07.05.11 14:05 Uhr
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Deutsche Post will Porto erhöhen

Seit 14 Jahren hat die deutsche Post die Preise für die Zustellung von Versandware nicht mehr erhöht. Die Preise lägen im unteren europäischem Mittelfeld und nach Kaufkraft ganz klar auf extrem niedrigem Niveau.

Nach den Änderungen der jüngeren Geschichte - der Mehrwertsteuerpflicht für die Post und den Mindestlohn - fordert die deutsche Post nun ihr Recht auf Preiserhöhungen.

Die Entscheidung, einen Antrag bei der Regulierungsstelle zu stellen um die Preise erhöhen zu können, sei aber noch nicht abschließend gefallen. Das würde vom Wettbewerb abhängen.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsche, Post, Deutsche Post, Porto
Quelle: www.focus.de
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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.05.2011 14:05 Uhr von KingPR
 
+7 | -8
 
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Das bedeutet ganz konkret: Man wird nen Antrag stellen und zumindest Briefe, Postkarten, Bücher-, und Warensendungen verteuern - schließlich gibt es da überhaupt keine Konkurrenz, da die Post ja das Monopol besitzt. Geile Sache. Das Problem ist keine einmalige, vernünftige Preiserhöhung. Sondern das, wenn die Post erst die Erlaubnis kriegt an der Preisschraube zu drehen, sie es genauso machen wird wie die deutsche Bahn und uns Alle abzocken wird.
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07.05.2011 14:15 Uhr von ZzaiH
 
+17 | -2
 
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die post sollte: das genau überlegen - schließlich wird immer mehr post elektronisch verschickt und mit einer portoerhöhung sicher noch mehr
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07.05.2011 14:36 Uhr von Klassenfeind
 
+21 | -2
 
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Nun,Ja @ über mir: Pakete und Päckchen kann man noch nicht elektronisch versenden, oder ..
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07.05.2011 14:43 Uhr von shathh
 
+8 | -2
 
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Finde ich in Ordnung: Man muss das Lohndumping nicht auch noch im Postbereich unterstützen.
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07.05.2011 14:52 Uhr von MC_Kay
 
+16 | -1
 
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@shathh: Die Post ist aber schon seit Jahren einer der Großkonzerne, die trotz Mehreinnahmen immer weniger an den Mitarbeitern abgibt. Früher war es noch ein angesehener Beruf des Postbeamten, für den man 3 Jahre ausgebildet wurde. Heute wird jeder Blumenladenbetreiber in einer 2 bis 3 Wöchigen Schulung "ausgebildet" um den Postkram erledigen zu können.
Obendrein hat die Post als "Tochterunternehmen" die Tipp, die seit Gründung wegen Lohndumping und unwürdigen Geschäftsbedingungen in den Medien.

@Klassenfeind

Gibt doch noch Hermes, UPS, CityPost, etc. ....
Man muss nicht immer DHL nehmen.
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07.05.2011 16:54 Uhr von Mailzerstoerer
 
+13 | -2
 
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Deutsche Post: Ich hab selbst einige Jahre bei der Post gearbeitet, die sollten erstmal die Anzahl der unzählig vielen Chefs reduzieren!Mich hatte man über einen sogenannten Zeitvertrag eingestellt, den man genau 3x verlängert hatte, wo dann die Festanstellung im Raume stand, hatte man mich und viele weitere Kollegen vor die Wahl gestellt entweder Festvertrag mit 2 - 3 Euro weniger Stundenlohn oder man konnte gehen.Hab unendliche Überstunden kostenlos angeleistet, bis zu meinem Herzinfarkt den ich zum Glück im Dienst hatte, dann wurde ich der Personalchefin zu oft und vorallem zu lange krank.Hatte sogar eine Abmahnung erhalten mit dem Zitat"nicht der Arzt entscheidet ob man krank ist, sondern Sie selbst"Nach langem hinundher wurde ich dazu genötigt zu kündigen, da man mich ja nicht mehr kündigen konnte.Viele Leute denken, die Postler gehen nur spazieren sind immer an der frischen Luft, da gibts noch mehr zu tun vorm eigentlichen austragen und danach-jede Menge Schreibkram in mehrfacher Ausführung.
Also achtet mehr die Arbeit der Postler egal ob Brief - oder Paketzusteller.
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07.05.2011 17:34 Uhr von PhoenixY2k
 
+2 | -3
 
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Die Post: hat trotz allen sehr geringe Gebühren, sei es für den privaten, wie auch für den gewerblichen Bereich.

Was sind schon 55 Cent für einen Brief. Die Preise finde ich schon sehr moderat, ein paar Cent tun da auch nicht weh.

Auch ein Paket/Päckchen (da nehm ich jetzt mal DHL mit rein) für rund 6 EUR ist wirklich billig - versucht mal ein Paket über UPS / TNT zu verschicken, da ist man schon beim Mindestpreis doppelt so teuer. Hinzu kommt, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass DHL meist schneller als die anderen Paketdienst-Konsorten sind.

Für den gewerblichen Bereich gibt es zumindest bei uns ein paar lokale Anbieter. Das ist in Summe für die Unternehmen sehr rentabel, weil man dann durchaus mal rund 3-5 Cent pro Brief sparen kann. Das Problem ist aber, dass wenn man nach außerhalb des Einzuggebiets versenden möchte, das wieder über andere Lokalanbieter läuft und man da durchaus 4-5 Tage Versandzeit für einen Brief haben kann - das kann dann gut und gerne mal zu spät sein.
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07.05.2011 17:40 Uhr von painfulBasterd
 
+4 | -0
 
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keine Preiserhöhung? Ich verschicke des öfteren mal Briefe in die Schweiz.
bis zum 31.12.2010 habe ich 70 Cent Porto bezahlt.
Seit 1.1.2011 bezahle ich hingegen 75 Cent.

Es sind zwar "nur" 5 Cent, aber trotzdem ist das in meinen Augen eine Porto-, und somit auch eine Preiserhöhung! ;-)

Wenn es aber um den reinen "Innerdeutschen" Versand von Briefen geht, dann fehlt in der News allerdings etwas ^^
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07.05.2011 17:51 Uhr von Alice_undergrounD
 
+2 | -1
 
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und gleichzeitig: wegerm briefmonopol rumheulen, das geht dann schon wieder oder?

alles dreckssäcke
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08.05.2011 00:36 Uhr von Finalfreak
 
+2 | -0
 
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Die Preise sind eigentlich schon sehr billig: Wenn ich mal krank bin, dann schick ich meine Krankenscheine immer mit der Post.
Obwohl meine Arbeitsstelle nur 6km entfernt ist, spare ich dadurch locker 50cent.
Auch sonst hat die Post sehr faire Preise, ich staune immer das sich das soweit gehalten hat. Man kann Waren für 1,45€ quer durch Deutschland schicken.
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08.05.2011 07:13 Uhr von ChiefAlfredo
 
+0 | -1
 
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Toll und was mache ich mit meinen alten Marken ... kaufe ich Zusatzmarken ..?
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08.05.2011 08:46 Uhr von SpEeDy235
 
+1 | -1
 
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im postgewerbe: braucht es einfach mehr wettbewerb. es gibt einfach noch zu wenig konkurrenz und die post darf weiter ihre preise erhöhen.
die preise sind aber oft zu teuer.
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14.05.2011 10:42 Uhr von topreporter
 
+0 | -0
 
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naja: Ich weiß gar nicht, was die Meckerer hier haben. 55ct für einen Brief, der in der Regel wenn ich ihn am Abend einwerfe, bereits am nächsten Vormittag am anderen Ende von Deutschland im Briefkasten liegt (und dasselbe Tempo regelmäßig auch bei auch nicht viel teureren Warensendungen mit weit größeren Verpackungen), ist für mich eine sehr ordentliche Leistung.
Und wenn man jetzt in Massen versendet, kostets noch mal deutlich weniger (wenn man ein paar einfache Spielregeln befolgt).

Genauso ist für mich DHL im Privatbereich der in meinen Augen schnellste und zuverlässigste Anbieter. Bei keinem anderen Logistiker wär die Wahrscheinlichkeit, dass das Paketstück am nächsten Tag beim Empfänger ist, so hoch wie bei DHL (wenn man von gleichen Dienstleistungsprodukten - also Standardversand ausgeht). Im Gegenteil, bei anderen weiß ich oftmals schon, dass das jetzt 3 Tage lang die Reise durch die Republik machen wird.
Oder alternativ zahl ich das zigfache.

Ob eine Preiserhöhung gerechtfertigt ist, kann ich nicht beurteilen. Zwar allein schon die Tatsache, dass ich für Benzin/Diesel heute in etwa das Doppelte zahl, als noch vor 10 Jahren, erweckt natürlich den Anschein gestiegener Kosten. Allerdings denke ich, dass auch die Versandabwicklung heute billiger ist als noch vor 10 Jahren, da ich mir vorstellen kann, dass heute viel mehr maschinell erledigt wird. Das könnte das dann natürlich ausgleichen.

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