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Mexiko: Viertägiger Schweigemarsch für "Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit"

85.000 Menschen demonstrierten in Mexiko-Stadt gegen die Macht von Drogenkartellen und die zweifelhafte Art der Drogenbekämpfung durch die Armee. Die gewaltlosen Demonstranten marschierten 90 Kilometer, um auf 40.000 Opfer des Drogenkriegs aufmerksam zu machen.

Javier Sicilia, Dichter und Journalist, dessen Sohn ermordet wurde, sagte "Wir wollen jedem der 40.000 Opfer (jeder weiße Lufballons - Symbol für ein ermordetes Opfer), welche die mörderische Strategie (der Armee) hinterlassen hat, Gesicht, Namen und Datum geben".

Zwischen den Drogenkartellen und der Armee herrscht ein jahrelanger Krieg. Präsident Calderon, wurde dazu aufgefordert eine andere Lösung zu finden und die 50.000 Soldaten, die sich in Mexiko-Stadt zur Drogenbekämpfung befinden, abzuziehen. Insgesamt kamen 34.600 Menschen 2010 ums Leben.


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WebReporter: GoWithTheFlow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sicherheit, Frieden, Gerechtigkeit
Quelle: www.welt.de

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09.05.2011 07:20 Uhr von GoWithTheFlow
 
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Ich bewundere diese Menschen, die trotz Angst, auf die Straße gehen und gewaltlos demonstrieren. Die beschweren sich nicht nur, die tun aktiv was dagegen. Und, wie sieht es hier aus - so viele gehen zu den dümmsten Flashmobs, sind aber mit allem hier unzufrieden, schaffen es aber nicht bis zur nächsten Demo, wo es wichtiger wäre um gemeinsam gegen Missstände zu demonstrieren - armselig.

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