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11.05.11 09:47 Uhr
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München 2018: Positiver Bericht zur deutschen Olympiabewerbung vom IOC

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Deutsche Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2018 gelobt. Damit macht Deutschland einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur Vergabe der Spiele am 6. Juli in Durban (Südafrika).

Die Evaluierungskommission hatte Deutschland besucht und sich vor Ort das Konzept näher erklären lassen. In dem Bericht wurde vor allem das Umweltkonzept zur Nachhaltigkeit. Es gäbe nur sehr geringe, langfristige Auswirkungen für die Umwelt.

Aber es gab auch Kritik: Neben der Unsicherheit im Streit um diverse Grundstücke in Garmisch-Partenkirchen, wird auch die mangelnde Olympia-Begeisterung im Land kritisiert.


WebReporter: mrbasket
Rubrik:   Sport / Weitere
Schlagworte: München, Kritik, Bericht, Bewerbung, Lob, IOC, Olympia 2018
Quelle: www.welt.de
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Kommentar ansehen Umweltzerstörung für 14 T. Sofa-Spiele   
 
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11.05.2011 10:02 Uhr von Baron-Muenchhausen
Die Funktionäre haben es wieder geschaft:

Für 14 Tage Sofa & CocaCola-Spiele ein Stück Landschaft zu schnappen, um es mit Planierraupen, Straßenteermaschinen und Betonmischern zu ruinieren.

Das Schlimme bei solchen Bewerbungen ist es, dass bei "Abstimmungen" dieser Art regelmäßig der Kommerz über die Vernunft siegt.

Das die vermeitnliche "Mehrheit" bei nur 58% liegt, ist bei der konservativen Bevölkerung in Garmisch-Partenkirchen bereits ein sehr deutlicher Hinweis auf die ernstzunehmende Situation vor Ort.

Trotz der riesigen Medienmacht der Olympia-Protagonnisten ist es kaum gelungen mehr als jeden Zweiten "Garmischer" für die "Spiele der Unvernunft" zu gewinnen. Zugestimmt haben solche Personen, welche die langfristigen Folgen für das ohnehin schon völlig zersiedelte Werdenfelser Tal ihren eigenen persönlichen Profit-Interessen unterordnen.

Worum geht´s in Garmisch?
Geopfert werden die letzten großen - und schönsten - Talwiesen zwischen Garmisch und Hammersbach, welche den Ortsrand von der Gebirgslandschaft abgrenzten.

Sie treten nicht nur als Fotomotiv auf jeder zweiten Postkarte von Garmisch-Partenkirchen in Erscheinung, sondern sind die grüne "Lunge" der Stadt, sind das letzte Stück Bäuerlichkeit im weitgehend zubetoniertem Talgrund.

Hier noch ein Stück Bagger, da noch eine neue Piste - nirgendwo sonst kann der Natur in Garmisch sichtbarerer Schaden zugefügt werden als eben in diesem sensiblen Talababschnitt. Leider wissen Menschen von Außen selten, worüber sie in Garmisch argumentieren, plappern nach, was ihnen Sportfunktionäre über tausende von Werbespots in den Mund legen.

Doch immer öfters wird Olympia zum bösen Bumerang. Die Zeiten sind lange  vorbei, in denen sich Orte nach den "Olympischen Ringen" rissen. Garmisch-Partenkirchen hatte sie ohnehin längst - sie interessierten über Jahrzehnte kaum.

Heutzutage steht dieses Emblem längst für das Zurückbleiben einer kommerziellen Betonwüste, die im Anschluss an zwei Wochen nackten Kommerz und Werbung zurückbleibt.

Ob Albertville oder Turin, übriggeblieben ist an den Sportstädten "verbrannte Erde", angefangen an unansehlichen Betonbauten bis hin zu viel zu großen Verkehrsinfrastruktur-Projeken.

Die Wunden wird keiner mehr heilen können und gerade Garmisch läuft besonders Gefahr, hierdurch auch langfristige ökonomische Schäden fortzutragen, in dem das wichtige Sommerpublikum immer öfters ausbleibt.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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