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Kinder kriegen immer häufiger Medikamente gegen ADHS

Angstzustände, Appetitlosigkeit und Wachstumsstörungen: Die Nebenwirkungen von Methylphenidad werden von Ärzten offenbar immer häufiger in Kauf genommen, wenn bei einem Kind Verdacht auf das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADHS) besteht.

Unter den Mitgliedern der Techniker Krankenkasse bekommen inzwischen 2,7 Prozent aller Kinder zwischen sechs und acht Jahren das Medikament verschrieben. 2006 waren es noch zwei Prozent - damit werden jetzt 32 Prozent mehr Kinder mit Ritalin behandelt, als noch vor einigen Jahren.

Eine bessere Diagnostik mit speziell ausgebildeten Ärzten soll nach dem Willen von TK-Apothekerin Dr. Edda Würdemann eine voreilige Verschreibung des Medikaments verhindern.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Medikament, Behandlung, ADHS
Quelle: www.aerztezeitung.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2011 19:13 Uhr von KingPR
 
+1 | -4
 
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Meinem kleinem Bruder wurde das auch empfohlen... Das Unruhige liegt bei uns irgendwie in der Familie :D Wenn er das Zeug bekommt, nehm ichs aber eher zum Hirndoping als das meine Mutter den das wirklich schlucken lässt, also abwarten und Koks ziehen lol
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09.05.2011 19:49 Uhr von nonotz
 
+13 | -0
 
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echt lächerlich: wie oft das verschrieben wird.
die ärzte sollten mal überlegen ob sie das zeug ihren eigenen kindern so leichtfertig verschreiben würden...
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09.05.2011 20:00 Uhr von spliff.Richards
 
+8 | -3
 
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Hatte mal so nen Typen in der Klasse, der auch das Zeug schlucken sollte.
In der ersten Stunde war er nur am Sabbeln und hat seinen Mund nicht zugekriegt. Unserer Lehrer wollt ihn grade rüffeln, da rückte er mit der Sprache raus: "Sorry ich hab ADHS und meine Tabletten vergessen"
Erst kurzes betretenes Schweigen, dann entgegnet unser Lehrer:
"Ich weiß (bezogen auf das ADHS)........ Weißt du was da auch ganz gut hilft? Renn 10x um den Block"

Wahre Worte .... Wahre Worte ...
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09.05.2011 20:10 Uhr von Fischgesicht
 
+9 | -3
 
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die gesellschaft ist krank: nicht die kinder
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09.05.2011 20:42 Uhr von Phyra
 
+9 | -2
 
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liegt enfach an den beschissenen eltern heutzutage,
a) die eltern wollen sich einfach nur nciht mit den kindern beschaeftigen weil sie ihr eigenes zeug machen und fuehlen sich dann von einem absolut normalen kind was neugierig ist und sich gern koerperlich verausgabt ueberfordert -> zum arzt beruhigungstabletten verschreiben obwohl kind vollkommen normal ist
b) kinder beachten das kind kaum udn deshalb entwickelt es wirklich ADHS.
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09.05.2011 21:29 Uhr von Norby1809
 
+5 | -2
 
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ADHS: Die Kinder sind nicht krank ! Die stehen heute viel mehr unter Leistungsdruck ! Viel mehr Schulstoff wie früher, längere Schulzeiten, Pisastudie, ignorante Gesellschaft, abschaffungen von Spielplätzen, immer weniger Jugendzentren, ADVOKAT ist Anwalts Liebling besonders gegen Kinder ! Wie und wann soll ein Kind den noch Kind sein ?
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09.05.2011 22:47 Uhr von Hanmac
 
+2 | -0
 
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eher kranke Ärzte: aus eingener Erfahrung kann ich bestätigen das die ärzte es einem auch dann verschreiben wollen wenn man autismus hat oder sonst was in der art
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09.05.2011 22:49 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -1
 
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@Spliff.Richards @phyra: @Spliff.Richards
Wenn ich das schon höre mit dem " 10 mal um Block rennen" da werd ich pissig und sowas ist Lehrer. Oder unterscheidet man da dann zwischen ADHS und ADS und die ADHSler müssen einfach mehr rennen und die ADSLer massiv weniger?
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09.05.2011 23:28 Uhr von Serverhorst32
 
+2 | -4
 
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Das ist auch gut so wer sich schonmal mit nervigen ADHS Kindern beschäftigen musste, der weis, dass Medikamente das beste sind was man tun kann.
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10.05.2011 03:43 Uhr von NetCrack
 
+0 | -0
 
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10.05.2011 07:26 Uhr von brumm0370
 
+4 | -1
 
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Komisch: in meiner Generation gabs kein ADS oder ADHS. Da waren wir einfach aufgeweckte Kinder und gingen wir den Erwachsenen auf den Sack haben die uns nen Ball in die Hand gedrückt und uns vor die Tür gejagt...oder zum Spielen in den Wald. Danach waren wir so am Arsch das wir eh nicht mehr rumflippen und selten dummes zeugs reden konnten. Heute hängen die Kids nur noch vor der Klotze und sind nicht mehr ausgelastet. Stellen sie nun 3 dumme fragen und nerven damit haben sie gleich ADHS. Den scheiss wollte uns ein Arzt auch über unseren Junior erzählen....sagte ihm was ich eben schrieb...er schaute mich nur dumm an und meinte ja das ist auch ne Lösung. Waren dann auch nie wieder bei dem Doc zu irgendeiner Behandlung.Junior hat dann sport usw gemacht dann wars gut. Er war ausgelastet.
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20.10.2011 10:10 Uhr von Miem
 
+0 | -0
 
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Bei Verdacht: das Medikament zu verschreiben ist auch Leichtsinn hoch drei. Ich bekomme demnächst eine Mammographie, soll ich jetzt auf Verdacht schon mal mit der Chemo anfangen? Meine Ärztin meinte, es ist höchstwahrscheinlich harmlos, aber sie ist nicht sicher. Wenn die bei der Mammographie nichts finden, hat es hormonelle Ursachen - und ich die Chemomedis im Blut, oder wie?

Die Medikamente helfen - bei 70 % der ADHS-Betroffenen. Wobei jeder anders auf die Medikamente reagiert und darum eine persönliche und kontrollierte Anpassung durch Fachärzte und -psychologen braucht. 30 % der Betroffenen sprechen auf kein Medikament an. Und bei Autismus, Epilespie und ähnlichen Krankheiten helfen die Medikamente nicht, sondern machen es nur noch schlimmer. Da hier die Symptome aber ähnlich sind, ist es völliger Blödsinn, auf Verdacht die Medikamente zu verschreiben. Das sollte auch keinem Kinderarzt oder sonstigen erlaubt sein, sondern nur den Fachkräften, die auf diese Krankheiten spezialisiert sind!

Meine Große probiert gerade das zweite Medikament aus und ich will, dass sie wieder das erste nimmt. Denn da hatte sie keine Nebenwirkungen, bei diesem schon. Sobald ich wieder sprechen kann (bin schwer erkältet) rufe ich im Kinderzentrum an deswegen. Wieder mal ein Beispiel dafür, wie genau die Abstimmung hier erfolgen muss, denn das andere Medikament hat den gleichen Wirkstoff, gibt ihn nur anders ab.

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