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Familienministerin Kristina Schröder für Hilfe kinderloser Paare

Kristina Schröder, Bundesfamilienministerin, will Paaren helfen, welche ungewollt kinderlos sind. Diese, so Schröder, leiden oft unter dem Umstand des fehlenden Nachwuchses. Die finanzielle Hilfe bei einer künstlichen Befruchtung soll nun aufgestockt werden.

Seit der Reform des Gesundheitswesens 2004 waren die Mittel dafür gekürzt worden. Vor der Reform wurden maximal vier Befruchtungsversuche zu 100 Prozent von Staat finanziert. Diesen Zustand will die Ministerin wieder herstellen.

Schröder betonte einen Zusammenhang zwischen der Politik und der Geburtenanzahl und mahnte Handlungsbedarf an.


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WebReporter: onkelbruno
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, Hilfe, Adoption, Kristina Schröder
Quelle: www.morgenpost.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2011 10:49 Uhr von Python44
 
+7 | -2
 
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@ bono2k1: Ahnungslos scheint hier primär nur deine Person...

In Deutschland werden z.Zt. eindeutig zu wenig Kinder geboren um unsere Gesellschaft langfristig sichern zu können. Und der Staat wirft denjenigen die zwar Kinder wollen, aber aus diversen Gründen nicht können, aufgrund kurzsichtiger Sparmaßnahmen Steine in den Weg.

Rechenbeispiel: künstliche Befruchtung kostet den Staat 10.000 Euro (fiktiv) ... das nimmt der Staat in den nächsten 10 Jahren alleine an der Mehrwertsteuer von den Ausgaben für das Kind locker wieder ein -> von den Abgaben die der spätere Erwachsene im Laufe seines Lebens bezahlen kann (wenn er denn geboren wird) ganz zu schweigen. Aber bei uns hat es ja Tradition auf Kosten der Zukunft zu sparen...
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09.05.2011 12:42 Uhr von bono2k1
 
+1 | -5
 
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Schröder go home. Selten so etwas Dummes und Unfähiges erlebt - das soll in der heutigen Politik-Szene echt was heißen.
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09.05.2011 14:09 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -5
 
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Ungewollt kinderlos sind bei uns superviele Menschen...die naemlich noch ein verantwortungsbewusstes Leben bevorzugen, in dem die eigene Existenz erst mal gesichert sein muss, bevor man noch ein Kind in die Welt setzt. Da es aber immer schwieriger wird, Beruf und Familie zu vereinbaren, sind diese potentiellen Eltern dann ungewollt kinderlos, Kinder kriegen wollen sie ja, aber sie zu haben ist dann schon weitaus schwieriger...is ja nich so, als waere die Unfruchtbarkeit von Menschen das Problem, dass zur deutschen Kinderarmut fuehrt(e)...
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09.05.2011 15:12 Uhr von Noseman
 
+4 | -1
 
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@derSchmu: Heutzutage ist die Existenz von fast niemanden gesichert. Arbeitslos kann nahezu jeder werden. Sollen jetzt nur Millionäre Kinder haben dürfen, oder was schlägst Du vor?
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10.05.2011 01:44 Uhr von ausnahmefall
 
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Super! Es gibt sozioökonomisch nichts besseres als vollfinanzierte künstliche Befruchtungen mit höchstens 2 Embryonen im Transfer.

Dadurch, dass die Behandlungen - die NIEMAND nur so zum Spaß über sich ergehen läßt! - nur noch zur Hälfte bezahlt werden und das auch nur für 3 Versuche, werden ganz oft statt nur 1 oder 2 Embryonen 3 transferiert. Im Ausland sogar noch mehr. Das führt zu massiver Erhöhung von Mehrlingsschwangerschaften und dadurch zu Frühgeburten, die für verdammt viel Geld bis zum Geburtstermin gepäppelt werden müssen. Pro Kind kommt da nicht selten der Wert eines Einfamilienhauses zusammen. Statt das Geld dort zu verwenden, könnte man vollfinanzieren und damit nicht nur das gesamte System, sondern auch die Paare entlasten, die ja nun nichts für ihre ungewollte Kinderlosigkeit können. Das rechnet sich auf jeden Fall!

Und bevor es zu Missverständnissen kommt: Die Paare, die sich für einen Transfer von mehr als 2 Embryonen entscheiden, kann ich absolut verstehen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass sich wenigstens eines weiterentwickelt und zu einem gesunden Baby wird ist bei mehr eingesetzten Embryos nun mal höher. Und bei den dermaßen hohen Kosten, kann sich nicht jeder leisten immer "nur" 2 Embryonen zurück zu nehmen und es dafür öfter zu versuchen... Wir reden hier bis zu 8000€ pro Versuch! Davon übernimmt bei 3 Versuchen die Krankenkasse die Hälfte. Danach zahlt man komplett alleine.
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10.05.2011 09:15 Uhr von derSchmu2.0
 
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Noseman im Prinzip ganz einfach, eine ordentliche Subvention von Eltern Kindern und der Bildung waere angebracht. Das was zurzeit an Subventionen durch unsere Gesellschaft geistert, duerfte man nichtmal Subventionen nennen und wird daher auch kaum von den Eltern wahrgenommen, weil diese immer noch die Ausuebung eines Berufes einschraenken, wenn sie diese ueberhaupt moeglich machen und dann mit starken finanziellen Einbußen. Da ist die ohnehin schon unsichere Existenz noch mehr gefaehrdet
Wenn nun Menschen arbeitslos werden, ist das ein Problem, aber es muss nicht auf die Kinder zurueckfallen. Eine ordentliche Subvention wuerde dafuer sorgen, dass die Kinder gut versorgt sind und auch aus der Spirale der finanziellen und sozialen Armut, in der sich immer oefters Arbeitslose etc. wiederfinden, herauskommen. Ansonsten waeren Kinder, die in Zukunft auch einen angemessenen Beitrag fuer die Gesellschaft leisten koennen, nur noch den reicheren Familien vorbehalten...und ob diese dann alleine einen wirklich besseren Beitrag zur Gesellschaft leisten, wage ich auch zu bezweifeln.
Also lieber in die Zukunft investieren....aber bloed, dass die Zukunft heute keine Gewinne abschmeisst...

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