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Kuba plant Aufhebung des Reiseverbots

Nach über 40 Jahren Regentschaft auf dem Inselstaat Kuba hat Fidel Castro im April die Macht an seinen Bruder abgegeben. Es war der erste Parteitag auf Kuba seit 14 Jahren.

Gleichzeitig wurde eine Liberalisierung der Wirtschaft in 180 Bereichen beschlossen. Ferner soll der Staatsapparat um eine Million Bedienstete schrumpfen.

Das Kuba von Raúl Castro ist eindeutig auf Reformkurs. Überraschend tauchte nun ein Absatz in den Reformplänen auf, wonach es den kubanischen Bürgern erleichtert werden soll, ins Ausland zu reisen. Es wäre das erste Mal seit 50 Jahren, dass Kubaner das Land legal verlassen können.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Reise, Ausland, Kuba, Aufhebung, Sozialismus
Quelle: www.focus.de

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09.05.2011 18:17 Uhr von KingPR
 
+2 | -2
 
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Kuba ist auf dem richtigem Weg. Diese Schritte sind vor Allem wichtig für Kubas Zukunft. Wenn das Land vor dem Tod der Castros nicht liberaler wird, dann wird mit Sicherheit ein Staatsstreich und keine demokratische Wahl den neuen Herrscher von Kuba bestimmen.
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09.05.2011 19:01 Uhr von K.T.M.
 
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Die Macht lag doch schon seit Feb. 2008 bei Raúl. Im April trat er das Amt als Parteivorsitzender ab, welches er allerdings auch schon seit 2006 nicht mehr ausübte. Und da ich schon mal beim Klugscheißen bin. Eine Regentschaft kann nur in einer Monarchie eintreten.

Auf jeden Fall wäre es begrüßenswert wenn die Menschen dort Reisen dürften. Es ist schon ein befremdliches Gefühl wenn auf dem Hoteldach ein Militärposten mit Fernglas sitzt.
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09.05.2011 21:29 Uhr von quade34
 
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vermutlich werden: die Kosten für eine Ausreise so hoch sein, dass es keiner tun kann. Zu bezahlen sowieso nur in Dollar, deren Besitz eigentlich nicht erlaubt ist. Kommunistische Freiheit eben.
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10.05.2011 09:07 Uhr von gugge01
 
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Arme Friedrich-Naumann-Stiftung die bössen bösen commys mal wieder, die machen einfach nicht das was ein guter "böser Diktator" machen soll!

Also Ausreisen als Emigranten geht auch jetzt schon, man muss nur nachweisen das man ein Emigranten-Visum für das Zielland hat und ein gültiges Flugticket! Das Problem sitzt auf der US-Amerikanischen Seite die die sich strikt weigern mehr als?10000? (oder waren es ?25000? googelt bitte selber noch einmal!) Kuba-Emigranten pro Jahr aufzunehmen.

Kuba musste sich gegenüber den USA sogar verpflichten illegale Emigranten zurückzunehmen was für Kuba sehr teuer ist da es für den Rücktransport aufkommen muss!

Neu ist das jeder der es sich leisten kann jetzt als Tourist aus und wieder einreisen soll.

Und so wie ich die Kubaner erlebt habe werden die Meisten die die „große Freiheit“ einmal für ein halbes Jahr genossen haben, sich die Sache mit der „freiheitlichen Marktwirtschaft“ noch einmal überlegen! Insbesondere wenn sie die „Freiheit“ auf „Hispaniola“ bewundern durften.
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10.05.2011 13:37 Uhr von gugge01
 
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Ach ja: Die Sache mit dem Militärposten auf den Hoteldach hat schon seine Richtigkeit!
Denn die Touristenindustrie in Kuba wird vom Militär beitreiben, verwaltet und personell besetzt.
Das heißt jeder Mitarbeiten in einem offiziellen Hotel, Ferienanlage und Fahrer der Touristen Busse ist ein Militärangehöriger. Somit wird der Wachschutz der Hotels schlicht und ergreifend von Soldaten/Rekruten wahrgenommen bevor sie auf die auf bessere Posten befördert werden.

Das hat den Vorteil das die Soldaten und Offiziere sich nicht in den Kaserne langweilen und die Gelegenheit bekomme – „Peso Konvertible“ selber zu verdienen.
Also ich denke das ein „Demokratischer“ Militärputsch der die Soldaten in die Arbeitslosigkeit schicken würde nicht soooooo wahrscheinlich ist!

Der „Peso Konvertible“ ist 1:1 mit dem US Dollar handelbar. US Dollar werden in Kuba deshalb nicht mehr genommen da das Land mit Falschgeld Überflutet worden ist. Visa – Kreditkarten für Touristen und Euro Scheine für Kubaner – kein Problem!

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