09.05.11 09:22 Uhr
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Französische Berichte: Soll neuer Rettungsschirm Griechenland retten?

Nach Meldungen der französischen Wirtschaftszeitung Les Echos sollen auf dem Luxemburger Geheimtreffen vom Freitag die Finanzchefs wichtiger EU-Staaten, darunter Deutschland, übereingekommen sein, Griechenland notfalls weitere Hilfen in Höhe von 25 Milliarden Euro zu gewähren.

Des weiteren, so melden griechische Medien, seien bei der Konferenz Überlegungen zu einem "Sanierungsaufschub" von 24 bis 48 Monaten sowie über eine Laufzeitverlängerung griechischer Anleihen in Höhe von 65 Milliarden Euro angestellt worden.

Ferner soll der griechische Finanzminister Giorgos Papakonstantinou erklärt haben, man habe den Aufkauf griechischer Bonds durch den europäischen Rettungsschirm in Erwägung gezogen.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krise, Griechenland, Rettung, Rettungsschirm
Quelle: www.zeit.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2011 09:22 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+3 | -1
 
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Interessant. All diese Dinge hat Frau Merkel noch vor wenigen Wochen vehement ausgeschlossen. Die Vergemeinschaftung des Schuldzinses und die Transferunion sind längst Realität. Nun soll Deutschland erneut mit mindesten(!) 8 Mrd. Never-Come-Back-Euro aushelfen. Hatten wir nicht bis vor kurzem über drei Euro mehr für Hartz IV-Empfänger daheim diskutiert mit negativem Ausgang für die Betroffenen? Gibt es nicht mehr als zwei Millionen Kinder unter der Armutsgrenze in Deutschland?
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09.05.2011 09:30 Uhr von lealoKay
 
+6 | -2
 
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seit doch ned so dumm: und zwei monaten spaeter besteht griechenland wieder auf die reparaturzahlungen deutschlands, diese hunde

[ nachträglich editiert von lealoKay ]
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09.05.2011 09:41 Uhr von usambara
 
+1 | -2
 
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wir zahlen auch damit deutsche Banken und die deutsche Rüstungsindustrie ihr Geld bekommen.
http://www.youtube.com/...
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09.05.2011 10:36 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+4 | -0
 
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@usambara - und vor allem französische Banken ;-): Am 29.05.2010 – dreieinhalb Wochen nach beginn des Ankaufs von griechischen Schrottanleihen, lagerten in den Tresoren der EZB bereits Schrottpapiere im Wert von 40 Mrd. Euro (!), davon alleine 25 Mrd. aus
Griechenland.

Der Spiegel schrieb damals in einem Artikel: (siehe ---> http://is.gd/...)

"Die EZB sorgt mit den Käufen dafür, dass die Preise für griechische Bonds künstlich hochgehalten werden, kritisieren die Bundesbanker - und vor allem französische Banken nutzen nun die Gelegenheit, ihre Griechenland-Anleihen an die EZB zu verkaufen und so ihre Bilanzen von den Schrottpapieren zu säubern.

Einige hochrangige Notenbanker vermuten gar ein französisches Komplott, schließlich hat EZB-Chef Jean-Claude Trichet, ein Franzose, auf Druck des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy eine eherne Grundregel der Notenbank preisgegeben - nämlich niemals Staatsanleihen aus Mitgliedstaaten zu kaufen.

Der Kauf griechischer Anleihen durch die Zentralbank geht gleich in doppelter Hinsicht gegen die Interessen der Deutschen. Zum einen sind sie mit 27% an der EZB und somit an den Risiken aus den Schuldtiteln beteiligt. Dazu aber kommt, dass deutsche Banken ihre griech. Anleihen nicht an die EZB verkaufen dürfen - schließlich haben sie sich gegenüber Finanzminister Schäuble verpflichtet, die Papiere bis Mai 2013 zu halten."

----------

Nun, heute summieren sich alleine die Bestände griechischer Schrottpapiere in denn EZB-Tresoren auf rund 60 Mrd. Euro.

Mit dieser Politik nimmt Berlin die hiesigen Steuerzahler nicht nur Regress für die Verfehlungen Athens und der hiesigen Banken, sondern gleich auch noch mit ins Boot für die Interessen Frankreichs und anderer in Griechenland investierter Großgläubiger.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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09.05.2011 15:04 Uhr von insulaner
 
+2 | -0
 
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Die Griechen und der Euro: War sehr interessant zu lesen, Baron Muenchhausen.
Aber die Tatsachen sind sehr erschreckend. Warum lässt sich die deutsche Regierung diese "Spielchen" gefallen? Warum dürfen die d.Banken ihr grich. Anleihen nicht an die EZB verkaufen, aber die Franzosen dürfen???
Nun ja, wenn der EZB Chef selbst Franzose ist, wen wundert das noch? Das liegt doch klar auf der Hand- Deutschland zahlt wie immer drauf. Und da sind sich komischerweise alle anderen Länder einig.
Meines Erachtens muß das Übel der verschuldeten Länder an der Wurzel angepackt werden.
Immer nur Gelder rein pumpen, das ist ein Fass ohne Boden.
Ohne Kontrollen, wo die Gelder verblieben sind, geht das bei den Griechen und anderen Ländern so und so nicht. Da wird manipuliert, gelogen, verschoben ect.
Und Grundvoraussetzungen müssen her, einheitliche Regelungen. Es kann nicht angehen, dass z.B. in manchen Ländern die Bevölkerung schon mit 60 in Rente geht und die Deutschen müssen bis 67 den Buckel krumm machen. Politiker überlegen schon, noch 3 Jahre drauf zu legen. Die müssen ja nicht so lange arbeiten, ansonsten würden sie nicht auf solch unsinnige Ideen kommen.
Ich wäre für den Austritt Griechenlands aus der EU.

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