschichte wurden schon aufgedeckt, beispielsweise die vom "bewaffneten Osama"- ob das wohl die einzigen Lügen waren? Wohl kaum...

Das ganze klingt absolut wie die Geschichte von der "Befreiung eine US-Soldatin aus einem irakischen Krankenhaus"- warum die schnöde Wahrheit erzählen, wenns man sich auch eine tolle Heldengeschichte ausdenken kann?

Ganz abgesehen davon- glaubst du, es gäbe eine Art Weltkongress der Zweifler, und wir müßten uns dort absprechen, welche Vermutungen wir anstellen?

Bin Laden war bekanntermaßen Nierenkrank und brauchte regelmäßig Dialyse, aber das macht einen Tod durch Typhus nicht unmöglich, oder?
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11.05.2011 18:50 Uhr von mort76
 
+3 | -4
 
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BastB, daß der Iran führend in der Unterstützung des Terrors ist, ist falsch.
Diese Aussage kommt von Condoleeza Rice, die im selben Atemzug auch behauptete, der Iran wäre nicht demokratisch, was ja nun genauso falsch ist. Ihr Chef war Bush- Stichwort: Wahlbetrug...ein Esel nennt den anderen Langohr.

Ob jetzt Iran oder die CIA der größte Unterstützer des Terrors ist- darüber kann man sich streiten.
Iran mag den Terror unterstützen, aber nicht so, wie es vom Erzfeind behauptet wird, der dort schon seit Ewigkeiten einmarschieren will und der Saddam Giftgas lieferte, damit er den Iran Stellvertretend angreifen kann...da gilt ja auch wieder: Propaganda kann man nicht glauben...egal, von welcher Seite sie kommt.
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11.05.2011 19:16 Uhr von mort76
 
+2 | -3
 
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BastB, daß sie den Terror unterstützen, macht sie aber trotzdem nicht automatisch zum "größten Unterstützer des Terrors weltweit".
Die Amerikaner haben die Vorgänger der Taliban auch mit Waffen unterstützt- ohne die USA gäbe es quasi auch keine Taliban.
Und ob man jetzt die Hamas oder die libyschen Rebellen mit Waffenlieferungen untestützt, kommt im Prinzip aufs selbe raus. Das ist nur eine Ieologische Frage, ob das so schlau iost, aber im Prinzip tun beide Seiten hier exakt das selbe.

Ganz abgesehen davon- offensichtlich können die USA in einem bewaffneten Konflikt gegen die Taliban auch nicht bestehen- laß die mal im Iran einmarschieren...das können die vergessen!

Die Bevölkerung hat noch lange nicht vergessen, daß die USA Saddam das Giftgas lieferte- die Agitation gegen den Iran sorgt eigentlich eher dafür, daß die Bevölkerung umso geschlossener hinter Ahmadinedschad steht. Ohne die Bedrohung durch einen US-Angriff würde dort sicher ein liberalerer Wind wehen, aber das käme den US-Strategen dann eben auch nicht gelegen, denn es geht ja hier auch nicht um Freiheit und Demokratie, sondern um Öl.
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11.05.2011 20:31 Uhr von mort76
 
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BastB, da Ahmadinedschad mit 63% der Stimmen wiedergewählt wurde (von sowas können unsere Parteien nur noch träumen) und es laut internationaler Beobachter auch keine Anzeichen für eine relevante Wahlfälschung gab, kann man ja wohl nicht davon sprechen, daß ein Regimewechsel von der Bevölkerung mehrheitlich gewünscht wird.
Und auch unserer eigenen Regierung sind Massenproteste völlig egal.
Ein Einmarsch im Iran wird aus dem einfachen Grund nicht durchgeführt, weil die USA schon in ihren aktuellen Kriegen versagt und keine Soldaten mehr zur Verfügung stehen, um das Land zu besetzen. Wenn sie könnten, würden sie.

Unsere Regierungen sind, was den Terrorismus angeht, sowieso nicht für voll zu nehmen- man kann sich einerseits an Gladio und deren Zielsetzung erinnern, und andererseits wird die "Terrorgefahr" doch so ausgiebig zum Abbau der
Bürgerrechte benutzt, daß es für unsere Regierungen wohl garnicht genug Terror geben kann..."huch, der Reichstag brennt..."
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11.05.2011 20:49 Uhr von anderschd
 
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@mort: Kannst du deine angeblich fehlenden Anzeichen für den Wahlbetrug ver-Link-en ?
Ein mir bekannter Text meint:

"Auch westliche Beobachter zweifeln am Erdrutschsieg von Mahmud Ahmadinedschad"

Weiter heisst es:
"Die Lage in Teheran war gespannt: Bereitschaftspolizei marschierte vor den wichtigsten Regierungsgebäuden auf, Kundgebungen und politische Versammlungen waren zuvor bereits verboten worden. Die Informationsfreiheit schien stark beschnitten: Einige Websites von Mussawi waren kaum zu erreichen, das staatliche Fernsehen berichtete nur von Ahmadinedschads Wahlsieg, nicht von Mussawis Vorwurf des Wahlbetrugs."

Und erklär uns doch mal bitte, wie eine funktionierende Demokratie aussieht, wenn der Staat derart tief mit der Religion verknüpft ist?
Der Einmarsch findet wohl nicht statt, weil dort nur heiße Luft herkommt, was keiner ernst nehmen muß.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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11.05.2011 21:50 Uhr von |sAs|
 
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@BastB: Ich sage dir, Halbwissen ist gefährlich.

Du hast zwar richtig erkannt, dass es zu keinem Konflikt kommen wird allerdings liegt das weniger an irgendeinem Zugzwangs des Irans. Die gegen den Iran geführte Propaganda würde zu einem zu vernachlässigenden Aufschrei führen, ein Militärschlag gegen den Iran ist möglich. Ein militärischer Vergleich zwischen dem Irak und dem Iran ist unrealistisch. Ich würde vielmehr argumentieren, dass die faktischen iranischen Möglichkeiten zur Selbstverteidigung jeglichen Schlag bisher verhindert haben.
Das und das allein ist der Grund warum nichts passiert ist und hoffentlich nichts passieren wird. Man kann in den Iran nicht ohne weiteres einmaschieren.

Der Iran ist regionale Supermacht. Zu einem Konflikt wird es nicht kommen.

Seit 15 Jahren droht Israel dem Iran in regelmäßigen Abständen. Und immer wieder versucht man es so darzustellen, dass die jetzige Gefahr viel größer ist als bisher. Das wird noch lange so weiter gehen.

Zur Osama Sache: Iranische Agenten sind verdammt fähig.
Ich weiß nicht ob er in dieser Nacht getötet wurde oder vorher schon tot war oder ob er nie die Person war als die er uns präsentiert wurde. Jedoch kann jeder feststellen, dass die uns präsentierten Tatsachen in einer Art und Weise immer wieder berichtigt und revidiert wurden, dass Zweifel angebracht sind.

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