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Linguist: Osamas Codename ist so dreist, als hätten Nazis ihre Waffen "Juden" genannt

Noam Chomsky ist Amerikas berühmtester Sprachwissenschaftler und bekannt dafür durchaus USA-kritisch zu sein.

Nun kritisierte der Linguist die Wortwahl amerikanischer Spezialeinheiten, in denen der getötete Terrorist mit dem Codenamen "Geronimo" belegt wurde. Dieser war ein indianischer Volksheld, der einem amerikanischen Überfall zum Opfer fiel.

Darüber hinaus hätten die Amerikaner ihre Waffen auch noch "Apachen" und "Tomahawks" genannt. Chomsky sagt, dies sei genauso haarsträubend, als hätten die Nazis ihre Waffen "Juden" oder "Zigeuner" genannt.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Waffe, Nazi, Osama bin Laden, Jude, Noam Chomsky
Quelle: www.sueddeutsche.de

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2011 12:44 Uhr von Klassenfeind
 
+81 | -19
 
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Genau !!! Geschmacklosigkeiten kennen manche Amis gar nicht...siehe Tea - Party....

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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11.05.2011 12:52 Uhr von Stadtaffe_84
 
+21 | -18
 
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falsch: [...]in denen der getötete Terrorist mit dem Codenamen "Geronimo" belegt wurde[...]

Konnte man doch überall lesen, auch bei SN, nicht Osama wurde so genannt, sondern die Operation bei der er getötet wurde.

EDIT:

hier der Arikel: http://www.shortnews.de/...

[ nachträglich editiert von Stadtaffe_84 ]
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11.05.2011 12:57 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+28 | -1
 
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Stadtaffe: Die Mission heißt offiziel Neptune´s Spear. Aber egal...
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11.05.2011 13:04 Uhr von Stadtaffe_84
 
+9 | -8
 
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@Jesus_From_Hell: einigen wir uns auf unentschieden:

Operation Neptune’s Spear (auch bekannt als Operation Neptune Spear, Abbottabad Operation und Operation Geronimo) war ein US-amerikanischer Militäreinsatz in Pakistan am 2. Mai 2011, bei dem Osama bin Laden, der Anführer des Terrornetzwerks al-Qaida, getötet wurde.
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11.05.2011 13:23 Uhr von Rechthaberei
 
+18 | -6
 
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Der Holocaust heißt bekanntlich auch Endlösung: statt Totalvernichtung und die Engländer haben die Zerstörung Hamburgs nach dem 1. Buch Mose Operation Gomorrha genannt:

http://de.wikipedia.org/...



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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11.05.2011 13:23 Uhr von KiLl3r
 
+10 | -12
 
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es regt sich: immer irgendwer über irgendwas auf...
irgendwer ist bei irgendwas immer innerlich tief verletzt...

deswegen... einfach drüber hinwegsehen ist ja nur gutes bei rausgekommen ;)
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11.05.2011 13:29 Uhr von Stadtaffe_84
 
+15 | -11
 
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@KiLl3r: ich weiß nich ob Selbstjustiz so gut ist, denn nichts anderes hat die USA hier gemacht
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11.05.2011 13:49 Uhr von IceWolf316
 
+10 | -6
 
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Bin Laden: ist weg... so what? Von mir aus hätten sie die Operation auch Griff ins Klo, Knallt ihn ab oder Saturn 547 nennen können. Wen juckt sowas???

Und der Begriffendlösung zum Beispiel wurde auch von den Nazis gebraucht um den Holocaust zu beschreiben, gleichzeitig ist der Begriff aber eigentlich nichts negatives, den eine Endlösung kann auch bedeuten das man zum Beispiel statt sich weiter mit Windows rumzuschlagen und nur die Server auf Linux fahren zu lassen, alles auf Linux umstellt...

Vermerk:
Ich verurteile den Holocaust und alles was die Nazis getan haben! Ich will mit meiner erläuterung nur klarstellen das Begriffe nichts anderes als Worte sind und wir Menschen Dinge in sie hineininterpretieren.
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11.05.2011 14:19 Uhr von Schwertträger
 
+9 | -4
 
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@IceWolf316: Naivität ist Trumpf: >Ich will mit meiner erläuterung nur klarstellen das Begriffe nichts anderes als Worte sind und wir Menschen Dinge in sie hineininterpretieren.<

Eben.
Und genau weil das so ist, muss man höllisch aufpassen, welchen Begriff man wählt. WEIL eben manche Begriffe andere Interpretationsmöglichkeiten zulassen als andere.

Wenn ich Deine Mutter eine Hure nenne, ist das auch nur ein Begriff, trotzdem wirst Du da mit großer Wahrscheinlichkeit hinein interpretieren, dass ich Deine Mutter abwerten möchte.
Mit "so what" liegst Du also falsch.

Das ist die typische Haltung der "ich bin eigentlich viel zu faul, da jetzt gerade weiter drüber nachzudenken. Ist doch auch egal, eigentlich, oder?!"-Leute.
Mit der Einstellung kann man so manches abbügeln und muss sich im Endeffekt mit gar nichts mehr auseinandersetzen. Denn im Endeffekt ist doch alles egal.
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11.05.2011 14:32 Uhr von Alice_undergrounD
 
+4 | -6
 
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der verglich: hinkt...
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11.05.2011 14:49 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -4
 
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@Alice_underground: Mag ja sein, dass er hinkt, im Prinzip hat der Mann aber Recht. :-)
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11.05.2011 15:40 Uhr von konfetti24
 
+3 | -4
 
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na ja: wenns net jeden Tag was zum meckern gäbe dann wären manche net glücklich!

[ nachträglich editiert von konfetti24 ]
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11.05.2011 16:15 Uhr von Kabeltrommel
 
+5 | -7
 
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außerdem: ist chomsky kommunist. wen interessiert schon, was der sagt.
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11.05.2011 16:29 Uhr von KiLl3r
 
+1 | -6
 
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@Stadtaffe_84: in diesem falle finde ich es gut das sie es gemacht haben, wobei ich auch ein beführworter der selbstjustiz bin solange es um das wohl der allgemeinheit geht ;)
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11.05.2011 16:49 Uhr von sesh
 
+5 | -2
 
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Wir können ja unser neues deutsches Giftgas dann "Zyklon Jude" nennen.

*SCNR*
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11.05.2011 16:50 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -2
 
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@KiLl3r: Du vermischt da zwei Sachen: 1.) Die Tötung Bin Ladens bei einem Einsatz und
2.) Die Wortwahl bei der Benennung dieses Einsatzes

Hier, in dieser News geht es NUR um die Benennung.

Den Einsatz selber, also Punkt 1, hat man an anderer Stelle schon gutgeheissen bzw. diskutiert. Das steht hier nicht mehr zur Debatte.

HIER geht es nur darum, ob man einen notwendigen Einsatz noch zusätzlich so zynisch benennen muss.
Es geht also um Sprache und ihren Gebrauch.

Wie gesagt, ob der Einsatz gut war, ob er rechtens war, ob Gutes oder Schlechtes dabei herausgekommen ist, darum geht es hier NICHT.
:-)



Ich hoffe, das liest auch konfetti24.
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11.05.2011 16:53 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -2
 
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@KiLl3r: Selbstjustiz allgemein ist aber nicht zum Wohle der Allgemeinheit.
Wenn sie sich durchsetzt, geht es der Allgemeinheit schlechter.

Immerhin wurde sie aus gutem Grund abgeschafft und ein Rechtssystem wurde geschaffen.
Selbstjustiz produziert einfach zuviele Ausfälle. Von Fehlurteilen ganz zu schweigen.

Selbstjustiz ist Mist.
Und wenn man anfängt, sie in Ausnahmefällen zuzulassen, hat man sie bald wieder ganz am Hacken.
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11.05.2011 16:56 Uhr von sesh
 
+5 | -2
 
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@Schwertträger: Rache"justiz" (ohne Anklage, ohne Verteidigung, ohne Verfahren, nur mit Todesstrafe) hat noch nie Jemandem genützt.

Man hätte ihn gefangen nehmen und ihm den Prozess machen können. Man hatte ihn schon soweit.

Statt dessen hat man ihn ermordet.
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11.05.2011 17:04 Uhr von xGwydionx
 
+8 | -2
 
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@Rechthaberei: Holocaust wird sinnentstellend verwendet.Letztlich heißt es Brandopfer... was kaum zutreffend ist.
http://de.wikipedia.org/...
@all:Die Engländer waren noch nie zimperlich und sind z.B. auch die Erfinder des 1.KZs.. siehe Burenkriege, wo Churchill dies durchaus billigend zur Kenntnis nahm, das Frauen und Kinder von Buren in KZ-Lagern dem Hungertod ausgeliefert wurden...
http://de.wikipedia.org/...
Siehe unter verbrannte Erde...
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11.05.2011 17:21 Uhr von LoneZealot
 
+4 | -5
 
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@xGwydionx: "@all:Die Engländer waren noch nie zimperlich und sind z.B. auch die Erfinder des 1.KZs.. siehe Burenkriege, wo Churchill dies durchaus billigend zur Kenntnis nahm, das Frauen und Kinder von Buren in KZ-Lagern dem Hungertod ausgeliefert wurden..."

Die Nazis haben den Begriff "Konzentrationslager" verwendet um die Welt zu täuschen, eben weil solche Lager aus den Burenkriegen bekannt waren. Der grosse Unterschied liegt aber darin das die KZs der Deutschen reine industrielle Vernichtungslager waren und nicht nur zur Zusammenlegung von Gefangenen dienten.

Plus von mir wegen der Klarstellung des Begriffs "Holocaust".
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11.05.2011 17:37 Uhr von xGwydionx
 
+3 | -2
 
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@LoneZealot Völkermord ist uralt: Wo ist der Unterschied? Prozentual auf "Bevölkerung" bezogen gab es die gleichen Todeszahlen. Und der Völkermord in Kanda/Usa an den Indios und in Indien ist dann wohl so,als wenn eine Blutbesudelte Hand der Engländer auf die Deutschen zeigt. Von dem Mord in Dresden usw. gar nicht reden.
Zur Klarstellung:Das ist keine Relativierung der Naziverbrechen.
Aber bei den Kriegsverbrecher Prozessen in Nürnberg hätten die Engländer genauso vor Gericht gehört. Laut Ihrer eigenen Definition verjährt Völkermord nicht...alles andere ist scheinheilig..Übrigens:Historisch gesehen ist das oft barbarische"Sitte" gewesen: Alexander der Gr. war nicht der 1., der in neuen Gebieten die 1.Stadt eroberte und dabei alle Einwohner vom Baby über Frau Mann usw. umbringen ließ oder verbrannte.Wo also Gerechtigkeit fordern?
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11.05.2011 17:58 Uhr von alicologne
 
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lol Ich habe nur Juden gelesen und dachte das LoneZealot bestimmt als erster etwas schreibt..

Und nun bin ich enttäuscht das ich soweit runter Scrollen mußte..
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11.05.2011 18:29 Uhr von face
 
+5 | -3
 
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der Amerikaner entwickelt sich nur bis zum 7 Lebensjahr
danach wächst er nur noch...
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11.05.2011 19:05 Uhr von LLCoolJay
 
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Geronimo: war als Deckname wirlich unpassend.

Sie hätten sie auch "König Ludwig" oder "König Arthus", evtl. "Kublai Khan" o.ä. nennen können und es wäre auch verkeht gewesen.

Denn all das waren Persönlichkeiten die von einem Volk hoch geschätzt wurden und werden.

Das sie aber "Geronimo" genommen haben zeugt sehr stark von der Arroganz und Ignoranz mit dem die amerikanische Regierung, bzw. deren STreitkräfte der Welt begegnen.

1. Die Indianer (oder besser die amerikanischen Ureinwohner) wurden von den einwandernden Ausländern (Deutsche, Iren, Engländer, Italiener, Niederländer, usw.) vertrieben, bzw. in "Reservaten" zusammengetrieben.

2. Die Indianer wurden systematisch verfolgt und getötet.
Allein durch Zufall und den Fortschritt der Zeit wurde ein tatsächlicher Genozid verhindert.

3. Geronimo hatte sich damals offen gegen die Einwanderer gestellt und wurde in einem Hinterhalt feige ermordet.

4. Und jetzt kommen die Amis daher und benennen eine Operation bei dem ein gesuchter Terrorist ermordet wird, von Amerikanern, nach diesem indianischen Volkshelden.. der von den Amerikanern ermordet wurde.


Jaja.. Amerika am Arsch.
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11.05.2011 19:18 Uhr von LoneZealot
 
+3 | -1
 
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@xGwydionx: "Wo ist der Unterschied? Prozentual auf "Bevölkerung" bezogen gab es die gleichen Todeszahlen."

Man kann Völkermorde an sich nicht miteinander vergleichen. Was den Holocaust so einzigartig macht, ist die Tatsache das sie von einem hochgebildeten, zivilisierten Volk ausging und planmässig und industriell durchgeführt wurde.


[ nachträglich editiert von LoneZealot ]

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