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Ifo-Chef: Griechenland sollte Euro abschaffen

Der Chef des Münchener ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn ist der Meinung, dass Griechenland mit einem Austritt aus der Euro-Zone bessere Chancen hätte die Schuldenkrise zu überwinden. Die griechische Regierung dementiert Gedanken um die Wiedereinführung des Drachmen.

Mit der Abschaffung des Euros hätte Griechenland die Möglichkeit, seine Währung abzuwerten und damit eine konkurrenzfähigere Exportwirtschaft aufzubauen.

Der Ökonom fordert zudem einen Schuldenschnitt. Die Gläubigerländer sollen auf einen Teil der griechischen Schulden verzichten. Unterdessen wird bereits über eine Aufstockung des griechischen Rettungsfonds gesprochen. Die 110 Milliarden die letztes Jahr bewilligt wurden, sind nicht ausreichend.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Chef, Krise, Griechenland, Hans-Werner Sinn
Quelle: www.ftd.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.05.2011 18:11 Uhr von KingPR
 
+10 | -4
 
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Mir ist alles Recht, solang wir da nicht noch mehr Geld reinpumpen. Die hatten eh schon nen Klatsch, dass die den Griechen soviel Kohle in den Arsch geschoben haben. Und jetzt kommen ja noch die anderen Länder (Irland, Portugal) betteln ...
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08.05.2011 18:41 Uhr von muhkuh27
 
+19 | -2
 
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Das ist also der Anfang vom Ende.
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08.05.2011 19:32 Uhr von IYDKMIGTHTKY
 
+10 | -5
 
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verzichten? ja natürlich! wer sich was anderes vorgestellt oder erhofft hat, träumt noch vom Weihnachtsmann.

das wir das geld niewieder sehen, genau wie im falle der bankenkrise und deren rettung, war deoch jedem klar.

aber wartet ab wenn frau schulze als harz 4 empfänger um die ecke kein geld mehr hat, denn heisst es. verkaufen sie ihre 2 kinder an die osteuropäische mafia und gehen sie die straße fegen!


passt scho!
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08.05.2011 19:56 Uhr von Ich_denke_erst
 
+6 | -6
 
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Geistige Elite? Soweit ich weiß gehört dieser Mann zur s.g. geistigen Elite in Deutschland. Wenn alle so sind können wir einpacken. Was passiert wenn Griechenland zu einer "Drachme2" zurück geht?
Die haben dann eine Währung in welcher ein Brötchen 10 Mio Drachmen kostet und eine Inflation von 5000%. Die reichen Griechen würden - wie früher auch - ihr Geld in einer festen Währung anlegen. Lackiert wäre der kleine Mann - unsere Kredite würden in faulen Drachmen zurückbezahlt werden - also viel Geld ohne Gegenwert. Die Wirtschaft in Griechenland würde zusammenbrechen da keiner den Griechen mehr Kredite geben würde - von wegen Abwerten und Wirtschaftsaufschwung. Für die Griechen gibt es nur eine - und zwar sehr harte - Lösung: Sparen, der Steuerhinterziehung konsequent und mit aller Härte entgegenwirken und dann sehen die in ein paar Jahren wieder Licht am Ende des Tunnels.
Da müssen die durch!
Und an meinen Vorschreiber: Die Banken haben längst begonnen die im Zuge der Bankenkrise gewährten Kredite zurückzubezahlen - da das aber vollkommen unspektakulär ist und den Verschwörungstheoretikern nicht ins Konzept passt wird das hier nicht erwähnt.
Es lebe der Weltuntergang und der Anfang vom Ende.
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08.05.2011 20:19 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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Schön für die Griechen: Dass der Rest von Europa das was den (in erster Linie den reichen) Griechen dann zufließt, doppelt und dreifach verliert, scheint Herrn Sinn nicht sonderlich zu interessieren...
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08.05.2011 20:22 Uhr von suerte
 
+1 | -1
 
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Dollar: Warten wir erst mal auf die Entwertung des Dollars. China hält risiege Schuldscheine der Amis und der Spanier.
USA wird wohl diese nur die eine Entwertung in den griff bekommen.