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Mongolei: Mögliches Endlager für radioaktiven Müll von Japan und Amerika

Durch die immer steigende Zahl von Atomkraftwerken auf dieser Erde, wird das Problem der "Endlagerung" immer größer. Nun verhandeln Japan und die USA mit der Mongolei über ein "Endlager".

Die USA und Japan sollen der Mongolei beim Bau von Reaktoren und Brennstofffabriken sowie bei der Erschließung der großen Uranvorkommen in der Mongolei helfen. Im Gegenzug würde die Mongolei ein Endlager bauen.

Die USA haben unter George W. Bush bereits ein Endlager in Nevada geplant, diese Pläne jedoch bei der Wahl von Barack Obama verworfen, da der Widerstand der Bevölkerung zu groß war. Weltweit soll der Atommüll derzeit ca. 300.000 Tonnen betragen.


WebReporter: freezie007
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Japan, Amerika, Müll, Atomkraft, Endlager, Mongolei
Quelle: www.orf.at

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.05.2011 07:31 Uhr von Alice_undergrounD
 
+8 | -26
 
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10.05.2011 07:53 Uhr von retiari
 
+15 | -2
 
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Ignoranten wie dich wirds immer wieder geben,denn Scheiss soll ruhig jedes Land selber entsorgen,schliesslich hat auch lange genug jeder davon profitiert.
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10.05.2011 08:15 Uhr von Wotan1987
 
+2 | -0
 
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besser: Welt-Atom-Endlager - da is eh schon egal jetzt :D
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10.05.2011 08:34 Uhr von Alice_undergrounD
 
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10.05.2011 08:37 Uhr von Hirnfurz
 
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Ich hoffe mal stark dass: Alice´s Kommentar ironisch gemeint war...

Das ist doch echt ne Saubande! Beim Bau von Reaktoren und der Erschliessung der Uranvorkommen helfen... Klar - die USA und Japan hilft SICH bei der Erschliessung und als Dankeschön bekommen die Mongolen den giftigen Abfall ab. Ich weiss ja nicht, wie die Informationsverfügbarkeit in der Mongolei ist, aber die wissen das schon, dass es hochgradig giftig ist, oder?

Ich hoffe, die lassen sich nicht so über den Tisch ziehen!
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10.05.2011 08:37 Uhr von Alice_undergrounD
 
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@ Hirnfurz: nein diesmal wars nicht ironisch gemeint, je weiter weg das zeug von mir ist, desto besser
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10.05.2011 08:44 Uhr von K.T.M.
 
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Ist ja nicht so, dass die Mongolei gerade massive Umweltschäden durch Tagebau/Bergbau erleidet. Nachdem die Preise für Metalle für die Stahlveredelung seit 2000 steigen wird dort mit Hilfe ausländischer Investoren unter Missachtung von Genehmigungsverfahren und Umweltauflagen Lagerstätten abgebaut und Dank Korruption kommt bei der Bevölkerung kaum Geld an. Aber da die Mongolei ja so schön weit weg am Arsch der Welt liegt interessiert es kaum jemanden. Und weil das nicht reicht will man auch noch Atommüll dort Lagern. Da kann ich mir ja richtig vorstellen wie umweltverträglich die Endlagerung aussehen wird. Ich könnt kotzen. Es soll jedes Land seinen Atommüll schön selber behalten.

[ nachträglich editiert von K.T.M. ]
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10.05.2011 09:18 Uhr von bono2k1
 
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Alice: Bitte ignorieren - Es nervt ja doch nur :-)

Eigentlich sollte man Alice und seine Mischpoke zwingen das Zeug zu fressen. Dann hätten wir wenigstens ein paar Probleme weniger.
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10.05.2011 09:23 Uhr von Alice_undergrounD
 
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10.05.2011 09:30 Uhr von GLOTIS2006
 
+7 | -0
 
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Kosten: Vor allem sollten die AKW-Betreiber den Müll selbst entsorgen und die Kosten für die Lagerung tragen...aaaaach und plötzlich ist das nicht mehr rentabel? komisch...
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10.05.2011 09:37 Uhr von Mike_Donovan
 
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tja Ich finde man hätte so eine technologie gar nicht erst erfinden dürfen wo müll ensteht und dann auch noch welcher der sich nicht einfach mal wegwerfen lässt... ich finde dumm gelaufen aber unsere meinung zählt sowieso nicht !
Da es nur um geld geht warten die lieber ab bis wir eines tages soweit sind und die scheisse in weltraum pusten bzw auf den mond lagern können....

mit zukunfts freudigen grüßen und ist ja eh alles harmlos
der mike !
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10.05.2011 10:06 Uhr von Hasskasper
 
+5 | -0
 
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Hauptsache nicht auf den Mars!
Denn Mars bringt verbrauchte Energie sofort zurück!
(ich weiß... ist schon alt, der Gag, sorry)
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10.05.2011 10:29 Uhr von K.T.M.
 
+3 | -0
 
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@Alice_undergrounD: "ich bin schon mit viel härteren gutmensch-brocken in anderen foren fertig geworden"

Wenn wir als Menschheit aus technologischer Sicht auf Atomenergie angewiesen wären könnte man die Bezeichnung Gutmensch ja noch akzeptieren. Aber so ist es nun mal nicht. Aus technologischer Sicht könnte man absolut problemlos auf Atomenergie verzichten und nebenbei auch wesentlich mehr auf die Umwelt achten ohne dabei auf seine liebgewonnenen technischen Spielereien verzichten zu müssen. Also kann man hier ja wohl niemanden ein übertrieben moralisierendes oder naives Verhalten vorwerfen. Naiv sind eher die Leute, die bei solchen Themen mit den Begriff Gutmensch um sich werfen und sich krampfhaft an ein System festklammern welches auf Dauer nicht funktionieren kann.

Just my 2 cents
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10.05.2011 11:09 Uhr von Gorli
 
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300.000 tonnen? Das wäre ja eine Kugel mit grade mal ein Würfel mit 52 Meter Kantenlänge. Den Würfel wickeln wir in Alufolie ein, packen ihn auf ein Schiff und versenken es im Marianengraben. Wenn die Alufolie zersetzt ist und der Fallout die 11km bis nach oben geschafft hat werden schon unsere Enkel gestorben sein. Aus den Augen aus dem Sinn. :)
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10.05.2011 11:27 Uhr von Alice_undergrounD
 
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@ K.T.M. da muss ich dir sogar recht geben, was ich aber nicht in ordnung finde ist menschen wie mich als naive ignoranten hinzustellen, bloss weil ich das radioaktive gift nicht in meiner nähe haben will. ich bin genauso für den radioaktiven abfall in deutschland verantwortlich wie die mongolen: nämlich garnicht. meinen strom beziehe ich von bestimmten stadtwerken, die kein atomkraftwerk betreiben und als das letzte akw in deutschland gebaut wurde war ich noch nichtmal geboren. was also soll dann bitte "ignorant" sein, wenn ich den dreck möglichst weit weg von mir haben will?
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10.05.2011 11:40 Uhr von Premier-Design
 
+3 | -0
 
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Die Mongolen wissen um den Reichtum des eigenen Landes. Deswegen priesen sie in der Vergangenheit diesen auch nicht so an, gerade um ausländische Heuschrecken fernzuhalten. Aber es hat sich die letzten Jahre herumgesprochen - schade. Dabei haben die Mongolen immer die Befürchtung gehabt, die Japaner könnten irgendwann einmal Land beanspruchen. Die Befürchtung ist gar nicht mal so unrealistisch. Was sollen die Mongolen mit Reaktoren?! Das Land ist riesig, fast die Hälfte der Bevölkerung wohnt in der Hauptstadt. Das gesamte Land hat ca. 3 Mio. Einwohner. Will Japan also das Land mit Atomkraftwerken zupflastern, und von dort aus mit Energie versorgt werden - toll. Anstatt mal Alternativen zu erforschen nach der Katastrophe in Fukushima.
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10.05.2011 11:44 Uhr von Nebelfrost
 
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versteh ich nicht. einerseits wird rumgejammert, dass aufgrund der großen zahl an atomkraftwerken weltweit immer mehr atommüll anfällt, mit dem man nicht weiß wohin... andererseits werden aber überall weitere und neue atomkraftwerke gebaut und geplant, was für die zukunft bedeutet: noch mehr atommüll, mit dem man nicht weiß wohin!

die atomkraftwerke die bereits existieren sollte man betreiben, bis sie ihr lebensende erreicht haben und danach fließend auf alternative energien umsteigen, aber nicht immer mehr und wieder neue atomkraftwerke bauen! was ist das denn für humbug? die gelder für den bau von akws sollte man lieber in die forschung bezüglich fusionsreaktoren stecken. DAS ist die zukunft!

man muss bedenken, dass ja nicht nur atommüll während des betriebs eines kraftwerks anfällt, sondern auch NACH stilllegung, nämlich beim rückbau von kraftwerken. ein großteil der bauteile, aus denen reaktoren bestehen, sind erheblich radioaktiv kontaminiert und müssen ebenfalls als atommüll entsorgt werden. zudem verschlingt der rückbau eines akws kosten im milliardenbereich. kosten, die letztlich auch vom steuerzahler zum erheblichen teil mitgetragen werden müssen. kosten, die man in die erforschung und den ausbau alternativer energien stecken könnte.

wer so behämmert im schädel ist und ständig den bau weiterer akws in auftrag gibt, ohne sich gedanken über die zukunft der atommüllentsorgung zu machen, dem sollte man das zeug am besten in seinen privaten garten kippen. mal sehen, ob er dann immer noch den bau neuer akws in auftrag geben will. schade nur, dass das zeug strahlt und auch alles andere drum herum im weiten umkreis verseucht. ansonsten wäre das direkt mal eine lösung. anders kapierens diese deppen nicht.
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10.05.2011 12:08 Uhr von K.T.M.
 
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@Alice_undergrounD: "... was ich aber nicht in ordnung finde ist menschen wie mich als naive ignoranten hinzustellen, bloss weil ich das radioaktive gift nicht in meiner nähe haben will... was also soll dann bitte "ignorant" sein, wenn ich den dreck möglichst weit weg von mir haben will?"

Ich glaube niemand möchte Atommüll in seiner Nähe haben, deshalb ist man noch lange nicht naiv oder ignorant. Mein letzter Satz bezog sich nicht speziell auf dich, sondern allgemein auf die Menschen, die auf der einen Seite "günstigen" Atomstrom haben wollen aber auf der anderen Seite keinen Atommüll. Das eine funktioniert nun mal nicht ohne das andere, entweder man steht 100% dahinter (inklusive aller Folgen) oder man lässt es.
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10.05.2011 12:47 Uhr von Yasuo
 
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warum schießt man diese Dinger nicht einfach in den All? Genauso wie den nicht Recycelbaren Müll? Das wäre doch viel einfacher und schonender für die Umwelt oder nicht? Natürlich muss dabei der Kurs beachtet werden. Müll könnte ja in die Sonne oder zum Jupiter geschossen werden. Futurama remembers.
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10.05.2011 12:57 Uhr von Alice_undergrounD
 
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@ Yasuo: mit sicherheit ist nicht einfacher, denn sonst wäre es billiger und dann würden die das schon so machen ;)

allerdings hat das auch seine risiken, in der vergangenheit kam es immer wieder mal zu raketenexplosionen und abstürzen
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10.05.2011 13:03 Uhr von Yasuo
 
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@Alice_undergrounD: hmm ja stimmt, der Preis ist wohl ausschlaggebend.

Aber würde man das öfters machen, so würden die Preise doch stetig sinken oder etwa nicht? Und die Risiken hat man doch eigentlich überall? Ich meine, ein Flugzeug transportiert auch Tag täglich tausende von Leuten.

Naja... es ist halt schön in Fantasien zu schwelgen :P
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10.05.2011 14:14 Uhr von K.T.M.
 
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@Yasuo: "Aber würde man das öfters machen, so würden die Preise doch stetig sinken oder etwa nicht?"

Nicht unbedingt. Die Produktionskosten von Raketen würden bei einer Massenanfertigung sinken (sofern die Rohstoffpreise stabil bleiben, was niemand garantieren kann). Aber der Energiebedarf um das Ding rauf zu bringen bleibt der Gleiche und Energie ist teuer und wird in Zukunft auch nicht billiger eher teurer. Bei Flugzielen wie die Sonne wird der Energiebedarf noch größer, da man nicht nur die erste kosmische Geschwindigkeit erreichen muss sondern die Fluchtgeschwindigkeit.

Nun zu den Kosten. Bei 4.000 €/kg für Nutzlast und 12.000 Tonnen jährlich, wären dies Kosten von 48 Milliarden €. Wenn man nun noch die 300.000 Tonnen schon angefallen Müll mit entsorgen möchte wären dies nochmal 1200 Milliarden €. Für Deutschland fallen jährlich 450 Tonnen Atommüll an, dessen Entsorgung im Weltall würde min. 1,8 Milliarden kosten oder auf den Strompreis umgerechnet wären es min. 1,5 cent/kWh mehr bei Atomstrom.
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10.05.2011 14:40 Uhr von dragoneye
 
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300.000 t Uran sind gar nichts: Glaubt doch nicht immer den manipulierten Ergebnissen von Greenpeace und anderen.

300.000 t Uran sind zusammen grad mal ein Würfel mit 25m Kantenlänge.

Wenn man das nicht mal vergraben kann! Das Uran wurde schliesslich auch aus der Erde gegraben.

Beispiel: Die mit Dioxin verseuchte Deponie Georgswerder mitten in Hamburg hat ein Volumen von 7 Millionen m³. Das Uran könnte man 1000 mal dort unterbringen ohne das es einer merkt.
Btw.: Und dieser Müllberg heisst heute? na...
der grüne Energieberg Georgswerder. lol
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10.05.2011 15:42 Uhr von K.T.M.
 
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@dragoneye: Wer redet den bitteschön von 300.000 t Uran?

Die 300.000 t sind das Material was nach der Wiederaufbereitung (Abtrennung von unverbrauchten Brennstoffen) anfällt.

Wenn es rein um Uran gehen würde, würde sich niemand drüber aufregen selbst Greenpeace nicht. Nen kleinen Uranwürfel (25m wäre dann doch nen bissel groß) würde ich mir sogar in den Garten stellen, weil er relativ harmlos wäre.
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10.05.2011 18:34 Uhr von dragoneye
 
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Was wird wohl in einem AKW "verbrannt"? Oben im Text steht was von 300.000 t radioaktivem Abfall.
Und radioaktiver Abfall (High Level Waste) besteht aus 85% aus Uran. Und die restlichen 15% (Plutonium, Neptunium, etc.) haben ähnliche Dichten wie Uran.

Zum Einlesen: http://de.wikipedia.org/...

Genau das meine ich mit manipulativen Zahlen:
Es wird mit kg argumentiert (viel, da Schwermetall) und nicht mit Volumen (wenig, da Schwermetall).
Oder anders:
Atomkraftwerke haben wir 12 in Deutschland. Jedoch wird immer von 17 Kernreaktoren gesprochen - ist korrekt. Von KK Gegnern wird immer die höhere Zahl (da schlimmer) benutzt.

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