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Forscher bringen Robotern bei, selbstlos zu handeln

Warum verhalten sich Menschen und sogar Tiere manchmal selbstlos? Um die Frage nach altruistischem Verhalten bei Lebewesen beantworten zu können, haben Wissenschaftler der Technischen Hochschule Lausanne mit Robotern experimentiert.

Die Forscher haben nachgewiesen, dass selbst Roboter selbstlos handeln können, sofern die Voraussetzungen stimmen. Altruismus findet nach Evolutionstheoretiker William Hamilton unter drei Prämissen statt: Aufwand, Nutzen und Verwandtschaftsgrad.

Die Roboter wurden mit dementsprechenden Parametern gefüttert und getestet. Ergebnis: "Die Grundlagen sind die gleichen - die Regel von Hamilton gilt für Tiere, Roboter und Menschen."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Forscher, Roboter, Verhalten
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2011 13:49 Uhr von Dodge93
 
+19 | -5
 
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Vorsicht! das sind die ersten Schritte zum Terminator, Skynet & CO.!
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09.05.2011 15:06 Uhr von sesh
 
+7 | -2
 
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Mieser Titel: Genau das Gegenteil vom Titel ist richtig: Die Forscher haben es den Robotern eben NICHT beigebracht, sondern die Roboter haben dieses altruistische Handeln selbstständig entwickelt im Laufe einer Evolution von nur 150 Generationen.
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09.05.2011 15:10 Uhr von sesh
 
+6 | -2
 
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@Dodge93 @Wolfsburger: @Dodge93
Nein, das sind die ersten Schritte zu Data, Robby the Robot und Isaac Asimovs Robotern mit den drei Gesetzen.

@Wolfsburger
"Im Gegensatz zu Menschen und Tieren hat ein Roboter keinen Selbsterhaltungstrieb, den er mit Selbstlosigkeit umgehen könnte."

Erst einmal haben nur höher entwickelte Tiere den "Selbsterhaltungstrieb", und zweitens könnten auch Roboter einen solchen "Trieb" entwickeln bei entsprechender Kapazität.

"Man müsste ihm also erstmal einprogrammieren auf seine eigene Unversehrtheit zu achten um dann eine Funktion zu entwickeln, diesen Selbstschutz zu ignorieren."

Offenbar hast du den Versuchsaufbau gar nicht verstanden. Würde ich mir nochmal anschauen/durchlesen. Oh, und bitte bei einer seriösen Primärquelle, nicht bei Spiegel Online. Ich würde mir das 2 Minuten Video mit dem Forscher anschauen.
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09.05.2011 20:26 Uhr von KingPR
 
+5 | -0
 
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Es gibt keine echte: Selbstlosigkeit. Wer selbstlos handelt tut das entweder um sich besser zu fühlen, oder weil er es ansonsten nicht ertragen könnte. Vielleicht ist noch nen Bisschen gesellschaftliche Konvention dabei wie zum Beispiel "Kinder und Frauen zuerst" bei ner Katastrophe.
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09.05.2011 21:11 Uhr von freak123
 
+2 | -0
 
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@KingPR: genau richtig. im prinzip handelt jeder mensch IMMER egoistisch (auch wenn das wort negativ besetzt ist), er erwartet immer eine belohnung in irgendeiner form (und wenn es nur das sich-danach-besser-fühlen ist) oder will negative folgen vermeiden.
ja, auch mutter theresa.

"selbstlosigkeit" ist eine illusion genau wie die "unbedingte liebe". unromantisch, aber realität.

[ nachträglich editiert von freak123 ]
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11.05.2011 12:46 Uhr von jensalik
 
+0 | -0
 
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@KingPR und freak123: klar hat selbstlosigkeit immer hintergründe aber sicher nicht nur damit man sich besser fühlt.

zB wenn ich mein essen teile wird dadurch ein herdenmitglied gestärkt und große herde = großer schutz.

oder: wenn jemand sein leben opfert und seine familie dadurch am leben bleibt werden seine gene trotzdem weitergegeben.

das ist evolutionär bedingt - nur so kann es sein.

aber all das heißt par definition selbstlos weil auf den ersten blick das ich für etwas anderes zurücktritt.

ich könnte auch sagen das ist keine farbe, das ist nur licht in verschiedenen wellenlängen zurückgeworfen - stimmt auch - heißt aber trotzdem farbe.
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12.05.2011 08:31 Uhr von Dreamwalker
 
+0 | -0
 
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Verwandtschaft ??? Es gibt zahllose Fälle, in denen wildfremde Menschen ohne Nachzudenken ihr Leben einsetzen für Andere. Ich würde das z.T. eher zum Instinkt einordnen, z.B. wenn du siehst das ein kleines Kind in einen Fluss fällt und dann spontan hinterherspringst obwohl es nicht mit dir verwandt ist .

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