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"Obama rechtlich verantwortlich" - Osama bin Ladens Sohn möchte USA verklagen

Omar Bin Laden ist einer von vielen Söhnen des getöteten Terroristenführers Osama bin Laden. In einem offenen Brief verlangt er nun eine Stellungnahme der USA zu dem Verbleib seines Vaters.

Omar glaubt nämlich nicht, dass sein Vater tot ist und die Seebestattung seiner Leiche hält er für eine Beleidigung eines gläubigen Muslimen. Er droht damit, die USA zu verklagen, sollte er nicht gehört werden.

"Wir machen den amerikanischen Präsidenten persönlich und rechtlich verantwortlich dafür, aufzuklären, was mit unserem Vater Osama Bin Laden geschehen ist", so Omar, der sich von den Methoden Al-Quaidas stets distanziert hat.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Barack Obama, Klage, Sohn, Osama bin Laden
Quelle: www.spiegel.de

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58 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.05.2011 16:20 Uhr von gamer9991
 
+83 | -14
 
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Die USA wurde bisher in keinem mir bekannten Krieg zu irgendwas verdonnert, von wem denn auch es gibt keinen Weltgerichtshof, es gibt zwar den intern. Gerichtshof, aber der kann keinerlei Druck auf die USA ausüben... Wenn dem so wäre, dann müsste man so ziemlich alle Amerikanischen Präsidenten & hohen Politiker der letzen 20 Jahre verhaften...

Die USA haben soviel Kriegsverbrechen und andere Verbrechen in diversen Kriegen: Vietnam, Kosovo, Irak, Afghanistan etc verübt, dass es auf das hier auch nicht mehr ankommt. sorry klingt doof ist aber leider so
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10.05.2011 16:47 Uhr von sesh
 
+33 | -26
 
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Mord und Terror: Ja, die USA gehören verklagt.

Ich meine: man kann ja nicht sich über 9/11 ernsthaft aufregen, und dann einen unbewaffneten Osama bin Laden ohne Verfahren einfach so lynchen.
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10.05.2011 16:51 Uhr von GLOTIS2006
 
+11 | -14
 
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Glaube ich nicht: Dem Spiegel glaub ich grundsätzlich kein Wort.

Damit will man wohl dem Diskurs über den vermutlich schon seit 2002 verstorbenen Top-Terroristen den Wind nehmen.
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10.05.2011 16:56 Uhr von Reape®
 
+24 | -3
 
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@gamer9991: ich meine iwo gelesen zu haben, dass die usa der gründung des welterichtshof nur unter einer bedingung zugestimmt haben, dass sie selber dort nie angeklagt werden können.
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10.05.2011 17:23 Uhr von supermeier
 
+4 | -21
 
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10.05.2011 17:28 Uhr von Bruno2.0
 
+14 | -6
 
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@supermeier: Was für eine Logik!!!! Einfach GEIL XD

Das ist so als wäre mein Vater im Bundestag für die FDP tätig und ich sage ich Distanziere mich von der FDP und allem was die verkörpert heißt aber noch lange nicht das ich meinen Vater nicht noch Treffe bzw. Kontakt zu ihm habe!!

Richtig so nur Leider wird des Nichts bringen!!Schade eigentlich! da wird der Sohn nichts erfahren

und ich kann gamer9991 nur recht geben so sieht es nun mal aus die USA hat schon soviel Mist gebaut aber niemand will denen ans Bein Pinkeln geschweige denn Jemand könnte dies überhaupt

@Reape®

Doppelmoral eben alle sind Böse nur die eigenen Verbrechen sind Legitim weil man die ja nach der eigenen Ansicht richtig eingesetzt hat!

[ nachträglich editiert von Bruno2.0 ]
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10.05.2011 17:30 Uhr von Perisecor
 
+10 | -32
 
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10.05.2011 17:40 Uhr von supermeier
 
+3 | -16
 
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10.05.2011 17:45 Uhr von Earaendil
 
+4 | -7
 
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hihi da hat wer noch Träume :)

Als ob die Amerikaner sich von DEM zur Rechenschaft ziehn lassen..
Gaaaanz bestimmt ... nicht!
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10.05.2011 17:49 Uhr von Semper_FiOO9
 
+8 | -2
 
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wer weiß wen die USA da wirklich ins Wasser geworfen haben?! :)
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10.05.2011 17:55 Uhr von Chuzpe87
 
+3 | -16
 
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10.05.2011 18:05 Uhr von Perisecor
 
+5 | -20
 
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10.05.2011 18:15 Uhr von humantraffic
 
+1 | -1
 
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das: wird nie im leben was!! weil WENN der da irgendwas erreichen würde, kämen die 3 frauen, die 486 söhne die der hat und der rest von der bin-laden-gang auch und machen dasselbe...
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10.05.2011 18:17 Uhr von Torbain
 
+12 | -1
 
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@Perisecor: Für welche Nation denn?Die Bundeswehr war nicht dabei.
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10.05.2011 18:25 Uhr von brezelking
 
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10.05.2011 18:38 Uhr von ElChefo
 
+4 | -4
 
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Mhja soll er halt klagen. Ist sein gutes Recht.
...in diesem Recht eingeschlossen ist allerdings nicht:
- Aussicht auf Erfolg
- Kompensation
- irgendwelche Konsequenzen

Aber egal wie, es ist durchaus nachvollziehbar, das ein Sohn über den endgültigen Verbleib seines Vaters aufgeklärt werden möchte. Selbst wenn es um das personifizierte Böse gehen würde, so bleibt es immer noch sein Vater.
...und wenn die Antwort an ihn halt darin besteht, das man ihm persönlich die Details darlegt, die man der Öffentlichkeit nicht zeigen will, soll es doch auch in Ordnung gehen.

...ändert ja nichts dran, das Osama bin Laden selbst ein legitimes Ziel gewesen ist, das man vollkommen in Einklang mit dem Völkerrecht eliminiert hat.
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10.05.2011 18:45 Uhr von Asatrua
 
+13 | -1
 
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Immer diese Irren Fakt ist, er als Sohn hat ein Recht auf Aufklärung.
Massenmörder hin oder her, in dem Fall war Bin Laden Vater, der, so wie ich es zumindest gehört habe, wohl ein liebender Vater war.
In dem Fall sollte man die Sache aus den Augen des Sohnes sehen, und sich in ihn reinfühlen.
Also seh ich hier keine Veranlassung, über den Sohn herzuziehen, oder ihm Guantanamo an den Hals zu wünschen.
Das ist schon eine verzwickte Situation..^^
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10.05.2011 19:02 Uhr von freax
 
+10 | -2
 
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@supermeier: Wer ist denn hier in dem Spiel der Massenmörder? Selbst wenn bin Laden für 9/11 verantwortlich ist (woran es berechtigte Zweifel gibt), hat er ein paar tausend Menschen auf dem Gewissen. Wieviel zivile Opfer gab und gibt es in Vietnam, Irak, Afghanistan etc? Ach egal, sind ja alles Verbrecher "da unten", richtig?

Was hat nebenbei bin Laden mit Kinderschändern zu tun? Glaube da hat die kat. Kirche mehr zu bieten. Wird deshalb der Vatikan bombadiert oder der Papst in seinem Palast von US Truppen ermordet? Nein, denn die haben da kein Öl und keine strategisch wichtige Lage.

Und nein, ich bin kein Befürworter von Terroranschlägen jeglicher Art. Ich bin nur dafür, auch die Gründe für solche Taten zu beleuchten. Und ich bin dafür, Verbrecher vor Gericht zu stellen!
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10.05.2011 19:15 Uhr von freax
 
+10 | -1
 
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@el chefo: Erkläre mir mal bitte, wie man jemanden im Einklang mit dem Völkerrecht ermorden kann?

Nebenbei, warum gibt es Terror dieser Art? Was führt dazu, dass ein Mensch sich freiwillig in ein Flugzeug setzt und damit in ein Haus fliegt?
Ein guter Grund wäre, dass ein anderes Land seine Heimat überfallen hat, fadenscheinige Lügen für diesen Krieg vorgeschoben hat, in dem es doch nur um Öl und Macht ging. Der Diktator sollte nicht gestürzt werden, weil er sein Volk unterdrückt hat, sondern weil er im westlichen Sinne nicht mehr funktionert hat.

Nur mal kurz zur Erinnerung. Saddam wurde von den USA selbst hochgerüstet und seine Armee von CIA Agenten ausgebildet um den Iran zu überfallen. Als er es gegen den Iran trotzdem nicht geschafft hat, wurde er von den USA fallengelassen wie eine heisse Kartoffel und hat dann und deshalb Kuwait überfallen. Er wollte das Öl nicht mehr für Dollar an die USA sondern für EURO an den Rest der Welt verscherbeln und DESHALB musste er weg, da die USA sonst nicht mehr an billiges Öl gekommen wären.

Der daraus resultierende Terror wird dadurch zwar nicht gerechtfertigt, aber zumindest mal gut erklärt. Denn es ist die einzige Möglichkeit, die jemand militärisch so weit unterlegenes hat, dem anderen spürbaren Schaden zuzufügen

Bösem mit Bösem zu begegnen ist sicherlich auch nicht richtig. Die Frage wer angefangen hat und damit schuld an der ganzen Situation ist, ist jedoch eindeutig und das sind nunmal die USA. Da kommen sie jetzt nicht mehr raus ohne das Gesicht zu verlieren. Ich habe allerdings auch das Gefühl, dass sie das gar nicht wollen.
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10.05.2011 19:16 Uhr von NoPri
 
+4 | -2
 
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@freax: Du sprichst mir aus der Seele ! Danke dafür ~*~
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10.05.2011 19:20 Uhr von ElChefo
 
+3 | -6
 
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freax: Dummerweise scheint bei dir "Gründe für die Taten zu beleuchten" darauf begrenzt zu sein, die dir vorteilhaft erscheinenden Dinge zu betrachten. Das ist aber bei weitem nicht alles.

Afghanistan?
Gehst du einen Schritt weiter zurück, musst du dich fragen: "Mussten die Kommunisten ´79 putschen und das Land in das bis heute andauernde Chaos stürzen?"
Ein Schritt weiter siehts immer noch so aus: "Mussten die Taliban einen Bürgerkrieg vom Zaun brechen, obwohl das Land befreit war?"

Vietnam?
Wieso gleich wieder die USA?
Stell dir doch die Frage, wieso die Franzosen unbedingt eine Gegenregierung zur kooperativen Regierung unter Ho Chi Minh installieren mussten

Irak?
Musste Saddam sich unbedingt unbeliebt machen indem er a) Giftgas gegen sein eigenes Volk einsetzt und b) in Kuwait einmarschiert? Der Einmarsch 2003 ist doch nur ein weiteres Kapitel dessen, was da sowieso schon am schwelen ist.

Die Klamotte um den Vatikan halte ich mal für reinen Klamauk. Es hat ja schliesslich auch noch niemand Mekka und Medina in seine Einzelteile zerlegt.
...als ob bin Laden repräsentativ für den Islam geschweige denn ein "Papst" wäre.
Der Kindesmißbrauch ist auch wohl keine Tat "der" Kirche, sondern Straftat von Einzelpersonen. Ich wüsste nicht, wo der Papst von seinen Untergebenen (analog zu Osama bin Ladens´ Terroraufrufen) diese Taten verlangt hätte - weder explizit noch implizit.
Daher: Humbug.
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10.05.2011 19:37 Uhr von freax
 
+8 | -4
 
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@ElChefo: Du scheinst ja ein glühender Befürworter der USA als Weltpolizist zu sein.

Afghanistan: und was geht die USA das alles an? Und wenn DAS die wirklichen Gründe sind, warum die Amis in Afghanistan sind, warum sind sie dann noch nicht in Nordkorea? Was ist mit den ganzen arabischen Staaten und ihren "Königshäusern"?

Vietnam: aha, es kommt also nur darauf an, dass man kooperiert. Hat man eine abweichende eigene Meinung, dann darf man auch, in Einklang mit dem Völkerrecht nehme ich an, überfallen werden. Soso...

Irak: nochmal der Hinweis auf Nordkorea. Saddam war ein Verbrecher, richtig. Trotzdem sind die Amis nicht deshalb dort einmaschiert, sondern weil die Ölquellen zu versiegen drohten. Wenn einer "nur" sein Volk abschlachtet, bewegt da kein US-Marine den Arsch hin. Und was sie dort angerichtet haben, hätte Saddam selbst nicht besser hinbekommen.

Die Sache mit dem Vatikan kannst du nehmen wie du willst. Bin Laden selbst hat keinen Flieger irgendworein geflogen, ob er selbst jemals getötet hat weiß niemand von uns. Er hat max seinen guten Namen für die Sache gegeben und in diesem einen Punkt kann man ihn schon mit dem Papst vergleichen. Die Kirche hat die Mißhandlungen auch viele Jahrzehnte wenn nicht Jahrhunderte gedeckt und sogar Opfer unter Druck gesetzt nicht an die Öffentlichkeit zu gehen.
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10.05.2011 19:39 Uhr von Perisecor
 
+6 | -8
 
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@ Torbain

Wir haben Langstreckenbomer :) USA.

@ xmaryx

"Ich nicht. "

Dann solltest du aufhören, anderen sowas zu wünschen. Gerade du als Frau hättest ernsthafte Probleme, wenn dich die ´andere Seite´ erwischt.

Des Weiteren bin/war ich kein Soldat in dem Sinne. Dein Herumgerate und -gerede bringt also nichts.

@ Asatura

"Fakt ist, er als Sohn hat ein Recht auf Aufklärung."

Achja? Weil?

"so wie ich es zumindest gehört habe, wohl ein liebender Vater war."

Hattest du generell engen Kontakt zur Familie von Osama bin Laden? Bist du vielleicht gar einer seiner engeren Verwandten, der in Deutschland studiert?

@ freax

"Erkläre mir mal bitte, wie man jemanden im Einklang mit dem Völkerrecht ermorden kann?"

Das hat ElChefo hier sicher schon 10x erklärt.

"Ein guter Grund wäre, dass ein anderes Land seine Heimat überfallen hat, fadenscheinige Lügen für diesen Krieg vorgeschoben hat, in dem es doch nur um Öl und Macht ging."

Bin Laden und viele seiner Gefolgsleute sind Saudis. Aber auch ansonsten geschah der 11. September vor dem Einmarsch in Afghanistan. Etwas, das du offensichtlich verwechselt hast...


"Saddam wurde von den USA selbst hochgerüstet"

Das ist schlicht falsch. Die irakische Armee wurde vornehmlich von der Sowjetunion ausgerüstet, die Luftwaffe von den Sowjets und den Franzosen. Die USA haben lediglich Satellitenbilder etc. geliefert.

"und seine Armee von CIA Agenten ausgebildet um den Iran zu überfallen."

Nope. Die irakische Armee hat vollständig auf russische Doktrinen zurückgegriffen.

"Die Frage wer angefangen hat und damit schuld an der ganzen Situation ist, ist jedoch eindeutig und das sind nunmal die USA."

Soso. Eindeutig ist das also. Nunja, wenn man wie du die Hälfte der Tatsachen nicht kennt oder nur verdreht und dann Dinge wie Kurdistan, Chemieangriffe auf eigene Städte, Überfall auf Kuwait, Angriffe auf Israel etc. weglässt, dann kann man vielleicht zu dem Schluss kommen, zu dem du gekommen bist.
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10.05.2011 19:47 Uhr von Perisecor
 
+5 | -7
 
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@ freax: "Du scheinst ja ein glühender Befürworter der USA als Weltpolizist zu sein."

Und du scheinst ein glühender Gegner der USA allgemein zu sein.

"Afghanistan: und was geht die USA das alles an?"

Die USA, damals noch mehr Führungsnation der westlichen Welt, hatten natürlich ein Interesse daran, dem Klassenfeind zu schaden. Genau so wie es die Sowjetunion auch überall getan hat.

Sich im Jahre 2011 hinzustellen und zu sagen, im Kalten Krieg hätten sich die USA (denn um Russland geht es ja nie) falsch verhalten, zeigt zwei Dinge:
1) Die jeweilige Person hat keine Ahnung vom Kalten Krieg
2) Die jeweilige Person hat keine Ahnung, wie Dinge in der richtigen Welt so ablaufen

"warum sind sie dann noch nicht in Nordkorea?"

Oder Kongo, oder Myanmar oder Sudan oder 50 anderen Ländern? Weil man nicht überall sein kann.

Im Falle Nordkorea kommt hinzu, dass ein heißer Krieg dort Südkorea extrem schaden würde. Das möchte vor allem Südkorea nicht. Das ist dort, wo die US Truppen größtenteils stationiert sind...

"Vietnam"

Ho Chi Minh war der Typ, der im Norden das Sagen hatte. Quasi ein US Gegner. Durch deine Aussage beweist du, dass du auch über diesen Konflikt außerordentlich schlecht informiert bist.

Eine Kurzinfo:
Auch hier wurde der Norden massiv vom kommunistischen System (Sowjetunion, VR China) unterstützt. Dem haben mehrere (!) westliche Staaten entgegen gehalten. Neben den USA waren, wie im Korea Krieg, auch noch andere Seiten auf eben jener südkoreanischen Seite gestanden.

"Wenn einer "nur" sein Volk abschlachtet, bewegt da kein US-Marine den Arsch hin"

Das ist falsch. Somalia, Haiti, Pakistan, Japan usw usw usw usw. Kommt halt in den Medien nicht so cool rüber bzw. wird von Leuten wie dir gerne vergessen, wenn die Information überhaupt je bekannt war.

"Bin Laden selbst hat keinen Flieger irgendworein geflogen"

Das ist doch völlig irrelevant!


Und hör endlich auf, ein Verbrechen durch ein anderes legitimieren zu wollen.
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10.05.2011 19:55 Uhr von ElChefo
 
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freax: "Erkläre mir mal bitte, wie man jemanden im Einklang mit dem Völkerrecht ermorden kann?"

Es ist kein Mord, ein Kommandeur einer feindlichen Partei in einem laufenden Konflikt zu eliminieren. So einfach ist das. Da Osama bin Laden ´97/´98 den USA den Krieg erklärt hat und diese Erklärung unmittelbar danach durch Taten belegt hat, ist er de facto (illegaler) Kombattant und damit legitimes Kriegsziel.

"Nebenbei, warum gibt es Terror dieser Art?"

Neid, Missgunst, Machthunger, Ablenkung von eigenem innenpolitischen Versagen, etc.

"Ein guter Grund wäre, dass ein anderes Land seine Heimat überfallen hat"

Verstehe. Deshalb haben die Taliban ja auch so feste gegen die Sowjets gekämpft, nämlich gar nicht. Das waren die Mujaheddin, die dann zynischerweise noch von den Taliban als Dank zerschlagen, gejagt und massakriert wurden.
...und... hat wer Usbekistan, Tajikistan, Jemen, Syrien, Libanon, Jordanien überfallen, das so viele aus diesen Ländern in Afghanistan Anschläge auf Ausländer und Einheimische begehen?

"Saddam wurde von den USA selbst hochgerüstet"

Die paar Waffen für die Finanzierung der Contras am anderen Ende der Welt... also bitte.

"Als er es gegen den Iran trotzdem nicht geschafft hat, wurde er von den USA fallengelassen wie eine heisse Kartoffel und hat dann und deshalb Kuwait überfallen."

Quark. Oliver North ist einfach nur aufgeflogen, als er am Kongress vorbei die Contras finanzieren wollte, nachdem dieser die offene Versorgung hat einstellen lassen. Der Konflikt zwischen Iran und Irak ist nebenbei deutlich älter - ein vielfaches älter als die USA ist.

"...und hat dann und deshalb Kuwait überfallen"

Selbst wenn wir für eine Sekunde annehmen, das das stimmen WÜRDE, ist das also eine Rechtfertigung für einen illegalen Angriffskrieg?! Komische Logik.
ABER: Wir wissen ja, das das Quark ist. Der Irak hat erst versucht, seine Förderquote zu senken, um die Preise künstlich zu puschen - als Ausweg aus der Überschuldung durch den ersten Golfkrieg. Kuwait und die restliche OPEC erhöhten ihre Quoten - worauf der Irak Kuwait vorwarf, für die Gewinnausfälle aus Verkäufen verantwortlich zu sein. Den Rest kennen wir ja aus dem Fernsehen.

"Denn es ist die einzige Möglichkeit, die jemand militärisch so weit unterlegenes hat, dem anderen spürbaren Schaden zuzufügen"

Wieder Rechtfertigungen. Es gäbe ja auch den Weg, einfach keinen Terror zu begehen und an der Weltgemeinschaft wie jeder andere auch teilzunehmen. Hast du dich eigentlich mal gefragt, wieso es einige Schwellenländer gibt, die etwas gegen ihre Armut unternehmen während andere dauernd nur die Hand aufhalten und "Imperialisten-Schweine" schreien, wenn sie nicht das bekommen, was sie wollen?


Und abschliessend:
Die Situation ist weder eindeutig noch ist "die" USA an allem schuld. Die überwiegende Mehrzahl der Konflikte, deren Folgen wir heute vorliegen haben und denen wir begegnen sind weit älter als die USA. Da wirst du auch drauf kommen, wenn du mal ein kleines Stückchen weiter schaust als es dir grad pässlich ist.

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