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Forschungsteam weist Doppler-Effekt auf molekularer Ebene nach

Einem internationalen Forschungsteam ist es gelungen, den Doppler-Effekt auch auf molekularer Ebene nachzuweisen. Die Wissenschaftler aus Japan, Schweden, Frankreich und den USA verwendeten ein sehr kompliziertes Experiment mit einem Synchrotron-Teilchenbeschleuniger, um den Beweis zu erbringen.

Der nach dem österreichischen Physiker Christian Doppler benannte Effekt wurde bereits 1842 vorausgesagt. Er beschreibt unter anderem die Frequenzveränderung von elektromagnetischen Wellen oder Schallwellen, die von einer bewegten Quelle emittiert werden. Beispielsweise basieren Radarfallen auf diesem Prinzip.

Der Doppler-Effekt kann auch bei rotierenden Objekten beobachtet werden. Diese spezielle Version des Doppler-Effektes hat man nun auf molekularer Ebene an einzelnen Molekülen festgestellt. Die Forschungsergebnisse könnten in verschiedene Techniken, etwa der Molekular-Spektroskopie, von Nutzen sein.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Physik, Effekt, Molekül, Frequenz
Quelle: www.astropage.eu

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2011 08:08 Uhr von alphanova
 
+15 | -2
 
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Mit dem Doppler-Effekt ist jeder schon in Berührung gekommen. Ein klassisches Beispiel ist die hörbare Frequenzveränderung der Sirene eines vorbeifahrenden Rettungswagens. In der Astrophysik findet er seit langer Zeit Verwendung, um die Rotationsgeschwindigkeiten von Planeten usw zu bestimmen.
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11.05.2011 08:23 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+5 | -0
 
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Doppler-Effekt als "Würzburger Lösung": Der Doppler-Effekt kam, daran sei an dieser Stelle nochmal erinnert, im Radar-Bereich erstmals zum Einsatz, als ab Juli 1943 Allierte begannen, Radaranlagen durch das Abwerfen von Stanniostreifen zu stören.

Die daraufhin irritierte deutsche Luftabwehr an der Kammhuber-Linie suchte nach Mitteln und Wegen, diese Störungen zu unterdrücken und erkannte recht bald, den Dopplereffekt zur Ausblendung der Metallstreifen zzu nutzen.

Diese als "Würzburger Lösung" ist unter anderem in dem "Würzburg-Riesen", einer deutschen Radar-Gerät, realsiert worden.
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11.05.2011 12:47 Uhr von Philipp-k
 
+1 | -0
 
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interessant: klingt sehr interessant ...
bleibt zu hoffen dass weitergeforscht wird!

@ Baron-Muenchhausen
Hat meiner Heimatstadt leider nichts mehr geholfen, da Würzburg am Abend des 16. März 1945 von Alliierten Bombern dem Erdboden gleich gemacht wurde.....
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11.05.2011 13:29 Uhr von damagic
 
+4 | -0
 
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kleiner insider-joke: hi sheldon...gehst du schon wieder auf ein kostümfest??? ;o)
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11.05.2011 16:12 Uhr von fumoffu
 
+0 | -0
 
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Mößbauer-Effekt: anyone ?

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