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HUK bezichtigt Allianz der Verbrauchertäuschung bei Kfz-Versicherung

Da Online-Vergleichsportale bis zu 100 Euro Provision je Vertrag verlangen, werden hohe Kosten verursacht. Teilweise wird der Kunde jedes Jahr umgedeckt, wobei der Marktführer Check24 dies bestreitet. Einige Versicherer kauften das Portal Aspect Online, da sie sonst nicht bei den Vergleichen auftauchen.

Preissteigerungen im Neugeschäft erfolgten schon. Die Schadenquote liegt bei 107 Prozent, was bedeutet, dass die Versicherer für jeden Versicherten draufzahlen. Die HUK liegt bei 102,3 Prozent und ist mit 8,68 Millionen versicherter Fahrzeuge Marktführer, die Allianz ist mit 8,2 Millionen Fahrzeugen Zweiter.

Der neue Allianz-Tarif wurde entwickelt, um in den Vergleichen oben zu stehen, umfasst aber kaum Basisleistungen. Leistungen müssen als Pakete dazu gebucht werden, was den Preis wieder über Marktniveau treibt. Laut HUK eine Mogelpackung, wie die Werbung, "60 Prozent auf alle frei geplanten Küchen".


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WebReporter: Berufspsycho
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Auto, Versicherung, Allianz, Täuschung
Quelle: www.ftd.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2011 14:40 Uhr von Berufspsycho
 
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Grundsätzlich sind mehr Tarife und Optionen für Verbraucher ja gut, nur leider sind die hier zu undurchsichtig! Der Laie kann Details wie "Abzug neu für alt" etc. kaum beurteilen/ vergleichen. An sich sollte es keine Abschlussprovisionen geben sondern eine Bestandsvergütung, das würde den Wechselreiz und damit unnötige (Vertriebs-) Kosten vermeiden!
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11.05.2011 15:21 Uhr von Really.Me
 
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Versicherungen: Da muss ich sagen werde ich garantiert nicht über das Internet nach einem günstigen Tarif suchen sondern bei den Versicherungsbüros vor Ort vergleiche. Gerade weil es da überall massig Unterschiede bei Tariefen usw. gibt.
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11.05.2011 18:13 Uhr von Delios
 
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@Autor: Die Abschlussprovision ist sicher nicht der Reiz den eine Kfz-Versicherung für den Verkäufer ausmacht. :)

Und Really.Me kann ich nur beglückwünschen zu der Einstellung. Diese Geiz-ist-geil-Mentalität der letzten Jahre, gerade bei Versicherungen, wird sich noch böse rächen für die Versicherten!!
Ich würde immer erstmal auf die Leistungen schauen und vergleichen und DANN auf den Preis. Man kann sich sicher für 1€ im Monat gegen alles mögliche versichern, aber dann nicht wundern und zu ner Verbraucherzentrale rennen wenn die Versicherung nicht zahlt im Schadenfall..
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11.05.2011 22:51 Uhr von Berufspsycho
 
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@Delios: Doch, genau das!

Die Provision eines Vertreters beträgt bis zu 10% bei Kfz Verträgen. Für 100€ Provision müsste er also 1000€ Prämie verkaufen. Den meisten Internetnutzern müsste also klar sein, dass die 100€ in Prozent mehr sind. Bei 500€ Jahresprämie steigt so die Provision auf 20%, was die Kalkulation kaputt macht. Bei nem Stundenlohn von 10€ für nen Call Center Agenten, warum sollte man nicht jedes Jahr Geld abgreifen, mhm?

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