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Glasfaser-Internet: Studie zeigt große Hürden in Deutschland

Trotz des immer steigenden Datenvolumens strauchelt der Ausbau an Glasfaser-Internet in Deutschland. Das zumindest ist das Ergebnis der aktuellen Deloitte Studie "Breitband Reloaded".

Grund für die großen Hürden im Bereich des Glasfaserausbaus sollen in erster Linie zu hohe Investitionssummen sein. Darüber hinaus seien auch die Kunden nicht bereit einen entsprechend hohen Preis für das Glasfaser-Internet zu bezahlen.

Die Wachstumsrate des monatlichen Traffics soll bis 2014 etwa 35 Prozent betragen. Doch trotz der großen Hürden scheinen viele Kabelanbieter auch in Deutschland am Ausbau des Glasfasernetzes zu arbeiten.


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WebReporter: paradoxical
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Deutschland, Internet, Studie, Glasfaser
Quelle: www.vdsl-tarifvergleich.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2011 15:04 Uhr von SN_Spitfire
 
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Fakten: Wir kommen aus einem der 11 Pilotstädte, in denen die Telekom Pilotprojekte dieses Jahr startet mit FTTH (Fiber To The Home).
Kosten für die Telekom: derzeit noch unbekannt
Kosten für den Kunden: 150 € pro Wohnung und späterem Tarif Entertain 200/100 MBit Down/Up für 60 €/Monat.
Ohne Entertain und "nur" mit 100/50 MBit 50 €/Monat.
Von überteuerten Preisen kann also nicht die Rede sein bezogen auch auf die Leistung der Leitung.

Selbstverständlich drückt die Telekom hier darauf, dass deren Investitionen sich auch lohnen. Was bringt es sonst der Telekom Glasfaser für hohe Summen zu verlegen und dann an andere Anbieter quasi Mitnutzerrechte einräumen zu müssen aufgrund der Regulierungsbehörde.

Mal schaun, wie die Pilotprojekte ankommen in Zukunft und ob sich das lohnt. In Glasfaser steckt jedenfalls die Zukunft, auch wenn man die Leistung heute aufgrund fehlender anwendungen noch nicht benötigt.
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05.05.2011 16:36 Uhr von Petabyte-SSD
 
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Glasfaser: Da lief vor ca. 5-8 Wochen eine Fernsehdokumentation, war superinteressant.
Die Anfänge der ersten Telefonleitungen (4 gleichzeitige Gespräche auf einer Leitung!!), und dann die Glasfaserleitungen mit vielen Terabyte/Sekunde pro Faser.
Ich wusste gar nicht, dass die Welt schon so fortgeschritten ist und Glasfaser fast in jedes Dorf reicht! (Bis auf die so genannte letzte Meile)
Angenommen jeder Internetanschluss in Deutschland wäre jetzt ein Glasfaseranschluss:
Mit welcher Geschwindigkeit könnte wohl jeder surfen?
Weil, dann wird`s wohl an den Backbones hängen.
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05.05.2011 16:55 Uhr von SN_Spitfire
 
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@Petabyte: Es kommt immer auf die Nutzungsgewohnheiten der Kunden an.
Ich werde später meinen Anschluss auch nicht permanent mit 200 MBits auslasten, sondern nur stoßweise abends vllt mal. Dennoch wird es früher oder später Glasfaser bis in fast jeden Haushalt geben, womit die Zeit der Leitungsdämpfung weitestgehend weg wäre.
Die Backbones werden auch nach und nach aufgestockt. Bestes Beispiel ist der De-CIX in Frankfurt. Immer über 50% Leistungsreservern nach oben offen. Wenns drüber geht, wird aufgerüstet.
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05.05.2011 19:06 Uhr von Serious90
 
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@ SN_Spitfire: da ich als Azubi bei der Telekom meine Lehre gemacht habe, als IT-Systemelektroniker kann ich nur sagen das das Glasfasernetz stark ausgebaut wird. Wenn ihr schon die 11Stadt seit is das schon ein großer fortschritt da damals nur eine Stadt war. In dieser STadt gab es nur 6 Anschlüsse die gemacht wurden zum testen wie das Glasfasernetz reagiert. Un diese Stadt war im tiefsten Osten und nennt sich Dresden. :)

Ich sag nur das bei einer Glasfaser mit dem entsprechenden Modem 2,5 Gbit anliegen mehr brauch man zu solch einer leistung ned sagen. Ich weiß aber nicht was die jetzigen Modems leisten da es schon fast nen Jahr her ist.

Natürlich werden die Tarife erst mal so eingetacktet das, sich andere nicht benachteiligt fühlen. :P

Naja aber es wird wieder so kommen das Bundesnetzagentur bald kommt, wenn das Glasfasernetz gut ausgebaut ist und du du du macht. Dann muss die Telekom wieder den Weg einräumen damit die fremdnetzanbieter auch das schnelle Internet anbieten können, genau so wie es beim VDSL 25000/50000 war.

Gruß Serious90
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05.05.2011 19:07 Uhr von Conquers
 
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Wäre wirklich schön, wenn der Ausbaue bald mal voran geht. Na ja, angeblich ist unser Dorf, in unsere Gemeinde das nächste, was geprüft werden soll, bzw nach der Prüfung ausgebaut werden soll.
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05.05.2011 21:52 Uhr von Serious90
 
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@ Conquers: wie schon beschrieben wurde es ist ein Pilotprojekt und da kann das dauern eh das bei jedem der es will verfügbar ist
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06.05.2011 00:27 Uhr von Schwertträger
 
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@Wolfsburger: Denkfehler: Denn die Gehälter bekommen die Manager auch so.

Es gilt Angebot und Nachfrage. Wenn man schnelles Netz will, muss man auch schnelles Netz zahlen.

Mal völlig unabhängig von Managergehälter und deren Berechtigung: Die derzeitige Geiz-ist-geil-Mentalität der Bevölkerung ist zum Kotzen.
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06.05.2011 02:15 Uhr von StrammerBursche
 
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@SN_Spitfire: Wenn es nicht zu sehr in deine kostbare Privatsphäre eingreift, dann gestatte mir doch mal eine Frage.

Wie gedenkst du deine 200MBit Leitung auszulasten?
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06.05.2011 11:13 Uhr von Schwertträger
 
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@lamour200: Da stimme ICH Dir zu: Ich denke, es wird auch noch so kommen, dass die jetzigen Flatpreise für eine 2000er Leitung nicht zu halten sind, weil andere für den gleichen Preis eben die acht- oder sogar 16-fache Leistung bekommen.

Ich habe meinem Telekom-Gegenüber gesagt, dass ich drei bis vier Jahre lang bereit wäre, pro Monat 100 EUR für die Telefon/Internet-Flat zu bezahlen, wenn sie die Leitungen hier ausbauen.
Und ich bin da nicht der Einzige. Insgesamt sind wir aber zuwenige.

Ich sehe das Problem ja ein. Für zig tausend Euro ein Netz auszubauen und Haushalte anzuschliessen, nur um hinterher mit Schleuderpreisen sich arg bemühen zu müssen, damit sich das Ganze in 30 Jahren amortisiert, ist nicht verlockend. Vor allem, weil 30 Jahre heutzutage eine verflixt lange Zeit sind.
Das ist ein generelles Problem. Unsere schnellen Innivationszyklen beissen uns ganz kräftig in den Hintern. Noch ehe IRGENDEINE Technologie bis in den hintersten Winkel vorgedrungen ist, ist in den Technologiezentren schon die übernächste Nachfolgetechnologie am Sterben.

Und anders als früher liegt das nicht daran, dass die Leute technologiefeindlich sind. Allerdings werden sie es zunehmend, weil sie von der Geschwindigkeit ermüdet werden. Wenn man bspw. noch darum kämpft, im Ort eine Mobilfunkanbindung und DSL 2.000 zu bekommen, taucht schon LTE und DSL 32.000 am Horizont auf, und man weiss, dass man gleich wird weiterkämpfen können. Irgendwann hat man keine Lust mehr.
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06.05.2011 11:17 Uhr von Schwertträger
 
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@Strammer Bursche: >Wenn es nicht zu sehr in deine kostbare Privatsphäre eingreift, dann gestatte mir doch mal eine Frage.

Das weiss ICH z.B. noch gar nicht.
Allerdings hätte ich mir vor zehn Jahren auch nicht erträumt, dass eine 2000er Leitung überlastet sein könnte.

1.) gab es damals keine Videotelefonie über´s Netz
2.) gab es damals kein Videostreaming
3.) gab es vor allem damals keine Zwangs-Werbevideos (wie z.B. bei SN)
4.) Gab es keine bewegten Banner und tausenderlei anderes Zeug, was heutzutage alles mitgeladen werden muss

Wer weiss also, womit ich und vor allem andere MEINE Verbindung vollstopfen.

ICH würde jetzt erstmal sagen, dass mich eine 16.000er Leitung für mind. 20 Jahre zufriedenstellt. Aber was weiss ich schon?
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06.05.2011 12:07 Uhr von Zivil-Isolation
 
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Vor ca.15 Jahren: Als ich angefangen hab mich mit HTML und dem Web zu beschäftigen, war die oberste Regel bei Erstellung einer Internetseite, möglichst klein nicht zuviele Bilder sodas auch 56K Moden nutzter, zu Zeiten von ISDN und Kanalbündelung diese problemlos erreichen konnten. Wenn man sich heute Youtube usw. ansieht, ist das zu damals ein gewaltiger Sprung.
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06.05.2011 16:40 Uhr von Schwertträger
 
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@Zivil-Isolation: Sprung ja, nur wohin? Inhaltlich hat sich seit damals nicht viel getan.

Und würde man immer noch so klein und sparsam wie möglich programmieren, wäre das Ganze mittlerweile auch instantschnell.

Aber da mittlerweile online wie auch desktop verschwenderisch programmiert und mit überflüssigen Bildern um sich geschmissen wird, reichen die Ressourcen trotzdem nicht.

Von daher ist mehr Bandbreite fast schon kontraproduktiv. ;-)

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