11.05.11 06:35 Uhr
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Ältere Autofahrer müssen möglicherweise bald jährlich zum Fahrtüchtigkeits-Test

In Frankreich ist es bereits gang und gäbe, dass ältere Autofahrer ihren Führerschein verlängern lassen müssen. So müssen die über 60-Jährigen ihren Führerschein beispielsweise im Zwei-Jahres-Rhythmus und die über 76-Jährigen müssen ihren Führerschein jährlich verlängern lassen.

Jetzt plant die EU-Kommission, dieses Gesetz demnächst europaweit und somit auch in Deutschland einzuführen. Bevor es zu einer Entscheidung kommt, wird eine Studie durchgeführt, in der Autounfälle untersucht werden, in denen ältere Menschen verwickelt waren.

Weiterhin wird auch der Einfluss von Medikamenten auf die Unfallhäufigkeit von älteren Menschen untersucht. "Spezielle Führerscheinvorschriften für ältere Menschen sind unwürdig und diskriminierend", kritisierte aber bereits Markus Ferber, Abgeordneter im EU-Parlament.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Europa, Test, Autofahrer, Führerschein, Ältere
Quelle: www.bild.de

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43 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2011 06:56 Uhr von MOTO-MOTO
 
+7 | -6
 
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Quelle Ansonsten wäre es durchaus sinnvoll solche Testst zu machen.
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11.05.2011 07:27 Uhr von Conveam
 
+11 | -3
 
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Ich finds total richtig! Wenn man bedenkt, dass ältere Menschen, die nicht mehr so gut sehen können, heute noch richtig Gas auf den Autobahnen geben, kann das auch mal ein Schlag ins Auge sein. Also ich bin dafür.
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11.05.2011 08:05 Uhr von Delios
 
+5 | -3
 
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@lamor200: Seh ich genauso.
Wobei du nichtmal die G26 als Beispiel brauchst. Für LKW-Fahrer und im Flugverkehr gibts bereits die entsprechenden Kontrollen ab einem bestimmten Alter. Das müsste man blos mal auf alle KFZ´s ausweiten.
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11.05.2011 08:11 Uhr von Nansy
 
+7 | -10
 
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Der Fahrlehrerverband läßt grüssen und bedankt sich recht herzlich für das Ergebnis der Lobbyarbeit bei der EU.

@lamor200 - So, so, wenn also die körperliche und eventuell sogar geistige fitness mit dem Alter abbaut, dann bedeutet das für dich sofort mehr Unfälle, oder? Ältere Fahrer kompensieren dies meistens mit mehr Erfahrung und Vorsicht im Straßenverkehr. Die Statistik kann deine Überlegungen leider nicht stützen = überproportional viele Unfälle werden von 18- bis 24-jährigen Fahranfängern verursacht – dreimal häufiger im Verhältnis zum Bevölkerungsanteil als Kinder oder Senioren. Wie wärs denn mit Wiederholungsprüfungen so alle drei Jahre für junge Leute? Wäre das auch nicht unwürdig und diskriminierend? Oder ist es nur bei älteren Menschen NICHT diskriminierend?

Oder hast Du etwa selbst eine Fahrschule?
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11.05.2011 08:21 Uhr von George Taylor
 
+4 | -0
 
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Öhhhhhmmm warum nur Ältere?
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11.05.2011 08:25 Uhr von Seb916
 
+6 | -6
 
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voll dafür! ich hab letztens noch ein Gespräch einer Friseurin und einer alten Dame mitbekommen:
"Und Frau XY wie geht es Ihnen?" "Ach meine Augen werden immer schlechter, ich sehe mittlerweile nur noch Umrisse. Aber den Weg nach Hause kenne ich sehr gut".
Zack steigt ins Auto und weg war sie...
Leider habe ich das Kennzeichen nicht erkennen können - ich hätte das Ganze gerne der Polizei gemeldet. Echt unverantwortlich.

[ nachträglich editiert von Seb916 ]
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11.05.2011 08:30 Uhr von haguemu
 
+7 | -3
 
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Jugendliche sind gefährlicher! Wenn es um die Unfallhäufigkeit besonderer Gruppen geht sollte man auch alle unter Männer unter 25 Jahre regelmäßig überprüfen.

Wenn ich 75 Jahre bin brauche ich keinen Führerschein mehr, der ist mir dann auch egal, wer will jemanden ärgern der nur noch 5 - 10 Jahre zu leben hat?
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11.05.2011 08:31 Uhr von jpanse
 
+5 | -4
 
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@Nansy: Hmm, leider wird in der Statistik nicht aufgeführtob nicht ein "Untauglicher älterer Mitmensch" den unfall provoziert hat und es einfach nicht gemerkt hat.

Mein Schwiegervater macht mir auch angst wenn er fährt...aber alles reden hilft nichts...ich wohne zum glück weit genug weg...
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11.05.2011 08:37 Uhr von George Taylor
 
+5 | -1
 
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@Seb916: >"Ach meine Augen werden immer schlechter..."
>"Leider habe ich das Kennzeichen nicht erkennen können..."

No comment -.-
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11.05.2011 08:51 Uhr von Mayana
 
+5 | -3
 
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Dafür! Ich bin absolut dafür. Wenn ich sehe, wie mein Opa fährt, bekomme ich wirklich Angst. Das ist einfach nicht mehr sicher und gefährdend für andere.

Schon mal daran gedacht, dass die anderen Autofahrer vielleicht durch ihr aufmerksames Handeln eventuell Unfälle verhindern, die von den älteren Fahrern hervorgerufen worden wären? Kennt sicher jeder solche Situationen.

Diskriminierend? Also ist es auch diskriminierend, wenn Frauen ab 40 jedes Jahr zur Brustuntersuchung gehen um Brustkrebs vorzubeugen oder wenn Männer sich ihre Prostata untersuchen lassen.
Jaja, alles diskriminierend.
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11.05.2011 08:55 Uhr von DerNik
 
+2 | -1
 
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Meiner Meinung nach ist das schon sinnvoll, aber die Kosten sollten dann auch im Rahmen gehalten sein. Gerade viele ältere Menschen haben eine kleine Rente und müssten eventuell auf das Fahren verzichten, weil sie den jährlichen Test nicht bezahlen können. Ich finde generell sollten die Ärzte Hinweise an die Polizei oder die Ämter geben, wenn festgestellt wird, das ein Mensch nicht mehr in der Verfassung ist ein Auto zu führen. In meiner Nachbarschaft fährt ein 63 jähriger Mann noch Auto, der einen Schlaganfall hatte und das Auto eigentlich nicht mehr führen dürfte. Der steigt regelmäßig total verschwitz aus dem Auto, weil er sich so anstrengen muss keine Fehler zu machen und tuckert so vor sich hin. Wenn der mal jemanden tot fährt ist das Gejammer dann groß.
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11.05.2011 08:57 Uhr von Djerun
 
+3 | -2
 
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bin dafür: und diskriminierend finde ich das nicht, der körper baut nunmal ab und wenn man sieht wie gerade ältere menschen hinterm steuer sitzen, weiß man das diese leute absolut nicht sicher sind und darin liegt genauso eine gefahr wie in der überschätzung der jugendlichen fahrer
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11.05.2011 09:18 Uhr von Finalfreak
 
+4 | -5
 
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unwürdig und diskriminierend!?!?!? Was soll ich als Jugendlicher sagen, ich darf nichtmal ein Bierchen trinken, dank der 0 Promille Regel.
Ich kann keinen offenen Motorrad Führerschein machen, da muss ich 25 Jahre sein.
Ich kann mir kaum einen Caravan ausleihen, meistens ist das Mindestalter 23.
Ich zahle einen haufen an meine KFZ Versicherung, da ich ja jung bin und ganz bestimmt Unfälle baue.

Jetzt kommen die alten und weinen rum, ist doch klar das man mit 70 Jahren schlechter Auto fahren kann als ein Jungspund, der Körper wird halt alt.
Deswegen finde ich die Tests sehr sinnvoll, nicht das wieder eine News kommt. "73 jähriger Renter fährt Jugendlichen tot"
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11.05.2011 09:25 Uhr von gravity86
 
+5 | -2
 
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jung vs. alt: Natürlich besagt die Statistik, dass weitaus mehr Unfälle von Jugendlichen verursacht werden. Nur ist hier der Grund ein ganz anderer. Junge Erwachsene fahren oft schneller und aggressiver und öfter im hektischen Berufs- und Schulverkehr. Und um dem entgegen zu wirken werden auch laufend Maßnahmen entwickelt. Wenn man z.B. in der Probezeit Mist baut, hat man auch mit wesentlich drastischeren Konsequenzen zu rechnen als die älteren Autofahrer. Die Probezeit kann sogar auf 4 Jahre verlängert werden. Dann gib es noch Nachschulungen und extra Kurse die ggf. belegt werden MÜSSEN. Außerdem soll der Führerschein ab 17 ebenfalls die Unfallrate bei Jugendlichen senken. Man profitiert eben ganz gewaltig von der Erfahrung der älteren Beifahrer. ABER wenn jetzt ältere Menschen, die faktisch gesundheitsbedingt eingeschränkt sind, ärztlich untersucht werden sollen, soll das diskriminierend sein? Sehe ich überhaupt nicht so. Es wird aus dem Artikel nicht ganz klar, um welche Art "Tests" es sich handeln soll aber ich gehe ganz stark davon aus, dass niemand eine Führerscheinprüfung erneut ablegen muss, es wird doch höchstwahrscheinlich einfach eine Ärztliche Untersuchung sein. Und wer hierzu behauptet es sei diskriminierend, der müsste auch schlussfolgern, dass es diskriminierend ist, dass Blinde oder Kinder nicht Auto fahren dürfen. Es sollten doch eigentlich alle Verkehrsteilnehmer gewisse Mindestvoraussetzungen erfüllen, denn beinahe-Blindheit oder Parkinson oder Alzheimer können und sollten nicht durch langsameres und vorsichtigeres Fahren "ausgeglichen werden" - ansonsten könnte man ja auch auf die Idee kommen, dass man auch noch nach 3-4 Bier fahren kann indem man es durch langsameres und vorsichtiges Fahren "ausgleicht" das geht einfach nicht! Und jemand der 20 km/h langsamer fährt als der gesamte restliche Verkehr ist gerade DAS ein Unfallrisiko.
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11.05.2011 09:25 Uhr von Nansy
 
+1 | -3
 
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@jpanse: Ja, es ist unschön, wenn einem die Statistik nicht recht gibt. Dann muss man sich die Ergebnisse halt schönreden - grins.

Mein Neffe macht mir auch angst, wenn er mit seiner 6 monatigen Fahrpraxis durch die Gegend brettert ..aber alles reden hilft nichts...ich wohne zum glück weit genug weg...

Was war noch mal dein Standpunkt ?
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11.05.2011 09:26 Uhr von Klecks13
 
+5 | -1
 
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@ Finalfreak: Eigentlich wollte ich dir ein + geben. Gehindert hat mich dieser Satz:
"ist doch klar das man mit 70 Jahren schlechter Auto fahren kann als ein Jungspund, der Körper wird halt alt."

Erstens sind Jungspunte selten die besseren Autofahrer; es fehlt ihnen an Erfahrung und sie überschätzen sich uch oft.
Zweitens fährt jemand mit 70 nicht automatisch schlechter. Meine Mutter ist 71; sie fährt weder langsam noch unsicher. Meinem Vater (73) hätte man dagegen schon die letzten 10 Jahre besser nicht mehr ans Steuer lassen sollen.
Ob jemand noch fahrtauglich ist, lässt sich nicht pauschal an einem bestimmten Alter fest machen; manche sind mit 80 noch fit genug (und kennen auch ihre Grenzen), andere raffen mit 65 schon nichts mehr. Genau deshalb bin ich schon lange für solche Tests.
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11.05.2011 09:35 Uhr von UrHaloman
 
+2 | -2
 
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Statistik und so Die Statistiken besagen zwar immer wieder, dass mehr Unfälle von jüngeren verursacht werden, ABER:
Meistens tauchen über 65-Jährige gar nicht in der Statistik auf. Schon mal aufgefallen?

Außerdem:
Meistens ist es doch so. Die "Älteren" (es gibt auch Ausnahmen) fallen meistens nicht auf, da sie zumeist langsamer fahren, als es erlaubt wäre (z.B.: 70 auf der Bundesstraße, auf der 100 erlaubt wären.). Dadurch überholen die anderen Verkehrsteilnehmer eher, wodurch auch öfter Unfälle passieren.
Ich könnte jetzt dutzende von diesen Beispielen nennen, bei denen die älteren Fahrer(innen) einfach bestimmte Dinge vergessen und man als jüngerer reagieren muss, was oft auch zu Unfällen führen kann.

Fazit: Ich finde die Idee gut und befürworte die Idee schon seit Jahren.
Allgemeiner Fahrtauglichkeitstest alle zwei Jahre beim Hausarzt für ca. 10€.

P.S.: Für alle, die behaupten, es sei diskriminierend. Auch ich muss in meinem Beruf jedes Jahr einen Gesundheitscheck machen (wie viele andere) und ich bin noch weit von der 60 entfernt.
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11.05.2011 09:40 Uhr von Nansy
 
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@gravity86: Am besten hat mit deine Überschrift gefallen: "jung vs. alt". Den darum geht es hier ja wohl, die Jungen gegen die Alten in Stellung zu bringen, oder einfach nur um Geschäftemacherei.!

Vorurteile und Fakten

Zitat: "Autounfälle mit älteren Verkehrsteilnehmern erfahren in der Öffentlichkeit (Presse) viel Aufmerksamkeit. Die nachlassende Leistungsfähigkeit der Sinneswahrnehmungen und der Informationsverarbeitung mit zunehmendem Alter ist zwar durch viele Studien belegt, schlägt sich allerdings in entsprechenden Unfallstatistiken kaum nieder. Ältere Autofahrer bilden daher gegenwärtig keine Risikogruppe. Verglichen mit anderen Altersgruppen sind die absoluten Unfallzahlen von älteren Autofahrern relativ niedrig. Die Altersgruppe 18 bis 24 ist um ein Vielfaches häufiger in Unfälle verwickelt. Zu bemerken gilt jedoch, dass mit zunehmendem Alter Senioren als Fussgänger häufiger in Verkehrsunfälle verwickelt sind.
Fakt ist weiter, dass die Fahreignung bei gesunden Personen bis zu einem Alter von 80-85 Jahren meist nicht eingeschränkt und die physiologische altersbedingte Veränderung wird recht lange kompensiert. Der gesunde Hochbetagte kann in den meisten Fällen seine Defizite erkennen und verzichtet bei Erreichen der Leistungsgrenze oftmals freiwillig auf das Fahren.
Bei der Unfallhäufigkeit dieser Gruppe wird aufgezeigt, dass über die Jahre die Absolutzahlen sinken." Zitat Ende.

Deine Erklärungen in allen Ehren, aber es stimmt nicht mit der Faktenlage überein.
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11.05.2011 09:43 Uhr von SheMale
 
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jep: dafür!
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11.05.2011 09:51 Uhr von Klecks13
 
+3 | -2
 
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@ Nansy: Na dann brauchen ältere den Test ja nicht zu fürchten ;-)

Deine Statistik bzgl. der Unfallhäufigkeit stimmt leider nur in Bezug auf die absoluten Zahlen.
Die Diskusion um solche Tests gab es schon vor Jahren mal. Schon damals wurde das Argument "gefährliche junge vs. erfahrene ältere Autofahrer" gebracht. Laut Statistik sind Fahrer über 70 nur an 7% aller Unfälle beteiligt. Das ist die eine Seite. Die andere:
1. lediglich 4% aller Fahrzeuge sind auf über 70j. zugelassen
2. liegt die durchschnittliche jährliche Fahrleistung in Deutschland bei 22.000 km - bei den Ü70 nur bei knapp über 6.000
3. tragen über 70j. Unfallbeteiligte in fast 70% der Fälle die Hauptschuld am Unfall

Über 70-jährige sind also gemessen an der Gesamtzahl der Fahrer und der Gesamtfahrleistung nicht nur überdurchnittlich häufig an Unfällen beteiligt, sie sind auch weit überdurchschnittlich häufig die Verursacher. Einziger Pluspunkt: Es bleibt meistens bei Blächschäden; an schweren Unfällen mit Personenschäden sind sie seltener als der Durchschnitt beteiligt.

Leider gibt es keine Statistik über Unfälle, die von älteren Fahrer verursacht oder provoziert werden, ohne dass diese direkt beteiligt sind. Das dürften auch nicht gerade wenige sein. Mein Vater ist 73 und fährt seit 30 Jahren unfallfrei. Allerdings nur, weil die letzten 10 Jahre die anderen auf ihn aufgepasst haben, nicht umgekehrt!

Ich wüsste auch nicht, was an solchen Fahrtauglichkeitstests diskriminierend sein sollte. Für LKW-Fahrer gibt es die schon lange. Auch für Privatpiloten sind regelmäßige medizinische Untersuchungen Pflicht, dabei gefährden die sich hauptächlich selbst, nicht andere (90% aller Abstürze passieren über unbesiedeltem Gebiet).

Wer fahrtauglich ist, braucht solche Tests nicht zu fürchten. Wer Angst hat, nicht zu bestehen, sollte dringend mal über seine Verantwortung am Steuer nachdenken: Ein Auto ist ein tonnenschweres, absolut tötliches Geschoß, das beherrscht werden muss! Wer auf Grund seiner Seh- oder Reaktionsfähigkeit dazu nicht mehr in der Lage ist, sollte das auch einsehen.

[ nachträglich editiert von Klecks13 ]
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11.05.2011 09:57 Uhr von jpanse
 
+2 | -2
 
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@Nansy: Mein Standpunkt: Prüfen der Tauglichkeit mit steigendem Alter, ich bin dafür.

KEINER und wirklich KEINER würde sich jemals eingestehen das er für die Waffe Auto zu alt wird.
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11.05.2011 10:09 Uhr von Nansy
 
+1 | -8
 
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@Klecks13: Zitat: "Na dann brauchen ältere den Test ja nicht zu fürchten" - Tolle Begründung!

Wir haben ja alle zuviel Geld und Zeit. Und nur um deinen Vorurteilen Genüge zu tun, ist mir mein (unser) Geld zu schade. Wie wäre es mit einem Fußgängertauglichkeitstest? Wer Fußtauglich ist, braucht solche Tests nicht zu fürchten. Wer Angst hat, nicht zu bestehen, sollte dringend mal über seine Verantwortung im Verkehr nachdenken.

Deine Argumentation hat mich restlos überzeugt.
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11.05.2011 10:09 Uhr von ThomasausWB
 
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teils teils: Also generell befürworte ich schon, dass regelmäßige Gesundheitskontrollen, vor allem die Prüfung der Augen, verpflichtend sein sollten - jedoch nicht erst ab einem Alter von 60 Jahren.

Sinnvoller finde ich, wenn generell z.B. jeder Kraftfahrer alle 2 Jahre seine Augen kontrollieren lassen muss und dies dann bei der entsprechenden Behörde nachweisen muss. Evtl. könnte man bei jüngeren Fahrern den Intervall erhöhen, da sich in der Regel erst mit zunehmenden Alter die Sehkraft rapide verschlechtert (kann sein, muss aber nicht!). Oder zum Beispiel mehr verpflichtende Untersuchungen mit zunehmenden Alter.

Andererseit finde ich es bedenklich, Allen über 60 Jahren zu unterstellen, nicht mehr fahrtüchtig zu sein. Arbeiten bis zum 67. Lebensjahr wird ja heutzutage als Selbstverständlichkeit angesehen (und das sogar bei Handwerklichen Berufen wie z.B. Dachdecker)

[ nachträglich editiert von ThomasausWB ]
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11.05.2011 10:33 Uhr von Leeson
 
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Was soll das Gerede? Wer schlimmer ist, steht hier nicht zur Debatte!!!
Es geht um Sicherheit im Straßenverkehr.
Um die Judend vorzubereiten, wurde einiges gemacht.
Null Promille, Führerschein vor 18 oder auch eine länger Probezeit.

Es ist Fakt, dass die Reaktionsfähigkeit und Sehkraft im Alter abnehmen, nur die Unsicherheit nimmt zu.
Mein Opa ist 73 und fährt noch recht gut, manchmal ruckt er aber am Lenkrad ohne Grund. Ich habe ihm sorag gerade mein Auto geliehen, weil seins in der Werkstatt ist um Tagesfahrlichter zu bekommen.
Er fährt noch gerne weitere Strecken!

Ich kenne genügend 50+ die saufen und dann fahren.
Also, keine Generation ist besser und darum geht es hier auch nicht!

Es geht um EURE Sicherheit im Straßenverkehr
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11.05.2011 10:36 Uhr von gravity86
 
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@Nansy: Dann musst du mir aber bitte erklären was der zitierte Artikel am meinen Aussagen wiederlegen soll?
Ich hab in keinem Satz behauptet, dass ältere Fahrer ÖFTER oder MEHR Unfälle bauen - im Gegenteil ich habe Gründe genannte warum dies bei Jugendlichen der Fall ist. Meine Begründungen "relativieren" lediglich die höhere Unfallquote bei Jugendlichen. Außerdem habe ich doch ganz konkrete Krankheiten genannt (die im Alter auftreten können), die zu einer Fahtauglichkeitsbeeintrechitigung führen. Da kannst du noch so viele Statistiken zitieren. Das hat nichts mit meiner Aussage zu tun. Und falls es so von dir gemeint sein sollte, dass es nicht hinnehmbar ist diese Tests zu bezahlen, da die Anzahl der tatsächlich beeinträchtigten Personen sehr gering sei, möchte ich nochmal auf die wesentlich höheren Versicherungsbeiträge für Jugendliche verweisen. Außerdem glaube ich deinem Zitat, zumindest in einem Punkt überhaupt nicht: "Der gesunde Hochbetagte kann in den meisten Fällen seine Defizite erkennen und verzichtet bei Erreichen der Leistungsgrenze oftmals freiwillig auf das Fahren." Ich kenne keinen, der freiwillig auf das Fahren verzichtet und die Kommentare hier belegen dies nur. Mein Großvater wollte noch mit Parkinson zum Arzt fahren UNVERANTWORTLICH! Außerdem geht es ja gerade um die, die es nicht freiwillig sein lassen wollen aber tatsächlich nicht mehr in der Lage sind. Die müssen "ausgefiltert" werden, dann kann der gesunde und fähige Rest meinetwegen so viel fahren wie er will... Und immer die Unfallstatistik vorzuhalten finde ich nicht wirklich argumentativ. Wir wissen wie eine "unfallfreie" Fahrt von halbblinden und bewegungsunfähigen Menschen aussieht. Da muss nicht erst ein Unfall entstehen (bei den geringen Geschwindigkeiten auch kaum möglich) um feststellen zu können, dass diese Menschen nicht mehr auf die Straße gehören. Und wenn solche eingeschränkten Menschen fahren dürfen, dann dürfen Besoffene auch fahren, sonst ist das diskriminierend! (Keine Angst fahre nicht besoffen, finde es aber sehr vergleichbar mit sehr kranken Menschen). Und wenn du mit diesen Menschen nicht in einen Topf geschmissen werden willst und deshalb den Test nicht zahlen willst, warum soll ich in einen Topf mit den Kaoten und den Besoffenen gesteckt werden und hohe Versicherungsbeiträge bezahlen?

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