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Sorge um Landwirtschaft: Deutschland hat immer weniger Bauernhöfe

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat jetzt den Agrarbericht 2011 veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass im vergangenen Jahr in Deutschland die Anzahl der Bauernhöfe erneut sank. Insgesamt wurden rund 300.700 Bauernhöfe 2010 gezählt.

Innerhalb von drei Jahren hat sich somit die Anzahl der Bauernhöfe um 20.900 reduziert. Jedes Jahr gibt es demnach durchschnittlich 2,2 Prozent weniger Bauernhöfe. Die Beschäftigungsrate in der Landwirtschaft sinkt jährlich jedoch um weniger als zwei Prozent.

Im Jahr 2010 waren 1,1 Millionen Menschen in der Landwirtschaft tätig. Bei der Größe der Bauernhöfe gibt es hingegen einen Aufwärtstrend. Betrug die durchschnittliche Größe der Bauernhöfe vor drei Jahren noch 52 Hektar, war ein Bauernhof im Jahr 2010 im Schnitt 56 Hektar groß.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Sorge, Landwirtschaft
Quelle: www.rp-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.05.2011 20:07 Uhr von shadow#
 
+3 | -0
 
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Warum Sorge? Das nennt sich Marktwirtschaft und sollte niemanden überraschen.

Wie wäre es damit: Subventionen EU-weit konsequent nur noch bis x Hektar / x Tiere.
Dazu dann bitte noch das Konsequente Verbot von genveränderen Pflanzen und schon passt das wieder alles.

Aber wahrscheinlich wird dann wieder gejammert wenn die Milch mehr als 40 Cent kostet...
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08.05.2011 20:12 Uhr von Pils28
 
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Ist doch egal. Kleine Höfe sind halt nicht mehr: Wettbewerbsfähig, wenn es um klassische Landwirtschaft geht. Wir geben imho schon viel zuviel zum Erhalt von Agrarbetrieben aus. Das Geld wäre heutzutage in z.B Bildung, Forschung oder Soziales besser angelegt.
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08.05.2011 20:24 Uhr von hofn4rr
 
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sorgen: unser land ist von importierten argrarprodukten abhängig, da die heimischen produkte bei weitem nicht ausreichen 80 millionen menschen mit nahrung versorgen zu können.

falls die exportländer von argrarprodukten einmal auf die idee kommen sollten nichts mehr gegen euros zu exportieren (aufgrund möglicher schlechter ernten) heißt es bei uns FDH, friß die hälfte, wenn überhaupt.

ansonsten ist die entwicklung zurückgehender anbauflächen natürlich kein grund zur besorgnis, für diäterfahrene =>

[ nachträglich editiert von hofn4rr ]
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08.05.2011 21:02 Uhr von moegojo
 
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ich kenn niemanden der mal eben nen landwirtschaftlichen betrieb aufgezogen hat, meist müssen das ja die kinder den vorhandenen betrieb übernehmen. oder eben nicht und wieder ist es einer weniger..
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09.05.2011 09:30 Uhr von stitch
 
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@hofnarr: Du machst deinem Namen ja alle Ehre. Genau das gegenteil ist nämlich der Fall. Wir produzieren ca. 20% mehr Getreide als wir eigentlich in Deutschland verbrauchen. Die Überproduktion schieben wir aus Steuergeldern subventioniert auf den Weltmarkt während für Importe ziemlich hohe Zölle erhoben werden, die einen Getreideimport fast unrentabel machen. Dies gilt übrigens sowohl für Deutschland als auch für die gesamte EU.

[ nachträglich editiert von stitch ]
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09.05.2011 20:09 Uhr von hofn4rr
 
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@stitch: egal welche quelle man auch bemüht, alle schreiben von der negativen handelsbilanz, die in der eu nicht nur deutschland betrifft, sondern die gesamte eu ansich.

destatis würde ich in der beziehung auch nicht als schlampig bezeichnen wollen...

ausfuhren, im jahr 2010 im wert von 54 milliarden euro
einfuhren, 60,7 milliarden euro.

die zahlen sind etwas exportgeschönt, da z. b. billig importierte oliven aus tunesien, hier maschinell verarbeitet, teuer weiter verkauft werden.

[ nachträglich editiert von hofn4rr ]
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10.05.2011 09:18 Uhr von stitch
 
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@hofnarr: Ok, und jetzt schau dir die "negative" Handelsbilanz mal in MT statt in € an. Und berücksichtige die Interventionsmengen sowie die Einfuhrzölle. Unser Land (und die ganze EU) sind ohne weiteres dazu in der Lage, sich selbst mit Nahrung zu versorgen.
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10.05.2011 11:36 Uhr von stitch
 
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Ach ja, um dir deine Sorge vor einem plötzlichen Hungertod wegen mangelnder Agrarflächen zu nehmen: Während die Zahl der Betriebe um durchschnittlich jährlich 2,2% abgenommen hat, hat die durchschnittliche Fläche der verbleibenden Betriebe um 2,563% p.a. zugenommen. Das heißt, es haben sich nur die Besitzverhältnisse geändert, nicht aber die Anbaufläche.

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