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Hitlers U-Boot-Bunker der Superlative wird zur Gedenkstätte

Die vom Nazi-Regime in Bremen erbaute aber nie in Betrieb genommene, größte Unterseeboot-Werft der Welt wird am heutigen Sonntag vom Kulturstaatsminister Bernd Neumann offiziell zur Gedenkstätte erklärt. Für 2015 soll ein Besucherzentrum eingerichtet werden.

Der erst halb fertige, aber bereits im Juni 1944 in Dienst gestellte Betonkoloss, hat die gewaltigen Ausmaße von 420 Meter Länge, 100 Meter Breite und 33 Meter Höhe. Dessen Wände und Decken zwar nur bis zu viereinhalb Meter stark gebaut wurden, aber bis zu einer Dicke von sieben Meter geplant waren.

In dem Werftbunker namens "Valentin", wurden 1,2 Millionen Tonnen Stahlbeton verarbeitet, was 10.000 KZ-Häftlinge aus dem Konzentrationslager Neuengamme bei Hamburg verrichten mussten. Während der Bauzeit sind dabei etwa 1.600 Zwangsarbeiter zu Tode gekommen


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WebReporter: FredII
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: U-Boot, Bunker, Gedenkstätte, Zwangsarbeit
Quelle: www.welt.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.05.2011 10:31 Uhr von FredII
 
+15 | -2
 
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Der Bunker ist im nördlichen Stadtteil Bremen-Farge zu bestaunen. Ein wahres Monstrum, in dem wir als Jugendliche oftmals eingestiegen sind.
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08.05.2011 10:56 Uhr von KiLl3r
 
+24 | -14
 
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erachte ich als sinnvoll: da wir ja nochnicht genug gedenkstätten haben ;)
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08.05.2011 11:30 Uhr von Urrn
 
+22 | -1
 
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Besser als das Ding abzureißen (wie in... ich glaube auch hamburg... geschehen, wo sogar noch VII-C Boote im Bunker lagen...). Die Magintot-Linie ist heute schließlich auch ein Besuchermagnet, da sie gehegt und gepflegt wird.
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08.05.2011 12:33 Uhr von umb17
 
+20 | -1
 
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Abriss? Unmöglich - das würde ernorm hohe Kosten verursachen. Es geht hier um eine bombensichere U-bootwerft und 1,2Mio Tonnen Stahlbeton.
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08.05.2011 12:36 Uhr von JensGibolde
 
+4 | -12
 
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das ist doch kein kompletter satz: "Dessen Wände und Decken zwar nur bis zu viereinhalb Meter stark gebaut wurden, aber bis zu einer Dicke von sieben Meter geplant waren."
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08.05.2011 12:54 Uhr von Oberhenne1980
 
+2 | -1
 
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@ JensGibolde: Ein kompletter Satz ist wes schon....als Nebensatz. Da er aber allein steht müsste die Syntax anders aussehen.
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08.05.2011 13:04 Uhr von Alice_undergrounD
 
+10 | -3
 
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"Die vom Nazi-Regime in Bremen erbaute aber nie in Betrieb genommene"..."Der erst halb fertige, aber bereits im Juni 1944 in Dienst gestellte Betonkoloss"

also was jetzt? xD
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08.05.2011 13:17 Uhr von One of three
 
+1 | -5
 
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Grausiges: Kommata ...
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08.05.2011 22:21 Uhr von LocNar
 
+2 | -1
 
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@Fredll: So soooooo, eingestiegen........


Na gut, wir waren damals auch in alle möglichen stillgelegten Fabriken eingestiegen....... ;)

Buben halt...... ist aber schon seit Jahren verjährt ^^
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09.05.2011 14:50 Uhr von spatenkind
 
+1 | -1
 
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@ LocNar: mach ich heute noch ;-)
alte ruinen versprühen einen ganz besonderen charme. wir steigen hier öfters in stillgelegte militär kasernen, oder bahnhöfe ein. als hobby-fotograf ist das eine dankbare kulisse für alle möglichen shots.
schade, in den u-boot bunker wäre ich auch gerne mal eingestiegen, aber nicht wenn er tourisisch verwaltet wird...
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09.05.2011 16:25 Uhr von JensGibolde
 
+1 | -0
 
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wieso gebt ihr mir alle ein minus? ihr hattet wohl in deutsch immer schlechte noten, oder?
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09.05.2011 19:30 Uhr von FredII
 
+1 | -2
 
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Stimmt! Deutsch war mein schwächstes Fach, weil ich es unwichtig fand und immer noch finde = befriedigend.
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10.05.2011 19:50 Uhr von LocNar
 
+1 | -0
 
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@spatenkind: *räusper* ^^

Ok, ich treibe mich ebenfalls als Hobbyfotograf ebenfalls (immer noch) auf solchen Geländen herum...... in jungen Jahren haben wir uns (extra mit schwarz-weiss-Film) ... ja Film.... in den Tagebauten bei Euskirchen und Grevebroich herumgetrieben, haben und auf die Transportbänder gelegt um ein gutes Foto zu bekommen, sind übers Land gefahren um alleinstehende Bäume zu bekommen usw. und alles in s/w. Und mit Film, nix digital.

Aber es geht nix über alte Firmengelände.
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11.05.2011 17:28 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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Alice: Der wurde zwar nicht endgültig fertiggebaut, allerdings schon halbfertig in Dienst gestellt.

Stells dir vor, wie wenn du dir ein Auto bauen lässt und du es schon in Betrieb nimmst obwohl beispielsweise die Türen und die Scheiben noch fehlen.
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12.05.2011 08:05 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Alice, zu diesem Zeitpunkt hatten wir nur noch wenige U-Boote.
Die Alliierten hatten sich wirksame Anti-Uboot-Maßnahmen einfallen lassen, sodaß die Uboote zu diesem Zeitpunkt auch keine echte Gefahr mehr waren- das sah zu Beginn des Krieges ja noch ganz anders aus, aber später gabs dann u.a. die Zerstörer, Sonar und die Seeaufklärer-Flugzeuge- das war dann der Ruin unserer gefürchteten U-Boot-Flotte.

Weil so viele unserer Boote versenkt wurden, gab es so ab 1943 viel zu wenige Uboote, und die waren auch noch über die Weltmeere verteilt...der Bunker war also am Bedarf vorbei gebaut worden, und auch nicht sicher genug gegen die modernen bunkerbrechenden Bomben.
Deswegen ist der Bunker dann zwar in Dienst gestellt worden, aber wo es keine U-Boote gibt, gibts halt auch keine praktische Verwendung für einen solchen Bunker...es ist also beides richtig- er ist in Dienst gestellt, aber nie wirklich benutzt worden.
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03.06.2011 23:43 Uhr von Nullachtfuffzehn
 
+1 | -0
 
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Könnte man nicht praktisch jedes Gebäude, das zwischen 1933 und 1945 gebaut bzw. genutzt wurde zur Gedenkstätte erklären? Damit fällt zwar jedwede anderweitige Nutzung im eigentlichen Sinne flach, aber hey, wir haben´s ja...

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