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Nach Sex mit Freundin in der Kirche: Jetzt geht es um seinen Beamtenstatus

Am Silvestermorgen 2009 hatte sich der damals 26-jährige Polizist aus Rennertshofen auf der Empore in einer Kirche mit seiner Freundin vergnügt, als von den Gläubigen der Rosenkranz gebetet wurde (ShortNews berichtete).

Im letzten Jahr wurde er schließlich wegen "Störung der Religionsausübung" zu einer Geldstrafe von 8.400 Euro verurteilt und vom Dienst suspendiert. Seither kassiert der Polizist gekürzte Bezüge.

Am Montag beschäftigt sich das Verwaltungsgericht München mit seinem Beamtenstatus, den ihm der Freistaat Bayern wegnehmen möchte. Außerdem muss er sich wegen der Unterschlagung einer Schreckschusspistole verantworten, die er ihm Dienst bekommen und anschließend mit heim genommen haben soll.


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WebReporter: Junginho
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sex, Polizist, Kirche, Freundin, Beamter
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.05.2011 15:29 Uhr von Pils28
 
+15 | -3
 
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Meine Sympathien hat der Mann! Mein Rechtsempfinden würde für so eine Aktion ein Bußgeld von 150€ vorsehen.
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07.05.2011 15:48 Uhr von Pils28
 
+3 | -1
 
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Es spielt keine Rolle welchen Riten dort nicht: in aller esoterischen Ruhe nachgegangen werden konnte. Es geht doch wohl kuam über Unfug hinaus. Zumindest nach meinem Verständnis.
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07.05.2011 19:11 Uhr von DoJo85
 
+1 | -0
 
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Jupp: Kann Dir nur zustimmen Pils28.
Die Geldstrafe völlig überzogen. Gut, weil er Polizist ist und es besser wissen sollte. Das ist ja immer so, dass man als Polizist ne höhere Strage bekommt als mit einem anderen Beruf. Aber trotzdem zu hoch.
Ebenso überzogen die erwähnte Entlassung aus dem Beamtenstatus. Kann mir nicht vorstellen, dass es soweit kommt. Dafür muss man sich schon was ernsthafteres leisten.
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07.05.2011 21:10 Uhr von Noseman
 
+7 | -1
 
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Staat und Kirche sind getrennt: Wenn ein Beamter also in einer Kirche poppt, sollte das nicht anders bestraft werden als wenn er in der Umkleide eines Sportvereins poppt.


Mit anderen Worten: seitens des staates gar nicht. Der Verein kann ihn rauswerfen, wenn er will, aber den Staat geht das gar nichts an.
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08.05.2011 12:55 Uhr von jschling
 
+1 | -0
 
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nicht so bei Beamten: die sind quasi immer im Dienst und haben Vorbild zu sein
diese "Vorgabe" begründet ja auch z.B. einen besonderen (günstigen) Versicherungstarif, weil sich Beamte auch privat korrekt verhalten (sollten *g*)
ebenso gibts Ärger mit dem Beamtenstatus, wenn man zumidest wiederholt stock besoffen durch die Stadt rennt (auch wenn rein gar nix passiert)

persönlich sehe ich es aber eher so wie Pils28 und damit wohl die meisten hier, was aber nix am rechtlichen "Problem" des Beamten ändert

unfassbar ist dagegen, dass der Beamte seit knapp 1,5 Jahren (selbst bei reduzierten Bezügen) beurlaubt wurde - naja, wir habens ja :-((
also wo von seiner Handlung zumindest keinerlei Gefahr ausgegangen ist, könnte man ihn ja zumindest im Innendienst einsetzen (wenn man zu grosse Angst hat, dass er sich in der Öffentlichkeit erneut falsch verhält)

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