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Pakistan und USA haben seit Jahren einen Geheimdeal: Tötung Osamas war rechtens

Öffentlich empörte sich Pakistan, dass die USA scheinbar ohne das Wissen der Regierung den Terroristenführer Osama bin Laden ohne Information tötete.

Doch offenbar geschah dies durchaus mit Wissen und Einverständnis Pakistans. Denn laut Insiderinformationen gibt es seit ca. zehn Jahren zwischen den Ländern einen geheimen Deal.

Der damalige US-Präsident George W. Bush und Pakistans Regierungschef Pervez Musharraf hätten sich darauf geeinigt, dass die USA jederzeit in das Land kommen kann und Jagd auf Osama machen darf. Notfalls dürfen sie sich auch den Weg frei schießen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Pakistan, Tötung, Osama bin Laden, Geheimvertrag
Quelle: www.sueddeutsche.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.05.2011 12:28 Uhr von B_Almer
 
+10 | -10
 
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Der damalige US-Präsident George W. Bush und Pakistans Regierungschef Pervez Musharraf hätten sich darauf geeinigt, dass die USA jederzeit in das Land kommen kann und Jagd auf Obama machen darf. Notfalls dürfen sie sich auch den Weg frei schießen.

Das ist ja mal ne gute Nachricht, wannn wird denn Obama nun gejagt?
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10.05.2011 12:54 Uhr von fallobst
 
+13 | -16
 
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@ nowbody: eine tötung ist rechtens, weil er der hauptverantwortliche an den anschlägen ist und auch weiterhin anschläge geplant hat. somit war er eine ständige gefahr... und bei einem kriegszustand ist das ein tötungsgrund. zumindest laut einigen experten. andere wiederum widersprechen. es ist umstritten, so viel steht zumindest fest.

der punkt ist aber, dass bisher ja niemand von uns weiß welche anweisungen die navy seals hatten. sollten sie bin laden töten, oder versuchen zu verhaften und nur bei widerstand töten? wenn bin laden zu einer waffe greifen wollte, wie es seine zu dem zeitpunkt bei ihm befindliche frau laut pakistanischen medien aussagte, dann war die tötung rechtens.

klar wäre sowas in deutschland böse, weil hier die polizisten gefälligst nur schießen dürfen, wenn sie schon 5 kugeln im bauch haben und anderenfalls gefeuert und verklagt werden. aber wir können unseren täterschutz nicht in die köpfe von anderen menschen projezieren... zum glück
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10.05.2011 13:11 Uhr von CrazyTitan
 
+5 | -4
 
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ich glaube: keiner weint hier osama in laden eine träne nach, aber ich finde nowbody hat schon recht wenn er sagt, dass keiner das recht hat zu sagen eine bestimmte person darf ohne rechtsfolgen umgebracht werden.
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10.05.2011 13:12 Uhr von Selle
 
+5 | -9
 
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@fallobst: 100 % Korrekt...

@nowbody
naja als Staatsoberhaupt kann man sich diese Recht geben. Den über Recht und Unrecht entscheidet er numal in Angelegeheiten, die, die Nationale Sicherheit betreffen.



[ nachträglich editiert von Selle ]
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10.05.2011 13:45 Uhr von D4L
 
+4 | -0
 
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WHHAAAAHAHAHAAS: Überall diese Verschwörungstheorien!!!!! Ist ja unfassbier was sich die Leute einfallen lassen nur weil sie die USA nicht mögen und die Verschwörung von Seiten der Regieungen erkennen...
..... Der Informant hat sich das bestimmt nur ausgedacht weil er wichtig erscheinen will/besoffen war/*Ausrede-warum-er-unglaubwürdig-ist-einsetzen*

(Achtung:blablabla... *ironie-tag*... )
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10.05.2011 14:14 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -0
 
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Was Recht ist und was nicht entscheiden immer die Stärkeren.
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10.05.2011 14:15 Uhr von bummerlunder
 
+2 | -5
 
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folgendes sag ich als politisch linksorientierter: die usa hätten damals bin laden ein ordentliches gerichtsverfahren machen sollen. wenn das so war, ziehe ich die aussage gerne zurück.
weiter hätte ich als richter entschieden, dass bin laden zu töten sei. der grund dafür ist einfach: würde bin laden gefangen genommen werden, um ihm zu einer gerechten strafe mit anschließender sicherheitsverwahrung zu verurteilen, würden die terroristen weitere anschläge durchführen um bin laden wieder frei zu bekommen. in diesem fall finde ich geht das wohl der mehrheit, über das wohl des einzelnen. zumal bin laden ja eindeutig als der aggressor gehandelt wird.

wenn der damalige terror anschlag tatsächlich von den usa organisiert oder die durchführung nur toleriert worden ist, gehören die verantwortlichen nicht minder bestraft.

ist meine persönliche meinung, ich bin gespannt wie die meinung anderer user ist.
lg
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10.05.2011 14:31 Uhr von EdwardTeach
 
+6 | -6
 
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@bummerlunder: Nicht der Meinung.

Eine Person wegen irgendetwas zu töten ist immernoch Mord. Außerdem hat niemand, wirklich niemand den Tot verdient. Denn jeder hat irgendwo Angehörige, die dann auch traurig sind. Und stellt man sich vor, dass ein Verwandter vielleicht irrtümlich für ein Täter gehalten und zum Tode verurteilt wird, dann sagen doch wohl alle "Nein das ist Scheiße.". Außerdem ist der Tot als Strafe zu entgültig. Nach dem Tot ist nichts mehr. Gar nichts. Man steht nicht nochmal auf. Und die Ewigkeit kann ziehmlich lange dauern. Darüber sollten mal mehr Leute nachdenken. Schlimm, es wird von Zivilisation geredet aber Todesstrafe findet immernoch großen Anklang. Jeder der eine Straftat begeht ist von einem Gericht schuldig zu sprechen und zu bestrafen, aber niemals zu töten.
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10.05.2011 15:15 Uhr von bummerlunder
 
+2 | -1
 
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es geht: ja nicht um strafe sondern um vorbeugung. durch eine inhaftierung würden terroristische organisationen motiviert für die freilassung des inhaftierten zu kämpfen. und das auf kosten der bevölkerung. ich stelle damit auch nicht den menschlichen wert eventueller opfer über den wert des terroristenführers. nur haben eventuelle opfer noch weniger damit zu tun und sind schützenswerter als der verursacher.

erwähnenswerte alternative wäre, bin laden nicht zu töten, dessen tot nur zu inszenieren. würde bei gutem ausgang das selbe resultat haben.

hinzuzufügen ist noch: ich finde es aber auch traurig, dass "unsere" staaten so handeln. weil sie damit eigentlich ihre "hoch gepriesene" rechts-staatlichekeit aufgeben. die usa macht es in vielen beispielen deutlich.

[ nachträglich editiert von bummerlunder ]
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10.05.2011 15:41 Uhr von EdwardTeach
 
+3 | -0
 
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@lamor200: Die Wirklichkeit ist das was man daraus macht. Ist man in seinem Leben "gut" hat man wenigstens nichts was man bereuhen müsste. Obwohl "gut" und "schlecht" subjektive Einschätzungen sind.

Aber mal vorstellen alle Menschen wären "gut" dann wäre doch auch die Welt "gut".
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10.05.2011 16:02 Uhr von bummerlunder
 
+2 | -2
 
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dazu finde ich: kann man nur andere leute kritisieren, wenn mans selber besser macht. das gilt auch für staaten, länder, politiker und terroristen.
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10.05.2011 17:21 Uhr von GLOTIS2006
 
+2 | -1
 
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GANZ großer Zufall: Hahahaha...seltsam, dass Hemlut Schmidt letztens erst im TV erklärt hat, dass die Mitwisserschaft Pakistans (zB also durch ein "geheimes" Abkommen) die Frage nach der Legitimation zwar nicht vollends lösen könne, ABER die einfachste Antwort auf die öffentliche Diskussion wäre.

Herr Schmidt, Sie sind und werden immer sein, mein Held...
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10.05.2011 18:33 Uhr von all_in
 
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Also wenn russische Spezialkräfte tschetschenische Top-Terroristen aus dem Verkehr ziehen, regt sich doch auch niemand auf, da wird maximal wohlwollend abgenickt. Deshalb verwundern mich die Reaktionen bezüglich Bin Laden schon ziemlich.
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10.05.2011 19:54 Uhr von bummerlunder
 
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russland zählt: meiner meinung nach auch nicht zu unserem "kulturkreis". die usa in etwa schon. russland ist auch ein land, wo regierungs-kritische journalisten gemordet werden und wo staatliche organe mit den rechts-faschisten zusammen arbeiten wenn es darum geht gegen die links/alternative szene vorzugehen. auch dort wird vor mord nicht zurückgeschreckt.
finde ich persönlich noch n ticken härter als was in den usa abgeht. aber wie gesagt "zählt nicht zu unserem kulturkreis" und "geht uns ja nix an". weiteres beispiel wären die bürgerkriege in afrika. moslems gegen christen, wo beide parteien dermaßen radikal sind, dass die sich zu tausenden abschlachten.
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11.05.2011 00:42 Uhr von MaxBoulet
 
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@fallobst - Danke! "klar wäre sowas in deutschland böse, weil hier die polizisten gefälligst nur schießen dürfen, wenn sie schon 5 kugeln im bauch haben und anderenfalls gefeuert und verklagt werden. aber wir können unseren täterschutz nicht in die köpfe von anderen menschen projezieren... zum glück"

Danke für diesen kommentar - sprichst mir aus der seele!

Zur zeit ist es bei den vielen pro-Osama ("Ein armer 54jähriger Familienvater wurde kaltblütig ermordet") und Verschwörungstheorie ("Kann gar nicht anders sein") - Kommentaren hier im Bezug auf das Thema kein Spass mehr, die Kommentare zu lesen.

Broder sagt dazu sehr treffend:

"Aber die Moral, die sie [viele Deutsche] produzieren, ist das reine Gewissen resozialisierter Gewalttäter, die ihre Strafe verbüßt, „die Lehren aus der Geschichte gelernt“ haben und nun einer „Friedfertigkeit“ verfallen sind, die sie in Form unterlassener Hilfeleistung pflegen."

http://www.welt.de/...

[ nachträglich editiert von MaxBoulet ]
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11.05.2011 08:11 Uhr von borgdrone
 
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Die Würde des Terroristen ist antastbar: Broder ist ein MedienClown und es handelt sich nicht um Pro-Osamas sondern um das Verständnis von Menschenrechten.

Was bei diesen aus der Geschichte gelernt wurde, ist dass Gewalt nicht mit Gewalt zu bekämpfen ist und sogar neue schürt. Oder gießt man beim Brand auch Öl ins Feuer?

Den animalischen Instinkt zu bedienen klappt bei denen die ihn noch besitzen und bei denen das "auf die Fresse" immer noch als Lösung erscheint. Und so trennen sich eben die Ansichten unter denen die das Verstehen und die die es nicht begreifen wollen oder können.

http://waschtrommler.org/...
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11.05.2011 12:21 Uhr von JesusSchmidt
 
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mord ist mord: egal wer wen und warum. mörder sind abschaum.

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