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"Eurovision Song Contest": Weil Licht zu grell war, erlitten 13 Personen Augenverletzungen

Eine schwere Panne ereignete sich beim Empfang der 43 Delegationen des Eurovision Song Contest, als diese über den Roten Teppich schritten. 13 Zuschauer mussten mit Augenverletzungen in die Klinik. Auch zwei Kinder im Alter von sechs und zwölf Jahren gehören zu den Betroffenen.

Grund waren die viel zu grellen Scheinwerfer, welche die Zuschauer massiv blendeten. "Bei uns haben sich zehn Patienten gemeldet. Sie hatten Augenreizungen und eine Art leichten Sonnenbrand. Alle wurden bei uns ambulant behandelt, sind inzwischen wieder zu Hause", so eine Sprecherin der Uniklinik Düsseldorf.

Acht Personen erstatteten Strafanzeige wegen gefährliche Körperverletzung. Die Polizei ermittelt nun dahingehend und beschlagnahmte die Scheinwerfer. Die Staatsanwaltschaft lässt nun ein technisches Gutachten über die Beleuchtungsgeräte erstellen.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Düsseldorf, Verletzung, Licht, Scheinwerfer, Roter Teppich
Quelle: www.bild.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2011 22:55 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -0
 
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Es muss ja immer das bombastischste sein. Bei der Pyrotechnik fliegt dann die Halle in die Luft. Ich werde vorsorglich Rohrbomben mitnehmen. Man weiß ja nie wozu man die gebrauchen kann. :-)
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10.05.2011 02:20 Uhr von shadow#
 
+2 | -9
 
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"Technisches Gutachten": So ein Unsinn.
Das sind stinknormale Bühnenscheinwerfer.
Damit kann man den Beleuchteten immer wahlweise harte Schatten in den Hintergrund zaubern oder ihnen gleich die Gesichtshaut wegbrennen, je nach Entfernung und Dauer.

Damit dass ein paar Zuschauer sich da stundenlang in die Sonne stellen hat der Beleuchter eben nicht gerechnet. Sonst müsste er wahrscheinlich 40 Watt Birnen aufstellen.
Selbst schuld!
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10.05.2011 04:13 Uhr von KamalaKurt
 
+5 | -5
 
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@shadow# auch du hat einen Schatten. Dein Kommentar zeugt davon, dass du hier überhaupt keine Ahnung hast. Oder bist du auch Beleuchter und möchtest deinen Berufskollegen schützen?

Dass überhaupt solche starke Scheinwerfer aufgestellt wurden ist ein Rätsel und dann auch noch voll aufdreht. Hier müssten die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Ich wollte mal den Bericht lesen, wenn sich einer Säger oder Musiker die Augen berblitzt hätte.
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10.05.2011 10:55 Uhr von supermeier
 
+1 | -4
 
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Bestrafunng allein für die Verletzten: allein schon für die Blödheit in die Scheinwerfer zu schauen, und erst recht für die grenzenlose Dämlichkeit sich dort stundenlang aufzuhalten.
Scheint sich wohl um einen akuten Fall geistiger Minderwertigkeit gehandelt zu haben.
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10.05.2011 13:06 Uhr von sockpuppet
 
+2 | -1
 
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@supermeier: merkwürdige argumentation. nur weil dir diese veranstaltung nicht gefällt sind die anderen selbst schuld, weil sie sich als zuschauer dort hinstellen (offensichtlich war das ja vom veranstalter so gewünscht) und sich dabei verletzen, nur weil der veranstalter (der ja haftbar ist), offensichtlich einen fehler gemacht hat ?

was sagst du denn, wenn jemand im supermarkt an der kasse in der schlange steht und ihm ein stahlträger auf den kopf fällt, weil der bau mangelhaft ausgeführt worden ist ? selbst schuld, weil er seine einkäufe bezahlen wollte ? :-)
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10.05.2011 14:28 Uhr von supermeier
 
+0 | -2
 
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@sockpuppet: Denken und Allgemeinbildung helfen da ungemein.

Lange bevor die Haut durch die Scheinwerfer Schaden nehmen kann sendet sie Warnsignale aus, genau wie jeder Dummdödel weiß dass man nicht in Scheinwerfer schaut, und wenn dann eben mit entsprechendem Schutz. Wer also noch blöder ist als der dümmste anzunehmende Trottel und trotzdem dort vor Ort bleibt ist einfach nur selbst schuld und hat es nicht besser verdient.
Dass derjenige überhaupt dort war bestätigt aber nach wie vor seine Intelligenmäßige Unzulänglichkeit.

Im Gegensatz zu einem Stahlträger, dessen fallen nur Sekundenbruchteile dauert, und somit nicht beeinflusst werden kann.
Oder würdest du dich unter einen Träger stellen der schon so herabhängt dass vor die Betonbrocken auf den Boden fallen?

[ nachträglich editiert von supermeier ]
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11.05.2011 12:52 Uhr von K-rad
 
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Der Ausrichter ist in der Pflicht: sicherzustellen das soetwas nicht passieren darf. Die Anlage hat IDIOTENSICHER zu sein und ein Sachverständiger hat dies zu überprüfen und haftet auch dafür.

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