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Pflegekräfte sind häufig krank

Jeder Deutsche ist im Durchschnitt 12,3 Tage im Jahr krankgeschrieben, was einer Arbeitszeitversäumnis von 3,4 Prozent entspricht.

Pflegefachkräfte und Geburtshelferinnen fehlen hingegen 17,5 Tage oder 4,8 Prozent ihrer Arbeitszeit. Krankenpflegehelfer sind mit 22,6 Tagen besonders häufig krank. Als Begründung werden Schichtdienst, körperlich schwere Arbeit und Stress angegeben.

Ärzte hingegen scheinen nur selten von einer Krankheit geplagt zu werden, denn sie fehlen nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) nur 7,2 Tage. Apotheker fehlen nur wenig mehr mit 7,3 Tagen. Zahnärzte sind am Seltensten krank und verbringen 6,2 Tage im Krankenstand.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Krankheit, Statistik, Pflege
Quelle: www.aerztezeitung.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2011 14:14 Uhr von KingPR
 
+4 | -27
 
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11.05.2011 15:33 Uhr von Pils28
 
+10 | -0
 
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Die Arbeit von Krankenpflegern und Ärzten ist auch: icnht direkt verfleichbar. Als Arzt kann man sich gezielter von Krankheiten schützen, indem man ein wenig Abstand hält und generell weniger Zeit direkt in Gegenwart des Patienten arbeitet. Pfleger müssen den Patienten ggf. sogar noch waschen und stützen. Auch gibt es wohl nur wenige Krankenpfler, die nicht irgendwann ein ernstes Rückenleiden bekommen, Ärzte arbeiten eher weniger körperlich (Chirugen mal ausgenommen).
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11.05.2011 15:42 Uhr von Facemeltor
 
+14 | -0
 
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@autor: was für ein dämlicher kommentar, ernsthaft. Weißt du was die Leute in der Krankenpflege den ganzen tag für nen stress haben + körperliche belastung ohne ende. Von der grausamen Schichtarbeit mal ganz abgesehen. Abends bis 22 Arbeiten morgens um 6 wieder antreten. Ja da kommt freude auf.. Je nachdem was für kranke kommt noch psychische belastung dazu. In meinem FSj hab ich keinen Krankenpfleger getroffen der nicht iwie ne meise hatte oder total abgestumpft war.
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11.05.2011 16:14 Uhr von LocNar
 
+4 | -0
 
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Meine Lieblingscousine die noch einiges jünger ist als ich und als Altenpflegerin geschafft hat ist jetzt schon ein menschliches Wrack.

Psychologische Betreuung, psychiatrische Betreuung und natürlich medizinische Betreuung wegen Rückenleidens.

Dazu natürlich jede Menge Pillen (Venlaflaxin und härteres), dadurch wegen der langen Arbeitsunfähigkeit inzwischen in Hartz4, einen geritchtlichen Betreuer (die 35 Euro/Monat zahlt meine Tante) usw. usw.

Sie war am Anfang absolut happy in dem Job...... aber nach mehr als 20 Jahren in dem Job war sie kaputt.

und @ Kommentar: Da schließe ich mich den Kommentaren von Pils28 und Facemeltor zu 100% an.

EDIT: Ein Rechschreibfehler ^^

[ nachträglich editiert von LocNar ]
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11.05.2011 18:11 Uhr von mort76
 
+6 | -0
 
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KingPR, das hat nichts mit der Motivation zu tun, sondern damit, daß diese Leute verheizt werden, um Kosten zu sparen. Im hiesigen Gesundheuitssystem wirst du gnadenlos aufgerieben- es gibt IMMER zu viel Arbeit, Unterbesetzung, und das für sehr geringen Lohn...

Je niedriger du in der Hierarchie stehst, desto mehr wirst du dort nach Strich und Faden ausgebeutet, dazu kommt dann noch, daß du im Schichtdienst arbeitest, der für den Körper sehr belastend ist...die Konsequenzen siehst du hier, und daß eine Pflegekraft trotzdem nur 10 Tage mehr krank ist als der Weißkittel, spricht für diese Leute.

Ganz abgesehen davon- den intensiveren Kontakt zu den Kranken haben die Pflegekräfte, nicht die Ärzte.
Und wenn dann ein Grippevirus oder eine Magen-Darm-Infektion herumgereicht wird- wer kümmert sich dann wohl um die Leute?
Den Arzt sehen die Leute für 3 Minuten, und wie lange wohl die Pflegekraft, die jene Arbeit macht, bei der man sich leicht anstecken kann? Ich kann dir verraten: es sind mehr wie 3 Minuten.
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11.05.2011 18:35 Uhr von