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EnBW: Gewinneinbruch durch AKW-Zwangspause

Die Stilllegung zweier Kernkraftwerke in Folge der Reaktorkatastrophe in Japan hat dem Stromkonzern EnBW die Bilanz vermiest. In den ersten drei Monaten dieses Jahres halbierte sich der Überschuss des Konzerns auf knapp 390 Millionen Euro.

Den massive Rückgang kann der Konzern aller Wahrscheinlichkeit nach bis zum Jahresende nicht mehr ausgleichen. Daher rechnet EnBW für das gesamte Jahr 2011 mit einem Einbruch des Gewinns. Die Abschaltung der Kraftwerke hat sich, so EnBW-Chef Hans-Peter Villis, bereits jetzt bemerkbar gemacht.

EnBW mangelt es an Strom, welchen sie an die Kunden veräußern könnten. Weil Energieversorger ihren Strom normalerweise im Vorfeld kaufen, muss EnBW für die fehlende Strommenge draufzahlen. Die Lage hinsichtlich der kommenden Energiepolitik lässt Unsicherheit im Konzern aufkommen.


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WebReporter: onkelbruno
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strom, AKW, Gewinneinbruch, EnBW
Quelle: de.reuters.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.05.2011 10:38 Uhr von Mass89
 
+25 | -2
 
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ohhhh. Hat die arme arme enbw nur 390 Mio. Gewinn gemacht.
Zeigt uns das nicht eigentlich eher, dass der schei** Strom immernoch viel zu teuer ist und der ganze Laden verstaatlicht werden sollte?! Ein Versorgungsmonopol sollte nicht mal eben ne Milliarde Gewinn machen können! Echt arm das Ganze
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08.05.2011 10:40 Uhr von ohne_alles
 
+20 | -1
 
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Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

Diese Konzerne pochen doch ständig auf marktwirtschaftlichen Wettbewerb, dann sollen sie mal zeigen, wie sie sich jetzt behaupten können.

Erst jahrelang auf Kosten von Mensch und Natur radioaktiven Abfall produzieren, Gewinne maximieren ... und dann rumjammern. So geht das nicht
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08.05.2011 11:03 Uhr von artefaktum
 
+10 | -1
 
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Ex-Manager von EnBW Utz Claassen bekommt übrigens seit seinem Ausscheiden 400.000 Euro(!) pro Jahr(!) Sofort-Rente von dem Verein.

http://www.welt.de/...

Da sieht man mal, welche unglaublichen Gewinne die auf Kosten ihrer Kunden machen. Da hält sich mein Mitleid allerdings auch in Grenzen.
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08.05.2011 11:50 Uhr von GLOTIS2006
 
+2 | -13
 
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08.05.2011 11:56 Uhr von KingPiKe
 
+10 | -1
 
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@ GLOTIS2006: Darum geht es doch garnicht.
Es ist eben lächerlich, wenn sich ein Konzern darüber beschwert, wenn er nurnoch(!!!) 390.000.000€ Gewinn einfährt.
Der mault ja schonwieder so rum, als ob der Konzern gleich Pleite gehen würde.
Die bekommen halt den Hals nicht voll. Es muss immer mehr verdient werdne als im Vorjahr. Daher ahne ich jetzt schon, was uns Verbraucher erwartet...weil 390 Mio reichen ja nicht...
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08.05.2011 12:00 Uhr von CommanderRitchie
 
+3 | -0
 
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Genau darum gehts ..... ums liebe Geld !! Genau darum geht´s in Deutschland/Europa nämlich auch.

Wenn man die ziemlich dünnen und teilweise geradezu volksverdummenden Argumente der AKW-Betreiber gegen eine schnelle Abschaltung der AKW´s in Deutschland/Europa so hört, merkt man sehr schnell was wirklich läuft.
Denen gehen dann die "Felle" Schwimmen - und genauso ist es auch mit den Aktienanlegern - die haben nur Angst um ihre Gewinne - einfach nur erbärmlich !!

Saugen die Verbraucher aus, stopfen sich die Taschen voll, und schwafeln ständig nur von erhöhten Energiebedarf - der dem Verbraucher gerademal kostendeckend zur Verfügung gestellt wird - alles Lügenbarone !!

Alternative Energien fördern, Konzerne verstaatlichen, und die AKW-Betreiber in die Wüste schicken - dann hat der ganze Zinober endlich ein Ende - und zwei Gewinner: die Umwelt und den Verbraucher !!
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08.05.2011 12:01 Uhr von Mass89
 
+4 | -4
 
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@GLOTIS2006: Deine erbärmlichen Floskeln kannst du dir sparen. Ich studiere Betriebswirtschaft und werde folglich irgendwann auch an einem der Hebel sitzen, die zur Finanzmaximierung beitragen.
Aber selbst aus meiner Perspektive ist eine Politik der Absprache und der Gewinnmaximierung ohne Verluste nicht tragbar. Es ist auch im Kapitalismus möglich die Schlüsselindustrien in staatliche Hand zu überführung um sie dann mit den Kosteneinsparungsanreizen des Controllings erfolgreich zu lenken. Bestes Beispiel dafür sind Cost Center.

Wenn man das nicht macht, erfolgt die Vermögensumverteilung zu Lasten des gesamten Volkes hin zu den Besserverdienenden, was im Endeffekt unweigerlich zum Kollaps des Systems führen muss. Und wenn wir an diesem Punkt sind, möchte ich deinen populistischen Dreck nochmal hören... Trottel echt - google lieber mal Wohlfahrtsökonomie bevor du sonen Mist laberst

[ nachträglich editiert von Mass89 ]
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08.05.2011 12:11 Uhr von Mass89
 
+3 | -1
 
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achso es handelt sich bei den 390 Mio. übrigens um einen Quasrtalsabschluss (für alle dies überlesen haben). Also insgesamt hat man im Jahr ca 1,5 Mia. Gewinn (Tendenz steigt immer gegen Ende des Jahres aufgrund der Gewinnausschüttung --> Aktienkurs steigt)
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08.05.2011 12:56 Uhr von Alice_undergrounD
 
+0 | -0
 
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mir kommen: die tränen, seht ihr, wie mir das wasser schon in die augen schiesst?
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08.05.2011 13:03 Uhr von lebraska
 
+1 | -5
 
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@ Mass 89: @ Mass89: Wenn du unter Gewinnmaximierung verstehst dass man Geld mit einem Verfahren macht was schnell bei einem Fehler ganze Staaten und hunderttausende Menschen schädigt, dann geh doch bitte nach China.

Und wenn du meinst Gewinnmaximierung heisst Geldverdienen ohne Skrupel, dann nimm doch bitte Kontakt mit der Mafia auf oder mache dich im Bereich Kinderpornographie selbstständig.

Wenn eine Firma 390 Millionen Gewinn in einem Quartal macht hat sie meiner Meinung nach nicht zu klagen.
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08.05.2011 13:18 Uhr von KingPiKe
 
+5 | -1
 
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@lebraska: Hast du dir überhaupt durchgelesen und auch verstanden,was Mass89 dort geschrieben hat?
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08.05.2011 14:23 Uhr von GLOTIS2006
 
+1 | -1
 
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Mass89: Du studierst BWL. Das ist vielleicht das Problem. Nun, wenn du alte Kommentare von mir kennen würdest, wüsstest du, dass ich was Finanzen angeht recht schrittfest bin.

Du studierst BWL...STUDIERST...ich habe studiert und arbeite bereits schon lange erfolgreich in der Welt, in der Du Jungspunt dich auskennen willst...Möchtegern heißt so jemand auch im Volksmund.

Hier in Frankfurt z.B. haben sich die Zeiger noch nie so gedreht wie an den Universitäten unterrichtet wurde, aber gut, glaub bitte weiter an diese Welt der großen Möglichkeiten für Umstrukturierungen.

Aber danke, dass du so sachlich geblieben bist.
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08.05.2011 14:33 Uhr von Alice_undergrounD
 
+1 | -1
 
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@ Mass89: ja...stimmt...du erfüllst jedes klischee eines BWL studenten :)
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08.05.2011 15:31 Uhr von artefaktum
 
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@ass89: "Ich studiere Betriebswirtschaft (...)"

Das erklärt so einiges.
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08.05.2011 15:32 Uhr von Mass89
 
+0 | -2
 
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Gut, dass ich jetzt weiß, dass die praktische Arbeit in irgendeinem Bereich (eventuell sogar Finanzen) die makroökonomische Fachkompetenz fördert und ganz offensichtlich die Vermögensumverteilung verhindert. not.

Die Sache mit der "Sachlichkeit" gebe ich gerne zurück - so wie ich das sehe hast du meine Aussage im Nebensatz aufgenommen und darüber knapp 100 Wörter geschrieben - Respekt - so sachlich hätte ich dich garnicht eingeschätzt.

Ich bin jetzt raus. Macht keinen Sinn mit jemand zu diskutieren, der aufgrund seines enormen Erfahrungsschatzes alle Methoden der Eindämmung des Energiesektors kennt. Aber immerhin arbeitest du ja in Frankfurt ;).

Alice.. ganz ehrlich^^ du interessierst mich mit deinem hohlen Geschwätz kein Stück. Aber auch wieder interessant wie sehr du mich zu kennen meinst nach meinen 10 Sätzen die du bisher gelesen hast. Btw. BWLer sind normalerweise nicht für Verstaatlichung ;) aber gut, dass ich alle Normen erfülle. hf

i#m out
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08.05.2011 16:26 Uhr von GLOTIS2006
 
+0 | -1
 
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haha: wirklich süß

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