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iPad 2: Hintergrundbeleuchtung ist bei einigen Geräten fehlerhaft

Das vor Kurzem auf den Markt gekommene iPad 2 hat wohl Probleme mit der Hintergrundbeleuchtung. Am Rand des Bildschirms dringt bei einigen Geräten unerwünschtes Licht durch.

Aus diesem Grund soll Display-Hersteller LG die Auslieferung seiner Displays im ersten Quartal gedrosselt haben. Samsung ist daraufhin eingesprungen und hat seinerseits Displays für das iPad 2 geliefert.

Dadurch gibt es jetzt Geräte auf dem Markt, die Displays von unterschiedlichen Herstellern besitzen. Apple hat sich zu dieser Sache noch nicht geäußert. Um die Meldung zu bestätigen, müssten wohl zwei solcher Geräte aufgeschraubt werden.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Apple, Fehler, iPad, Bildschirm, iPad 2
Quelle: de.engadget.com
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2011 11:38 Uhr von dexion
 
+5 | -2
 
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Langsam wird das peinlich. Apple macht sich selber schlecht. Wenn man sich mal Zeit lassen würde, würde es nicht immer zu Problemen führen. Ich erinnere mich da doch immer gerne an das iPhone4.

Wieso führen die nicht einen Testsektor ein? Wo jedes Gerät nochmal vor auslieferung gechecked wird. Das würde auch den hohen Preis und ein hohen Qualität Standard rechtfertigen...

-__-
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09.05.2011 11:44 Uhr von MC_Kay
 
+1 | -2
 
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@dexion: "Wieso führen die nicht einen Testsektor ein? Wo jedes Gerät nochmal vor auslieferung gechecked wird. Das würde auch den hohen Preis und ein hohen Qualität Standard rechtfertigen..."

Das würde den Gewinn und somit den Wert des Unternehmens reduzieren! ;)

Aber war nicht schonmal ein iPad wegen Displayproblemen in den Medien?
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09.05.2011 12:03 Uhr von shathh
 
+3 | -3
 
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Dexion: Das Problem liegt nicht bei Apple, sondern bei LG.

Das LG Optimus Speed hat genau das gleiche Problem - serienmäßig.
Siehe entsprechende Foren -> "background bleeding".

Das Problem ist hier also LG und nicht Apple.
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09.05.2011 12:25 Uhr von shathh
 
+1 | -1
 
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Äh..und woher soll Apple das wissen..? Wenn die von LG gelieferten Testexemplare in Ordnung waren, wie soll Apple dann verhindern, dass während der laufenden Massenproduktion von LG teilweise defekte Displays geliefert werden?

Sowas lässt sich nur schwer prüfen. LG hat es ja nicht einmal bei den eigenen Geräten in den Griff bekommen / rechtzeitig bemerkt.
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09.05.2011 12:33 Uhr von MC_Kay
 
+5 | -1
 
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@shathh: Du bist also einer, der ein Produkt nur aufgrund der geprüften Bauteile herstellt und ohne Endkontrolle auf den Markt wirft? *lach*

In der Herstellung von Geräten gibt es eigentlich immer eine Endkontrolle. Entweder für jedes gefertigte Produkt oder stichprobenhaft.
Wenn nun verbaute Komponenten Fehler aufweisen, dann ist entweder die Endkontrolle oder die Eingangskontrolle bei Apple schlampig. Dass bei LG "geschlampt" sein kann, ist möglich. Ist aber auch denkbar, dass aufgrund anderer Komponenten das Display nicht in den normalen Spezifikationen läuft und dadurch Fehler auftreten.

Wenn nun eine Gehäuseschraube auf das Display drück und an der STelle das Display verzerrt ausschaut, ist auch nciht der Displayhersteller, sondern die zusammenbauende Firma zuständig!

Anderes Bsp.
Ein Gerät hat Lampen verbaut, die für eine Nennspannung von sagen wir 10V ausgelegt sind und liefern bei der Spannung die idelane Helligkeit. Nun liegen technisch bedingt keine 10V sondern nur 8V an und die Lampen leuchten nicht mehr so hell.
Willst du nun den Lampenhersteller "verklagen", nur weil die Lampen nicht mit der richtigen Spannung betrieben werden/wurden? Das ist ein Problem der Endfertigung und nicht der Zulieferers. Der hat sich immerhin an die Vorgaben gehalten.

[ nachträglich editiert von MC_Kay ]
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09.05.2011 13:06 Uhr von bimmelicous
 
+2 | -2
 
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@Mc_Kay: In dem Fall liegt der Fehler bei LG, da muss ich shthh recht geben. Dein Beispiel mit der Glühbirne wäre dann richtig, wenn der Zulieferer 60W draufschreibt, die Lampe aber nur 40W liefert.

Trotzdem steht natürlich Apple in der Verantwortung, das ist klar. Sie verkaufen das Pad schließlich.

Und jetzt auf eine schlampige Endkontrolle zu schimpfen halte ich auch nicht für logisch. Bei mehreren Millionen Exemplaren kann nicht jedes Gerät ausgiebig geprüft werden. Das passiert bei keinem Hersteller. Und einige wenige Geräte flutschen ganz leicht durch einen Stichprobenkontrolle durch.

Aber es ist wie es ist. Das besagte Produkt ist von Apple, also scheisst Apple natürlich generell auf die Qualität, jedes iPad hat diesen Fehler und natürlich werden wie immer die Kunden von Papa Steve über den Tisch gezogen und verarscht.

Also bitte..
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09.05.2011 13:07 Uhr von shathh
 
+2 | -3
 
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MC_Kay: Eine Endkontrolle kann bei einer Massenfertigung niemals dermaßen ausführlich ausfallen.

Dieses Backlight-Bleeding tritt bei wenigen Geräten auf und ist nur teilweise zu erkennen (z.B.: bei einem überwiegend schwarzen Bildschirm).

Außerdem ist es doch egal, was Apple macht:
Wird die halbe Produktion gestoppt auf Grund des Fehlers, dann heißt es "lol typisch Apple, nur minderwertiger Scheiß".
Wird erstmal weiterproduziert und versucht eine gescheite Lösung zu finden, dann heißt es:"war doch klar, dass die nichts unternehmen!"

Was soll Apple tun? Der Markt für LC-Displays ist gefragter denn je; da sind kaum noch Kapazitäten frei, um "mal eben" den Hersteller zu wechseln.
Apple muss mehr oder minder vorerst auf LG zurückgreifen und mit LG gemeinsam eine Lösung finden. Alles andere ist unrealistisch.

Dass das vielen nicht passt steht außer Frage. Aber einigen kann man es sowieso nie recht machen.

Apple hat hier also gar keine andere Wahl, als die Produktion vorerst weiterlaufen zu lassen.
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09.05.2011 13:12 Uhr von f4ke
 
+3 | -1
 
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btw: Apple ist nicht die einzige Firma, bei der mal was schief läuft. Nur jeder wirft ein oder sogar zwei Augen drauf..

Befreit euch mal lieber vom "böser Apfel"-Geist!
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09.05.2011 16:23 Uhr von brezelking
 
+1 | -2
 
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@shathh: Doch das Problem ist Apple: Es steht Apple ja frei sich ihre Zulieferer auszusuchen.
Wenn man dann nicht die Qualität kriegt welche die Kunden erwarten, hat man einfach schei**e gebaut.

Sie hätten von Anfang an die Displays von einer anderen Firma kaufen können.
Sie haben sich für LG entschieden, damit ist es auch Apples Fehler.

Eine Endkontrolle findet bei Apple anscheinend sowieso nicht mehr statt. In einer vernünftigen Endkontrolle MUSS so etwas nämlich auffallen.
Und da geb ich dir Brief und Siegel für. Ich habe selbst 4 Jahre in der Qualitätssicherung eines Elektrokonzerns gearbeitet.

Aber das Problem hatten wir ja auch schon bei Sony und anderen Firmen.


Beide Firmen dürfen sich hier also den Schwarzen Peter teilen.

Aber was erwartet man hier noch großes?
Es fing mit dem iPhone 4 an und den Kinderkrankheiten des Gerätes die man im Vorfeld hätte ganz einfach verhindern können.
Dann geht es weiter mit dem iPad2 mit absolut miesen Kameras, gegen die jede 20€ Webcam wie HD wirkt.
Nun haben wir auch noch schlechte Displays.

Die Firma Apple interessiert sich nicht mehr dafür Qualität abzuliefern.
Was aber sein gutes hat. Die Konkurrenz kriegt mehr Kunden Zulauf.

[ nachträglich editiert von brezelking ]
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09.05.2011 17:01 Uhr von shathh
 
+1 | -1
 
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Brezelking: nochmal, falls du es nicht verstanden haben solltest:

Es gibt nur wenige Hersteller von LC-Displays und die sind voll ausgelastet.
Apple hat mit LG schon auf einen weiteren Hersteller neben Samsung gesetzt, damit überhaupt genug Geräte hergestellt werden können.

Es ist überhaupt nicht möglich, sich "mal eben" nen neuen Lieferanten zu suchen - weil es schlichtweg aktuell niemanden gibt, der gerade ne Fabrik über hat.
Die sind alle am Limit und daher ist es auch vollkommen sinnfrei einen Lieferantenwechsel zu fordern.

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