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Kinder gehen immer seltener zur Vorsorgeuntersuchungen

Nach einem Bericht des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes der Stadt Chemnitz gehen immer weniger Kinder zur Früherkennungsuntersuchung im Vorschulalter. Im abgelaufenen Schuljahr 2009/2010 seien nur 53,3 Prozent beim Arzt erschienen.

In den Jahren zuvor lag die Quote noch bei durchschnittlich guten 80 Prozent. Der Grund für den Rückgang der Vorsorgeuntersuchungen sei unklar, so die Mediziner.

"Zwar gibt es den Trend, dass Eltern ihre Kinder regelmäßig zu den U-Untersuchungen vorstellen, solange sie noch sehr klein sind. Das hängt damit zusammen, dass Mütter und Väter von Säuglingen und Kleinkindern häufig extrem unsicher sind", sagte Amtsarzt Dr. Liebhard Monzer.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Arzt, Vorsorgeuntersuchung
Quelle: www.freiepresse.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.05.2011 14:39 Uhr von Alice_undergrounD
 
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weil sie nix bringen: und sich das langsam rumspricht :)
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08.05.2011 14:51 Uhr von Lilium
 
+4 | -3
 
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Oder vielleicht: wegen den 10€ Begrüßungsgeld beim Arzt?

[ nachträglich editiert von Lilium ]
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08.05.2011 15:33 Uhr von ToyotaDoc
 
+3 | -3
 
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eher: weil die kinder nach schema f abgefertigt werden und wenn sie da nicht ganz reinpassen zu tausend therapien sollen, statt kind zu sein und so zu lernen, wie sie es können. jedes kind lernt unterschiedlich...das zählt leider nicht.

ich rede jetzt nicht von den mäuschen, die es wirklich benötigen, sondern von denen, die 1+1 mit 3 nicht können und denen gleich eine rechenschwäche angedichtet wird.

einen schönen sonntag wünsch ich noch!!!!
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08.05.2011 16:08 Uhr von achjiae
 
+2 | -0
 
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@Lilium: Das war auch mein erster Gedanke. Aber müssen für Kinder überhaupt die 10€ bezahlt werden? Ich bin mir unsicher.

Ich gehe auf jeden fall so wenig wie möglich zum Arzt (wegen den 10€). Sollen sich doch die Kassen damit rumschlagen, wenn die Behandlung richtig teuer wird.
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08.05.2011 16:53 Uhr von syndikatM
 
+0 | -1
 
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weils nix bringt: man kann seine zeit mit den besten gesundheitstipps verschwenden oder einfach ne zeit lang party machen.
das natürliche lebensende erfährt man ja sowieso nicht mehr. zumindest nicht in frankfurt wenn man auf öffentliche verkehrsmittel angewiesen ist.

ich meine, ich gehe doch nicht zum arzt und lass mir irgendwelche spritzen gegen irgendwelche krankheiten geben und wenn ich von der nachtschicht komme, ritzt man mir mit einem messer das fleisch auf. da lieg ich mal lieber eine woche verschnupft im bett, dafür blut ich aber nicht jede nacht wie ein schwein. was für eine erholung
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08.05.2011 23:15 Uhr von Lilium
 
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@achijae: Hatte da etwas verwechselt: Zuzahlungen für Medikamente müssen von Anfang an bezahlt werden...Praxisgebühr für Kinder muss "erst" ab dem 12. Lebensjahr..
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10.05.2011 13:17 Uhr von ToyotaDoc
 
+1 | -1
 
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@Lilium - Das ist falsch: Praisgebühr und Zuzahlungen für Medikamente sind bis zum 18.Lebensjahr frei...einzig wenn du auch frei verkäufliche, also rezeptfreie Medikamente (Hustensaft und Schnupfenmittel o.s.) für Kinder ab 12 oder aber Medikamente, wo deine Kasse nur einen gewissen Teil bezahlt, musst du zuzahlen.

Das ist mir bis jetzt 1x vor 2Jahren passiert, 3 ganze Cent, weil die Pharma-Ind. den Preis erhöht hatte und der Kasse mit den orangenen Buchstaben es nicht gefiel.

Nachzulesen auch hier:
http://www.geizkragen.de/...
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15.05.2011 23:25 Uhr von DtSchaeferhund
 
+1 | -0
 
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@Lilium: Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal die Fresse halten!

Für Kinder muss man weder Praxisgebühr, noch Zuzahlungen für Medikamente zahlen.
Woher hast Du denn die Weiheit, dass man von Anfang an bei Medikamenten zuzahlen muss? Ich hab 4 Kinder und noch nie etwas dazu gezahlt! Und das liegt nicht an meinem sozialen Status, denn ich bin freiwillig gesetzlich versichert.

Mal davon abgesehen sind die Vorsorgeuntersuchungen auch nur semi-freiwillig, da bei Nicht-Teilnahme eine Meldung ans Jugendamt erfolgt, und die fragen dann nach. Wir hatten selbst schonmal so einen netten Brief bekommen und das nur, weil unser Termin, den wir schon seit Monaten hatten "zu spät" war und es dementspr. noch keine Meldung ans Amt über die Teilnahme gab. In dem Punk ist übrigens die sonst übliche ärztliche Schweigepflicht ausser Kraft gesetzt... Normalerweise fällt ja schon die Info, ob man überhaupt bei einem bestimmten Arzt war darunter.

Die um sich greifende Verweigerung gegen diese durchaus sinnvollen Untersuchungen haben doch wohl eher mit der zunehmenden sozialen Verwarlosung der Unterschicht und der damit einhergehenden Gleichgültigkeit gegenüber ihren Kindern zu tun.

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