Russische Internetsuchmaschine lieferte Daten an Geheimdienst FSB
Wie offiziell bestätigt wurde, hat die größte russische Internetsuchmaschine, Yandex, vertrauliche Daten des regierungskritischen Bloggers Alexei Navalny und seiner Unterstützer an den russischen Inlandsgeheimdienst FSB weitergegeben.
Yandex hat in Russland einen Marktanteil von 65 Prozent und will nun Aktien an der amerikanischen NASDAQ handeln lassen. Gegenüber der amerikanischen Börsenaufsicht musste man Stellung zu möglichen Risiken für Investoren nehmen. Dabei wurde der Datentransfer offengelegt.
Wie Yandex weiter mitteilt, seien die russischen Justiz- und Strafverfolgungsbehörden "möglicherweise nicht ausreichend unabhängig". Der Gesetzesrahmen sei durch "Unwägbarkeiten" gekennzeichnet.