Scheidenpilz kann durch übertriebene Intimhygiene entstehen
Ursula Sellerberg von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in Berlin teilt jetzt mit, dass Pilze auf Haut und Schleimhäuten nicht durch mangelnde Hygiene entstehen müssen. Stattdessen fördert übertriebene Hygiene sogar die Entstehung von Pilzen.
So kann beispielsweise die Einnahme von Antibiotika oder zu viel Intimhygiene die Entstehung eines Scheidenpilzes fördern, da dadurch die Schutzfunktion der Schleimhaut gestört wird. Der Pilz äußert sich durch eine quarkähnliche Konsistenz, die keinen Geruch hat. Dazu kommen Juckreiz und Brennen.
Bei häufigen Scheidenpilzen wird von Slipeinlagen mit Plastikfolien abgeraten. Stattdessen sollte Unterwäsche aus Baumwolle getragen werden und beim großen Geschäft auf dem Klo unbedingt von vorne nach hinten und nicht von hinten nach vorne abgewischt werden. Rezeptfreie Vaginalcremes helfen auch.