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Brandenburg: Mutter lässt verstorbenen Sohn zu Diamanten pressen

Chris D. starb am 26. Februar 2010 bei einem Verkehrsunfall. Seine Mutter Ulrike D. konnte jedoch nicht über den Tod ihres Sohnes hinwegkommen. Da ein Bestatter ihre große Trauer bemerkte, empfahl er ihr eine ungewöhnliche "Bestattungsmethode".

"Er schlug mir vor, aus Chris einen Diamanten zu machen. Das war eine wunderbare Idee, Chris immer bei mir, auf der Arbeit, im Urlaub. Immer, wenn es mir gut geht, wollte ich ihn bei mir haben", sagt sie.

In der Schweiz fertigte eine Firma einen blauen Diamanten mit 0,7 Karat aus der Asche des verstorbenen Sohnes an. Anschließend erhielt die Mutter den Diamanten in einer kleinen Schatulle. Im kommenden Sommer will sie den Diamanten in einen Ring fassen lassen, damit sie ihn am Finger tragen kann.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mutter, Sohn, Brandenburg, Diamant, Bestattung
Quelle: www.bild.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2011 19:19 Uhr von Katzee
 
+35 | -28
 
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Diese "Bestattungsmethode": ist nicht neu, in Deutschland aber illegal. Um aus der Asche eines Menschen einen Diamenten pressen zu lassen, muß die Asche in die Schweiz überführt werden. Dort gibt es Unternehmen, die so etwas tun.

Tot ist tot. Wenn ich mir all die Leute ansehe, die ihre Trauer nicht bewältigen und ständig auf den Friedhof rennen, um mit einem Stein zu reden, weil sie sich einbilden, dadurch eine Verbindung zu dem Beerdigten zu bekommen, ist das doch seltsamer als sich einen Diamenten an den Finger zu stecken und sich so eine Verbindung einzubilden.
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06.05.2011 19:23 Uhr von humantraffic
 
+34 | -3
 
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ist doch ok: ich finde das völlig in ordnung, abgesehen davon, dass sie ihn wahrscheinlich nicht gefragt hat, ob er das will. aber das dürfte ihm jetzt wohl egal sein... ich würde es aber nicht machen.
hoffentlich bekommt sie ihn nicht geklaut...
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06.05.2011 19:24 Uhr von Mecando
 
+78 | -2
 
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Ich finds cool. Kohlenstoff ist Kohlenstoff. Im Strudel der Zeit werden wir evtl. alle mal Diamanten...
Ist auch nicht respektloser als ihn den Maden zu überlassen.
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06.05.2011 19:29 Uhr von Mecando
 
+42 | -1
 
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@humantraffic: "Wenn ich mir all die Leute ansehe, die ihre Trauer nicht bewältigen und ständig auf den Friedhof rennen, um mit einem Stein zu reden, weil sie sich einbilden, dadurch eine Verbindung zu dem Beerdigten zu bekommen, ist das doch seltsamer als sich einen Diamenten an den Finger zu stecken und sich so eine Verbindung einzubilden. "

Ich bin weder gläubig noch der Meinung, dass man mit einem Beerdigten in Verbindung treten kann.
Trotzdem halte ich das ´Reden mit dem Grab eines Menschen´ für sinnvoll. Es dient der Trauerbewältigung.
Es ist wie ein Selbstgespräch, welches einem Menschen hilft den Verlust zu verarbeiten und verschafft evtl. etwas Erleichterung.

Niemandem steht es zu, die Art der Trauer eines Anderen zu verurteilen, denn jeder sollte mit so einer Trauer so umgehen dürfen, wie er es für richtig hält.
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06.05.2011 19:29 Uhr von NetReport2000
 
+19 | -1
 
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Immer noch besser als: den Junior von Gunther von Hagens plastinieren zu lassen um ihn im Wohnzimmer auszustellen.


Was die Fertigung des "Diamanten" gekostet hat würde mich interessieren.
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06.05.2011 19:35 Uhr von Ginseng
 
+2 | -10
 
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Die Idioten: Woraus besteht ein Diamant? Ja aus Kohlenstoff!

Woraus besteht ein Mensch? Aus Kohlenstoff, anderen nichtmetallischen Stoffen und Metalloxiden welche man auch unter dem Namen Mineralien kennt.

Preisfrage, was bleibt bei der Verbrennung übrig, naaa? Genau die Mineralien!

[ nachträglich editiert von Ginseng ]
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06.05.2011 19:42 Uhr von Mecando
 
+10 | -2
 
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@Ginseng: "Die Idioten"
Und warum sind es Idioten?
Ich würde mich ja vorher informieren, bevor ich solche Sprüche klopfe. ;)

@NetReport2000
In etwa zwischen 4000€ und 15000 €. Variiert mit der Karatzahl.

[ nachträglich editiert von Mecando ]
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06.05.2011 19:44 Uhr von humantraffic
 
+3 | -1
 
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@ Mecando: das hab ich garnicht geschrieben!

trotzdem hab ich dir ein plus gegeben, weil ich finde, dass du recht hast :)

[ nachträglich editiert von humantraffic ]
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06.05.2011 19:49 Uhr von Mecando
 
+5 | -2
 
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@humantraffic: Huch, sorry. Bin verrutsch. :) Tut mir leid, müsste @Katzee heißen.

Achja, noch was zum Thema:
Die gute Frau hätte lieber die Klappe gehalten. Vom Gesetz her müsste sie nun den Diamant bestatten. Nur weil die Überreste jetzt eine andere Form haben, entbindet dies nicht von der Bestattungspflicht.
Also lieber heimlich machen lassen und Schnauze halten.

[ nachträglich editiert von Mecando ]
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06.05.2011 20:00 Uhr von anderschd
 
+7 | -2
 
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Das passt dem deutschen Amt: natürlich nicht.
Wie kann man der staatlich gesicherten Abzocke Bestatter denn auch die versprochenen 1000% Marge weg nehmen. Das geht so nicht.


Dann musste sie ja die Asche heimlich in die Schweiz bringen. Wie ging das?

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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06.05.2011 20:45 Uhr von StefanBD
 
+0 | -4
 
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@anderschd: ich glaub du kannst sie dir für eine zeit ausleihen

den trick bedient sich auch ein chechicher bestater der die asche per Rackete in den Himmel schickt
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06.05.2011 21:58 Uhr von brezelking
 
+10 | -1
 
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@anderschd & @mcmoerphy: Man muss die Asche NICHT heimlich in die Schweiz bringen.

Der Bestatter selbst versendet sie in die Schweiz. Ganz offiziell mit Ausfuhrpapieren und allem drumm herum.
Sobald die Asche über die Grenze geht, gilt diese als überführt und bestattet laut deutschem Recht.

Alles legal.

Es gibt auch die Möglichkeit eine Urne ins Ausland zu schicken, zurückzuschicken, und diese dann ganz legal Zuhause aufzubewahren. Hier wird meistens Holland gewählt.

[ nachträglich editiert von brezelking ]
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06.05.2011 22:07 Uhr von anderschd
 
+3 | -1
 
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Aha, danke brezelking: Doch so einfach.
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06.05.2011 22:14 Uhr von Misuke
 
+1 | -1
 
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bei meinem: Arsch und meinem Bauch würden die aus mir den weltgrössten künstlichen diamanten pressen ^^
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06.05.2011 22:15 Uhr von Mecando
 
+3 | -4
 
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@mcmoerphy: Hmm, wenn ich deinen Post so lese, fällt mir spontan wieder das Video mit dem Pinguin ein: Wenn man keine Ahnung hat...
Im Gegensatz zu dir informiere ich mich bevor ich hohle Frasen quatsche.

Das Wort ´heimlich´ bezog sich ausschließlich auf die Einfuhr des Diamanten. Dazu später mehr.

Man muss weder die Asche heimlich in die Schweiz bringen, noch muss man irgentwie ´an die Asche rankommen und dann auch noch mitnehmen´.
Das ist Bullshit.

Du darfst dich, oder den Verstorbenen für den du diese Entscheidung fällen darfst, bestatten lassen wo du willst. Selbst, lieber mcmoerphy, bei den Hindus in Indien oder sonst wo. Es gilt dann jeweils das Recht des Staates, in welches die Leiche überführt wurde. Dem deutschen Staat ist dann einerlei was mit dem Leichnahm oder der Asche passiert. Schieß sie zum Mond, verfüttere sie an Krokodile oder schnief sie. Du musst dich nur an das Recht des Landes halten, in dem sich die Leiche physisch befindet.

Du kannst entweder die Leiche direkt überführen lassen, was für eine Diamantbestattung das Beste ist aufgrund einer anderen Verbrennung des Leichnahms, oder die Überreste nach einer Einäscherung. Die Wahl liegt bei dir.
Das ganze hat nichts mit ´heimlich´ oder ´rankommen´ und ´mitnehmen´ zu tun. Du beauftragst einfach ein Bestattungsinstitut, vorzugsweise jenes, welches auch die Bestattung vornimmt, die Überführung zu organisieren und durchzuführen.

Am aktuellen Newsbeispiel: Du beauftragst ein Schweizer Bestattungsunternehmen, welches eine Diamantbestattung anbietet. Dieses Unternehmen wird sich in der Regel um alle Formalitäten, inklusive dem Papierkram mit Behörden, kümmern und die Leiche in die Schweiz transportieren oder transportieren lassen. Dort wird dann die Bestattung, in dem Falle die Pressung und Veredlung eines Diamanten durchgeführt und dieser anschließend an dich übergeben.
Wie gesagt, es gilt schweizer Recht, und dort ist es erlaubt.

Solltest du nun diesen Diamanten, welcher ja zum Teil aus den sterblichen Überresten eines Menschen besteht, wieder mit nach Deutschland bringen, so würden diese Überreste wieder unter das deutsche Bestattungsrecht fallen. Das bedeutet, der Diamant müsste ordnungsgemäß beigesetzt werden.
Deswegen: Wer soetwas macht sollte einfach die Schnauze halten. Dem Staat ist egal was im Ausland mit der Leiche passiert ist, solange deutsches Recht in Deutschland geachtet wird.

Also, lieber mcmoerphy: Erst denken, dann reden (tippen).
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06.05.2011 22:30 Uhr von Spiky96
 
+3 | -1
 
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@ Mecando: da gebe ich dir recht ! würde es von meinem kind auch machen lassen wenn ich es bezahlen kann ! so ist es vieleicht besser ! aber nur so es kostet 9200 euro !
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06.05.2011 23:32 Uhr von Mecando
 
+3 | -3
 
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mcmoerphy: Wozu?
Du musst dafür nur die Suchmaschine deines Vertrauens mit Wörtern füttern, welche diesen Sachverhalt und deine Fragen beschreiben.
Dann etwas lesen und du hast deine Antworten.

Ich habe es schon ausreichend & ausführlich dargelegt, für nähere Informationen solltest du entsprechende gesetzliche Grundlagen studieren, dich bei Behörden und ggf. Bestattern im In- und Ausland kundig machen.

Und deine Beleidigungen sind nur ein Zeichen von mangelnden Argumenten und gehen mir am Allerwertesten vorbei.

Wenn man mitreden will, sollte man sich vorher die Mühe machen sich zu informieren, bevor man Blasen quatscht.
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07.05.2011 00:00 Uhr von John-Coffey
 
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bild Stein (0,7 Karat). 9200 Euro kostet dieses ungewöhnliche Schmuckstück

hä?

Wie dreist, den Wert eines toten zu schätzen
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07.05.2011 01:25 Uhr von Actraiser
 
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coooooool, wer kann schon behaupten seinen toten sohn am finger zu tragen?
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07.05.2011 01:49 Uhr von brezelking
 
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@mcmoerphy: Les dir doch bitte einmal durch auf welche Beiträge ich geantwortet habe.

Da ging es um das heimliche Schmuggeln der Asche.

Lern einfach mal zu lesen.
Ansonsten glaube ich du solltest dir mal ein wenig Anstand angewöhnen, könnte nicht schaden.
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07.05.2011 01:51 Uhr von Ginseng
 
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@mecando: "Und warum sind es Idioten?
Ich würde mich ja vorher informieren, bevor ich solche Sprüche klopfe. ;)"

Hab ich mein Gutster, hab ich.

Dann erzähl mal woher der Kohlenstoff kommen soll aus der Asche. Bevor du hier Reden hälst als wärst du persönlich der Anbieter könntest du auch einfach auf meine Argumente eingehen.

IMHO kaufen die billig Industriediamanten auf und erzählen den Leuten Blödsinn, zumal die künstliche Herstellung von Diamanten schon einigen Aufwand und hochreinen Kohlenstoff erfordert! Mit Asche aus der Urne nehmen und dann ganz doll pressen ist´s hier nicht getan, das kann nur Supermann im Film.

[ nachträglich editiert von Ginseng ]
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07.05.2011 03:37 Uhr von ydnilber70
 
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als langjähriger user: hab ich mir das lesen der comments gespart.......ist eh nur geschiss...............zur news,ist doch eine schaurig schöne art der trauer bewältigung.......ich kann die frau verstehen,ich könnte auch nicht loslassen,ich würde mein sohn auch immer bei mir haben wollen..............traurig,ich hoffe mir bleibt dieses schicksal erspart.
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07.05.2011 07:26 Uhr von Mecando
 
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@John-Coffey
"Wie dreist, den Wert eines toten zu schätzen"
Es ist kein Unterschied zu einem normalen Beerdigungsinstitut.
Eine normale Beerdigung ist auch nicht unbedingt billiger, richtet sich eben nach dem, was man haben will.
Und die Produktion eines solchen Steins, inkl. der Dienstleistung des Bestatters kostet nunmal.

@Ginseng
"Hab ich mein Gutster, hab ich. Dann erzähl mal woher der Kohlenstoff kommen soll aus der Asche."
"Mit Asche aus der Urne nehmen und dann ganz doll pressen ist´s hier nicht getan, ..."

Hat ja auch keiner behauptet oder?
Das mit den ´Idioten´ liest sich, als ob die Hinterbliebenen Idioten sind, welche sich über den Tisch ziehen lassen. Mag bei unseriösen Bestattern sicherlich möglich sein...
Seriöse jedoch, erklären einem wie der Ablauf ist. Und das ist alles andere als ´Verbrennungsrest zu einem Diamant pressen´.

Zum einen geschieht die Verbrennung bei niedrigeren Temperaturen und es wird auf das Ausglühen verzichtet um möglichst viel amorpher Kohlenstoff zu erhalten.
Bei einer normalen Einäscherung liegt die Temperatur bei 1200°C, was sämtliche organischen Verbindungen und Rüchstände verbrennt, zudem lässt man den Glührückstand noch eine Zeit ausglühen.
Diesem verbliebenen amorpher Kohlenstoff, etwa 3% - 10% der ´Asche´ eines Toten, führt man zusätzlich noch externen Kohlenstoff aus anderen Quellen zu um eine ausreichende Menge des Grundstoffen zu Herstellung von Diamanten zu erhalten.

Seriöse Bestatter legen diese (und noch weitere) Informationen ihren Kunden offen, von daher sind die Kunden meines Erachtens nach keine Idioten.

[ nachträglich editiert von Mecando ]
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07.05.2011 07:36 Uhr von ChiefAlfredo
 
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Um sowas machen zu können, muß man einen ganz schön großen Riss in der Hirnschale haben ,,,!
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07.05.2011 14:19 Uhr von Azrael_666
 
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Ja... und...? Sind doch alte Kamellen.. gibt´s schon seit Jahren.

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