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WWM: "Eine göttliche Mission" - Pastor gewinnt 125.000 Euro

Alfred Mignon hat bei der RTL-Quizshow "Wer wird Millionär" 125.000 Euro gewonnen und bewies ein großes Herz. Der evangelische Pastor aus Bayern behält nur 15.000 Euro des erspielten Geldes, 110.000 Euro erhält eine überschuldete, neunköpfige Familie.

Nachdem der 61-Jährige von der Not seines Freundes erfahren habe, "empfand ich es als meine Pflicht, diesen Menschen zu helfen." Nachdem auch seine finanziellen Mittel sehr begrenzt waren, versuchte er Kandidat in der Jauch-Sendung zu werden. Seine dritte Bewerbung war schließlich von Erfolg gekrönt.

"Der Familienvater ist durch eigenen Leichtsinn und fieses Verhalten von Kollegen überschuldet", erklärte der Pastor, der die Familie nicht beim Namen nennen möchte, um sie vor den Gläubigern zu schützen. Die übrigen 15.000 Euro möchte Mignon für seinen Lebensabend sparen: "Die reichen mir."


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WebReporter: Junginho
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Euro, Schulden, Spende, Mission, Pastor
Quelle: www.bild.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2011 23:54 Uhr von Rainbowx3
 
+8 | -1
 
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Schön, dass es noch Leute gibt die solch ein großes Herz haben :)
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06.05.2011 23:56 Uhr von John-Coffey
 
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@Rainbowx3: Leider gibt es von solchen guten Leuten viel zu wenige :(
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07.05.2011 00:50 Uhr von Sh@dowknight99
 
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sorry, aber wenn sich jemand durch eigenen Leichtsinn verschuldet, hat derjenige ja eindeutig bewiesen, dass er mit geld nicht umgehen kann.. solch eine Spende sollte lieber gemeinnützigen Institutionen gestiftet werden.
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07.05.2011 04:07 Uhr von vitamin-c
 
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geilo: Party!
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07.05.2011 08:58 Uhr von NilsGH
 
+4 | -0
 
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habe den Mann in der Show gesehen dieser Mensch vertritt noch genau die Einstellung, die man von einem gläubigen Christen erwartet.

Ich persönlich habe mit Religion nicht viel am Hut (wie wohl die meisten Deutschen), aber wenn sich jemand aufgrund von Religion auf die menschlichen Grundwerte wie Barmherzigkeit, Mitgefühl und Anstand besinnt, ist das ein sehr schönes Zeichen.

Ich hätte einem Freund, der finanziell in einer Notlage steckt wohl auch mit einem Teil meines Geldes, das ich in solch einer Show erspielen würde wohl auch geholfen. Obgleich ich ihm wohl nicht ganz soviel abgegeben hätte.

Das verdient eindeutig großen Respekt und Achtung! Umsomehr, als dass der Pastor einen Großteil seines Geldes einem bedürftigen abgibt.

Zum Kommentar von Shadowknight kann ich nur sagen, dass ich deine Meinung nicht teile: Auch wenn ein Mensch sein Geld mal leichtisinnig verloren hat, also aufgrund eigenen Verschuldens, so hat dieser noch lange nicht verwirkt, dass man ihm hilft. Zum einen lernt man aus solchen Erfahrungen und zum anderen kennen wir nicht die ganze Gschichte, sodass wir und darüber kein Urteil erlauben dürfen. Das muss jeder, der jemand anderem etwas Gutes tun möchte selbst entscheiden, aufgrund der Kenntnis der Umstände.

Ich fand den Pastor sehr sympatisch und er machte einen sehr gebildeten und intelligenten Eindruck. Hätten wir in den Kirchen ausschließlich solche Menschen als Vertreter Gottes wären sie wohl bei weitem nicht so leer, wie es heute vielerorts der Fall ist und die religiösen Gemeinden fänden wesentlich mehr Zuspruch.
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07.05.2011 09:40 Uhr von TheRoadrunner
 
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Alternativer Vorschlag: Grundsätzlich verdient die Entscheidung, das Geld abzugeben, großen Respekt. Ich denke jedoch, dass er mit dem Geld viel mehr Menschen hätte helfen können:
Die Familie hätte Privatinsolvenz anmelden können. Der Pfarrer hätte sie mit einem moderaten Betrag unterstützen können. Den Rest hätte er, wenn er das schon will, anderen Menschen zur Verfügung stellen können, die ebenfalls Hilfe benötigen.
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07.05.2011 13:13 Uhr von chocwithstarfish
 
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@TheRoadrunner: Sorry wenn ich es so direkt sagen muss, aber "die Familie hätte Privatinsolvenz anmelden können"... Ja, hätte sie... und DANN?
Was ist das denn bitte für ein Schwachsinn, verschulden und Privatinsolvenz anmelden und die Sache ist gegessen?
Was ist denn bitte mit den ganzen Gläubigern? Genau diese scheiß Einstellung belastet unsere Wirtschaft...
Ach, hier ne Playstation, da nen 50 Zoll Fernseher und noch ne neue Einbauküche. Bezahlen? Achso, ja dann heb ich mal schnell die Finger, ich hab ja nichts...

Echt schwach, sorry!

Ausgezeichnete Einstellung vom Pfarrer, sehr lobenswert.
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07.05.2011 13:15 Uhr von chocwithstarfish
 
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Zur Ergänzung: @TheRoadrunner: Zur Ergänzung: Komm jetzt bitte nicht mit der Ausrede, dass er in den 7 Jahren der Insolvenz den Betrag ja abarbeiten kann. Ein Familienvater mit 9 Kindern kann unmöglich über 100.000 Euro ersparen...
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08.05.2011 15:49 Uhr von backuhra
 
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Was für eine EXTREM: einfache 500.000 Euro Frage, die wusste ich sogar ohne Antworten. Schade, auch der Pastor lag richtig.^^
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09.05.2011 09:18 Uhr von UrHaloman
 
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Wenn Wenn es schon göttlich gewesen wäre, dann hätte er wohl spielerisch die 1 Million knacken können oder seh ich das falsch? ;)

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