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05.05.11 06:07 Uhr
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Historik-Studie: Dem hessischem Landtag gehörten 75 Altnazis an - darunter Alfred Dregger (CDU)

Historiker Hans-Peter Klausch hat im Auftrag der Linken die Vergangenheit des hessischen Landtages aufgearbeitet. Das erschreckende Ergebnis: Mindestens 75 Parlamentarier der Nachkriegsjahre waren zuvor Mitglieder der NSDAP - darunter der ehemalige CDU-Landes- und Bundesvorsitzende Alfred Dregger höchstpersönlich.

Als "schwer belastet" gelten mindestens zwei Dutzend der ehemaligen Landtagsabgeordneter. So etwa fand sich in ihren Reihen FDP-Fraktionschef Erich Mix, einst Mitglied der Gauleitung Hessen-Nassau. Sechs FDP-Politiker waren schon vor Hitlers Machtergreifung NSDAP-Mitglieder.

Im Falle der CDU-Spitzenpolitiker Alfred Dregger und Otto Zink stieß Klausch auf eine merkwürdige handschriftliche Notiz mit den Worten: "Safe Mr. Simon 1976". Offenbar wurden in diesen beiden Fällen die NSDAP-Mitgliedskarten vorsätzlich in einen Tresor weggeschlossen.


WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Studie, CDU, Landtag, Nationalsozialist, NDSAP
Quelle: www.fr-online.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Wen wundert das? Diese Gau-Tradition lebt unübersehbar heute bei gewissen Parteien förmlich wieder auf.
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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Alfred Dregger Stahlhelmfraktion   
 
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05.05.2011 06:46 Uhr von usambara
war auch über 20 Jahre Mitglied des Bundestages und zu Kohls Zeiten Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Er galt als Unterstützer der Rattenlinie, über die Nazis nach Südamerika flohen und Befürworter von außergerichtlichen Tötungen von RAF-Terroristen, Berufsverbote für Kommunisten...
Er war Autor der Bücher "50 Jahre Vertreibung - Der Völkermord an den Deutschen" (Mitautoren: die Rechtsradikalen Franz Schönhuber und Gerhard Frey)
Kommentar ansehen im grunde nix neues   
 
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05.05.2011 07:42 Uhr von JesusSchmidt
westdeutschland ist schon ein ziemlich brauner sumpf.
Kommentar ansehen na und?   
 
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05.05.2011 07:43 Uhr von Praggy
die haben deutschland wieder aufgebaut nachdem es der wahnsinnige in den ruin getrieben hat. und nun? was haben wir aus deutschland gemacht? deutschland gibt es nicht mehr, nur nach eu..
nicht jeder, der zu adolfs zeiten in der nsdap war, war auch mit ihm einverstanden, siehe stauffenberg und seine konsorten. also sollte man nicht alle über einen kamm scheren. und bevor jetzt wieder die linken hier rumpöbel, was meint ihr, wieviel alt sed/stasi leute nach der wende auf einmal haben was verschwinden lassen??? und jetzt in den länderregierungen sitzen?
Kommentar ansehen Das war den Alliierten zu jeder Zeit bekannt   
 
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05.05.2011 07:54 Uhr von supermeier
und auch bewusst so gewollt.
Ein komplett entnazifiziertes Deutschland währe ihrer Ansicht nach wohl nicht in der Lage gewesen dem schon damals allgegenwärtigen Feind Kommunismus die Stirn zu bieten.
Kommentar ansehen @Praggy   
 
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05.05.2011 08:29 Uhr von W4rh3ad
Ja, stimmt, Stauffenberg war nämlich SO radikal, dass selbst Hitler ihm nicht radikal genug war.

Wann werden Leute es endlich verstehen dass Stauffenberg Hitler nur umbringen wollte, weil er sich eine NOCH radikalere Regierung wünschte..
Kommentar ansehen @W4rh3ad   
 
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05.05.2011 09:13 Uhr von LoneZealot
Sehr richtig, Stauffenberg und seine Anhänger standen völlig hinter der NS-Rassenpolitik, wollten aber den Krieg erstmal beenden um dann alles neu aufbauen zu können.

Aber soll man in Deutschland machen, es gibt wenig andere Widerstandskämpfer die man gross vorzeigen kann, die vielen "Kleinen" geraten immer mehr in Vergessenheit.
Kommentar ansehen Im Auftrag der Linken?   
 
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05.05.2011 09:35 Uhr von Really.Me
Die sollten mal in der eignenen Partei prüfen wer so alles in der Stasi war....
Kommentar ansehen @W4rh3ad   
 
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05.05.2011 09:54 Uhr von Praggy
mir ist auf die schnelle ohne nachzudenken kein besseres beispiel eingefallen. prinzipiell sollte aber klar sein, was ich meine.
Kommentar ansehen Spielt...   
 
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05.05.2011 10:49 Uhr von BastB
das eine große Rolle? Nicht jedes NSDAP Mitglied hat aktiv Verbrechen begangen. Im Nachhinein ist man immer schlauer, aber es gab damals auch viele unterschiedliche Gründe, in dieser Partei Mitglied zu sein. Oftmals waren einige private Vorteile und nicht die Überzeugung der Grund für eine Mitgliedschaft. Die Haupttäter wurden zum großen Teil zur Rechenschaft gezogen und nun sollte man endlich mal einen Schlussstrich ziehen.
Kommentar ansehen Ist doch vollkommen egal   
 
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05.05.2011 11:53 Uhr von tsunami13
welche Partei. Schön im Strom mitschwimmen und sich die Taschen vollstopfen. Irgendwann gabs mal eine Zeit da waren sich SPD und CDU spinnefeind. Und dann? Koalition zum Wohle des Volkes! Wäre ja so als wenn aldi und lidl kooperieren.
Wenn die Kameras angehen, bisschen blah blah machen und alles versprechen. Wird man erwischt, lässt man seien angestellten eine Pressemitteilung verfassen oder die Pressemeldung dementieren. Und wenn das nicht reicht, setzt man sich halt zur ruhe. Der Geldstrom fliesst doch schön weiter. So oder so. (H IVler werden dann als Schmarotzer bezeichnet!) Auch wenn die vorher etliche Jahre malocht haben und Ihre Gesundheit beim AG gelassen haben (Stichwort Rücken, Knie, Helme, Sicherheitsschuhe,.........)

Die ersten Politiker geben sich doch schon für Werbung her.
Kommentar ansehen Frage   
 
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05.05.2011 12:07 Uhr von Leeson
"Sechs FDP-Politiker waren schon vor Hitlers Machtergreifung NSDAP-Mitglieder. "
Sind die noch im Dienst?
Wenn ja, trifft "Dinosaurier" ja wirklich zu...
Dafür, dass soviel braunes Pack in den Parteien sein soll,
leben in Deutschland ziemlich viele Andere-Kultur-Menschen.

Neulich in Berlin, läuft ein Türkischstammiger Typ an mir vorbei, er schüttelt den Kopf und sagte dabei: "Zuviele Deutsche hier!"

Nicht nur ich hatte ein Fragezeichen überm Kopf :)
Kommentar ansehen Schieflage   
 
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05.05.2011 12:21 Uhr von sicness66
Es ist schon erstaunlich, dass in jeder politischen Diskussion die Linke als"SED-Nachfolgepartei" angemahnt wird, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten, während andere Parteien sich dagegen verwehren ihre eigene zu hinterfragen.

CDU und FDP rufen ständig zum Boykott der Kommunisten auf. Ich stelle mir gerade vor, wie ein Parteimitglied der Linken einen CDU´ler als Nazi bezeichnet und ein heller Aufschrei durch die Medienlandschaft geht...
Kommentar ansehen das schlimme ist...   
 
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05.05.2011 13:52 Uhr von dieterzi
dass sich bei so manchem an der faschistischen Gesinnung nichts geändert hat. Man hat lediglich gelernt, sich und seine undemokratische Haltung dem Bürger besser (verlogener) zu verkaufen...
Kommentar ansehen @ Really   
 
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05.05.2011 14:08 Uhr von Zeus35
Du bist das typische Fallbeispiel, eines NixKapierers.

GENAU weil man DIE LINKE immer wieder vorhält sie hätte "Altlasten" als Mitglieder und wären deshalb unwählbar, ewig gestrige, ect. haben sie mal offiziell zeigen wollen das die alten Parteien noch viel schlimmer dran sind/waren.

Und diese Analyse kann man getrost auf alle "gebrauchten" Bundesländer anwenden.
Kommentar ansehen ...   
 
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05.05.2011 14:34 Uhr von RickJames
Das Gute an Alt-Nazis ist, das sie per Definition alt sind. Selbst wenn die jüngeren Generationen sie nicht durch Wahlen los werden können, löst sich das Problem irgendwann von selbst.
Kommentar ansehen Wo hätte   
 
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05.05.2011 14:43 Uhr von Kappii
man denn sonst nach dem Krieg soviele Politiker herholen sollen? Jeder der NSDAP Mitglied war sollte wohl am besten Regierungsverbot bekommen oder wie?
Kommentar ansehen @Zeus35   
 
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05.05.2011 16:29 Uhr von BastB
Die Linken sind nicht nur wegen ihrer Altlasten nicht wählbar, sondern weil ein Großteil von denen immer noch verfassungsfeindliche Ziele verfolgt, auch die jüngeren Mitglieder, die mit der SED nichts zu tun hatten.
Kommentar ansehen @Zeus35   
 
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05.05.2011 16:36 Uhr von Really.Me
Was hat meine Ansicht mit NixKapieren zu tun?

Warum erlaubt sich gerade eine der verseuchtesten Parteien Deutschlands andere Parteien zu durchleuchten?

Sonst sollen doch auch alle erstmal vor der eigenen Türe kehren...das erwarte ich auch von den Linken.

Und schön das es den Linken nur darum geht welche Partei schlimmer ist und die meisten Leichen im Keller hat. Ich denke den Linken würden mehr sympatin zufliegen wenn sie mal anfangen ihre Altlasten über Bord zu werfen, dann können sie wegen mir auch gern austeilen!
Kommentar ansehen @sicness66   
 
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05.05.2011 16:49 Uhr von Baron-Muenchhausen
Du schreibst:
Ich stelle mir gerade vor, wie ein Parteimitglied der Linken einen CDU´ler als Nazi bezeichnet und ein heller Aufschrei durch die Medienlandschaft geht...

Genau das hatte Hugo Chavez vor 2-3 Jahren ´gewagt´ und in der Tat, der Mann mutierte zum Ungeheuer der Medien !
Kommentar ansehen Mal etwas weiter denken...   
 
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06.05.2011 00:08 Uhr von froggerdirk
"GENAU weil man DIE LINKE immer wieder vorhält sie hätte "Altlasten" als Mitglieder und wären deshalb unwählbar, ewig gestrige, ect. haben sie mal offiziell zeigen wollen das die alten Parteien noch viel schlimmer dran sind/waren."

Genau so seh ich das auch!
Parteien sagen zum Teil,die Linken seien nicht als Koalitionspartner zu akzeptieren (obwohl ein Teil des Volkes sie gewählt hat),aufgrund der "Altlasten".
Selber hatten und haben die großen Parteien aber genug "Gesindel" in den eigenen Reihen,von welchen,die "vergessen" haben,100.000 Euro empfangen zu haben,über andere,die die vom Gericht geforderten Namen von "Spendern" nicht nennen,weil sie "Ihr Ehrenwort" gegeben haben.

Das soll unsereins mal machen - Erzwingungshaft,sag ich da nur!
Macht doch mal "Ehrenworteinkünfte" bei der Steuererklärung geltend...das Amt freut sich.

Kurzum:Wenn die Linken gewählt werden,soll man sie nicht pauschal ausschließen,ist aüßerst undemokratisch!

[ nachträglich editiert von froggerdirk ]
Kommentar ansehen @froggerdirk   
 
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06.05.2011 09:26 Uhr von Really.Me
Und was ist dann mit den Rechten? Werden auf gewählt...aber Stop, die darf man ausschließen.

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