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Gesundheitskarte fällt in Test durch

Die Gesundheitskarte sollte das Gesundheitswesen revolutionieren. Jetzt entpuppt sich die ganze Angelegenheit als gewaltiger Flop mit gewaltigen Kosten und kaum Mehrnutzen.

Mehr Transparenz sollte vor Missbrauch schützen. Aber auch unnötige Doppeluntersuchungen sollten vermieden und in wichtigen Fällen Einblicke auf die Versichertendaten des Patienten ermöglicht werden

Bislang 500 Millionen Euro hat das Mammutprojekt gekostet. Die einzige nennenswerte Änderung weist die Einführung eines Lichtbildes vor.


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WebReporter: SmittyWerben
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Test, Kosten, Flop, Gesundheitskarte
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.05.2011 15:25 Uhr von Pils28
 
+14 | -1
 
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Gab es je jemanden, der diese Karte befürwortete? Also ich meine außer den Herstellern und denen, die durch die Einführung zumindest eine Beförderung bekamen?
Ich komme bestens ohne So eine Karte klar und ärger mich schon jetzt, wieviel intime Details jede Sekretärin in meiner Krankenkasse über mich einsehen kann. Meine Daten gehören auf den Rechner meines Hausarztes und nur dort hin!
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07.05.2011 16:04 Uhr von Klassenfeind
 
+15 | -0
 
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Tjaja..! Wer hätte das gedacht...

Mehr Kosten als Nutzen...das gab´s bei Vorhaben der Politik ja noch nie..."Ironie Off"
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07.05.2011 17:18 Uhr von kidneybohne
 
+2 | -0
 
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Ohlol: Davon hör ich grade zum ersten Mal o.O
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07.05.2011 17:48 Uhr von painfulBasterd
 
+10 | -1
 
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Lichtbild Ok Ein Lichtbild auf der Krankenkassenkarte halte ich schon für eine sinnvolle Sache. Einfach um Missbrauch der Karte zu unterbinden oder zumindest einzudämmen.
Heute kann jeder mit einer anderen KK zum Arzt gehen ohne das es jemandem direkt auffällt. Mit einem Lichtbild wäre es mit einem kurzen Blick auf die Karte so zumindest nicht mehr möglich.

Aber der Rest mit "einsicht in die Daten" ist reiner Humbug. Das funktioniert heute ja auch schon. Ich muss zwar eine Unterschrift leisten damit sich mein neuer behandelnder Arzt die Akten vom alten Arzt holen kann, aber möglich ist es auch jetzt schon!
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07.05.2011 20:21 Uhr von Ubugugugu
 
+0 | -0
 
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vorgestern habe ich so ein Schreiben mit einer Art Pass wo drauf man sein Lichtbild kleben soll. 2 Wochen Zeit geben die mir nur. BKK Essanelle war das. Nur zur Info für kidneybohne ;)
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08.05.2011 07:26 Uhr von Podeda
 
+0 | -0
 
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Ich find das mit einem Bild gut.

Ich war schon für nen Kumpel krank beim Arzt. erst bekamm ich nen gelben und bei nem anderen Arzt holt ich ihm einen.

War schon sehr einfach.
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08.05.2011 10:35 Uhr von senox
 
+0 | -0
 
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Misserfolg durch die KK (Krankenkassen): Das Problem ist vielmehr, dass die Krankenkassen es nicht einsehen, sofort alle eGK (elektronische Gesundheitskarte) einzuführen, denn das bedeutet eine hohe Anzahl an Kosten.

@Pils28 Die Sekretärin kann deine "intimen" Daten nicht einsehen, nur die, die sie vorher auch einsehen kann.

Außerdem, soll die eGK nur die Basisdokumentation und Notfalldaten beinhaltet und diese kann vom Patienten selber eingesehen werden, bestimmt werden wer was sehen kann und so weiter.
Die restlichen Daten liegen auf einem externen Server (iEPA). Wenn du nun zu einem Arzt kommst, kann er sich diese iEPA "runterladen" und lokal abspeichern.
Das weitere Informationen auf der eGK kommen sollen (Röntgenbilder, Arztbriefe/Epikrise, Rezepte,...) ist möglich, jedoch noch nicht angedacht!
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08.05.2011 13:02 Uhr von free4gaza
 
+1 | -0
 
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500 Millionen Euro?
Glaub ich nicht. Wenn doch haben die nix in der Birne.
Wenn die 500 Millionen an den Krankenkassen verteilt hätten,
würde der Bürger mehrere Jahre von steigende Kosten erleichtert.

Was ist denn daran so schwer?

1.Plastikkarte
2. Foto drauf
3. Chip soll, die Personaldaten beinhalten,
und Logdateien, wo der Patient schon war.
Hier müsste man wieder an Datenschutz denken,
also nur eingeschränkte Zugriff auf Logdateien.

Man,man, man

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