Forschungsteam weist Doppler-Effekt auf molekularer Ebene nach
Einem internationalen Forschungsteam ist es gelungen, den Doppler-Effekt auch auf molekularer Ebene nachzuweisen. Die Wissenschaftler aus Japan, Schweden, Frankreich und den USA verwendeten ein sehr kompliziertes Experiment mit einem Synchrotron-Teilchenbeschleuniger, um den Beweis zu erbringen.
Der nach dem österreichischen Physiker Christian Doppler benannte Effekt wurde bereits 1842 vorausgesagt. Er beschreibt unter anderem die Frequenzveränderung von elektromagnetischen Wellen oder Schallwellen, die von einer bewegten Quelle emittiert werden. Beispielsweise basieren Radarfallen auf diesem Prinzip.
Der Doppler-Effekt kann auch bei rotierenden Objekten beobachtet werden. Diese spezielle Version des Doppler-Effektes hat man nun auf molekularer Ebene an einzelnen Molekülen festgestellt. Die Forschungsergebnisse könnten in verschiedene Techniken, etwa der Molekular-Spektroskopie, von Nutzen sein.