04.05.11 10:07 Uhr
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Darf sich die Bundeskanzlerin über den Tod Osama bin Ladens freuen?

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Montag geäußert, sie freue sich darüber, dass es gelungen sei, Bin Laden zu töten. Diese Formulierung stößt auf massive Kritik.

Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) findet, "als Christin" sei dies kein Grund zum Feiern. CDU-Rechtsexperte Siegfried Kauder meinte, man sollte solche "Rachegedanken" nicht von sich geben.

CDU-Fraktionsvizechefin Ingrid Fischbach hielt die Äußerungen für "nicht angemessen". Und der Sprecher des CDU-Arbeitskreises Engagierter Katholiken, Martin Lohmann, erinnerte die Kanzlerin daran, dass das Lebensrecht unteilbar sei.


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WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Tod, Angela Merkel, Osama bin Laden, Freude, Äußerung
Quelle: www.tt.com

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45 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2011 10:07 Uhr von Babelfisch
 
+24 | -24
 
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Was diese Leute wohl dem Hitler-Attentäter Stauffenberg (oder anderen gewaltbereiten Widerstandskämpfern) so alles vorgehalten hätten?
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04.05.2011 10:11 Uhr von vespav50
 
+45 | -10
 
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jetzt groß feiern: aber dann im nächsten Moment gegen die Todesstrafe sein.... Passt irgendwie nicht ganz
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04.05.2011 10:20 Uhr von zer0six
 
+13 | -20
 
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@Autor: Das ist kein Vergleich.
Osama hatte kein hochgerüstetes, fanatisches Volk und auch keine 24/7 Leibwache um sich. Einen Hitler hätte man auf diesem Wege nicht gefasst, die Situation war ein ganz andere...

[ nachträglich editiert von zer0six ]
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04.05.2011 10:21 Uhr von usambara
 
+24 | -13
 
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als Bundeskanzlerin vielleicht aber als Bundesvorsitzende einer christlichen Partei und Tochter eines Pfarrers?
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04.05.2011 10:29 Uhr von Kabeltrommel
 
+19 | -4
 
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@zerOsix: jeder vergleich ist statthaft. es geht nämlich darum. ob man überhaupt einen Menschen töten darf (von Notwehr abgesehn), und zwar unabhängig davon wie schlimm seine taten waren.
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04.05.2011 10:54 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+11 | -3
 
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Gestern im Radio: ein kleiner, aber feiner Unterschied.
Sie hätte sich "erleichtert zeigen" können, das wäre -auch in meinen Augen- angemessen gewesen.

Freude finde ich pers. auch das felsch gewählte Wort.
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04.05.2011 10:57 Uhr von tutnix
 
+7 | -15
 
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@BastB: nein darf sie nicht, auch wenn es den nazis nicht passt.
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04.05.2011 10:58 Uhr von Omega-Red
 
+14 | -6
 
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@Autor: Hier geht es ja nicht um die Tatsache des Mordes sondern um die ethische Frage ob man sich öffentlich über den Tod eines Menschen freuen darf. Hätte Merkel gesagt "Ich freue mich das von Osama keine Gefahr mehr ausgeht!", hätte kein Mensch etwas sagen können. Aber sich freuen das ein Mensch tot ist? Wo war ihre Freude über die Toten von 9/11? Da waren sicher auch nicht nur Gutmenschen dabei. Jedenfalls kollidiert ihre Aussage mit Art.1 des Grundgesetzes. Auch wenn Osama ein Verbrecher war, hat er Menschenwürde verdient. Außerdem ist sie in einer Partei die ein "christlich" im Namen hat. Da ist es nicht sehr löblich sich zu freuen wenn einer gegen das erste Gebot vertoßen hat.

[ nachträglich editiert von Omega-Red ]
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04.05.2011 11:08 Uhr von shathh
 
+11 | -8
 
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Niemand hat sich über den Tod eines Menschen: zu freuen.

Das sollte jedem gut erzogenen Menschen der Anstand gebieten.

Das ist vielleicht etwas, was die "SCHWANZ AB" und "KOPF AB"-Fraktion nicht verstehen wird; aber auch Mörder und Verbrecher verdienen es, dass man mit ihrem Tod respektvoll umgeht.
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04.05.2011 11:10 Uhr von zer0six
 
+7 | -3
 
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@xmaryx: Hitler in Deutschland, Osama in Pakistan.. Kein Unterschied? Ihr glaubt also ehrlich, dass man (damals!) einfach so ans FHQ kam? Wieso hat mans dann nicht gemacht? Hätte Stauffenberg etwa versuchen sollen, Hitler festzunehmen?
Entweder reden wir hier total aneinander vorbei, oder.. weiß nicht.
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04.05.2011 11:11 Uhr von derSchmu2.0
 
+4 | -2
 
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Mal abgesehen davon muss man erstmal abwarten, ob der Tod Osamas fuer die naehere Zukunft wirklich Freude bringt oder wieder Angst und Vorsicht....vor Terroristen und Antiterroristen gleichermassen...
Eine Verhaftund mit anschliessender Verhandlung und dann ggf einer Exekution waere jedenfalls effektiver und "gerechter" gewesen...
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04.05.2011 11:19 Uhr von Babelfisch
 
+6 | -5
 
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omega-red: Art. 1 ist zentrales Fundament unserer Verfassung, die ich für sehr gut halte, also will ich auch gar nicht widersprechen.

Wie ist es mit der Aussage einer Hinterbliebenen des Anschlags von 9/11: "Es ist gut, dass er tot ist".
Oder der Mann, der erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigungen durch den Anschlag erlitt: "Ich bin froh, dass er vor mir gestorben ist"

und dann ist da noch Mark Twain, der einmal sagte:

"Nie habe ich jemandem den Tod gewünscht, aber manche Nachrufe habe ich mit großem Vergnügen gelesen."
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04.05.2011 11:21 Uhr von sicness66
 
+14 | -8
 
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Tja so ist der Westen: Allen anderen vorschreiben, was Demokratie ist, aber selbst nicht danach handeln. Merkel hat einen Eid auf das Grundgesetz geschworen, was die Gleichbehandlung aller Menschen vorschreibt, den Mord als Verbrechen brandmarkt und die Todesstrafe verbietet.

Dieses Verhalten ist ein Rückschritt ins Mittelalter, der das Aug um Aug-Gebot rechtfertigte. Aber sicherlich dürfen wir die Mutti demnächst wieder bei einer Veranstaltung zur Stärkung der Menschenrechte erleben, wie sie die westlichen Demokratien für ihren Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit lobt.
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04.05.2011 11:33 Uhr von Alice_undergrounD
 
+8 | -7
 
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alles muschis: natürlich wars geil :D
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04.05.2011 11:43 Uhr von tutnix
 
+6 | -5
 
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@BastB: nazitrolle deiner kategorie beispielsweise. schön das du dich selbst zu den terroristen bzw. deren dunstkreis zählst :D.
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04.05.2011 11:44 Uhr von usambara
 
+10 | -9
 
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@BastB: "Rechtsgarantien, die für normale Beschuldigte gelten, sind hier außer Kraft gesetzt. Wer Feind ist, ist in diesem Denksystem keine rechtliche, sondern eine politische Frage."
Da Bin Laden unbewaffnet war, ist dies jetzt rechtlich gesehen ein offener politischer Mord.
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04.05.2011 11:47 Uhr von sicness66
 
+7 | -9
 
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@BastB: Hast du jetzt bestimmt, dass Bin Laden eine Ausnahmesituation ist oder wer ? Bist du auch eine Ausnahmesituation ? Ist George Bush eine Ausnahmesituation ? Was ist mit den Chinesen, den Russen, den Nordkoreanern, dem Typ aus Weissrussland ?
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04.05.2011 11:55 Uhr von Asatrua
 
+8 | -8
 
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Ok an erster Stelle sollte nicht der "arme" Bin Laden stehen, denn er ist nicht das Opfer...
Sondern die, die er auf dem Gewissen hat. Dementsprechend rechtfertig es die Freude.
Auch die Freude der Frau Merkel. Warum? Gegen wieviele Menschenrechte hat Bin Laden verstoßen?
Gegen wieviele hätte er noch verstoßen, wenn man ihn nicht getötet hätte? Im schlimmsten Fall hätten wir ein 3. Reich nach islamischen Richtlinien. Und jetzt kommt mir keiner damit, das das nicht stimmt... Die sammelen doch genug dumme um sich rum. (wie hitler damals ;-) )
Die Frau Merkel hätte es vielleicht anders ausdrücken müssen, aber ihre Freude ist nachvollziehbar... Vielleicht nicht von linkem, rechten oder radikal islamischen Subjekten...
Zum Thema dass die Frau Merkel dann wieder für Menschenrechte predigt...
Welches Menschenrecht hat sie denn verletzt???
Keins... Eben... Sie hat keinen gekillt oder sonstiges.
Die Frau Merkel hat vielleicht plump gehandelt, sie hat aber kein Verbrechen begangen... Und das Bin Laden tot ist, lässt jeden Morgen noch schöner wirken... (das Minus ist übrigens der rote Knopf, also Grüne Wähler ordentlich klicken)

Amen
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04.05.2011 12:54 Uhr von Aggronaut
 
+6 | -5
 
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Zeigt: Wie unfassbar dumm diese Frau ist.
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04.05.2011 12:54 Uhr von JesusSchmidt
 
+3 | -6
 
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nein. darf sie nicht. damit stellt sie sich gegen unser grundgesetz. sofort wegsperren!
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04.05.2011 13:07 Uhr von GLOTIS2006
 
+6 | -5
 
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In den Ruhestand mit ihr: Man kann und darf als höchste Volksvertreterin des deutschen Volkes nicht (und schon gar nicht öffentlich) gegen die Verhaltensmaximen sprechen, die unsere Gesellschaft zusammen halten.

Merkel hat damit meiner Meinung nach politischen Selbstmord begangen und jede Sympathie verspielt.

Das ist übrigens vollkommen unabhängig davon, ob Bin Laden es verdient hat.

Die Aufzeichnung, auf der zu sehen ist, wie Merkel sich über den Tod dieses Mannes freut sollte meiner Meinung nach noch Wochen im TV wiederholt werden, damit auch die letzten Hinterwäldler verstanden haben, dass diese Frau dringend in den ruhestand geschickt werden muss.

[ nachträglich editiert von GLOTIS2006 ]
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04.05.2011 13:13 Uhr von Babelfisch
 
+8 | -5
 
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YES, SHE CAN! Die Ausschaltung Bin Ladens war ja wohl eines (wenn auch nicht das einzige) der Ziele des Afghanistan-Einsatzes. Selbstverständlich kann sich die Kanzlerin eines Landes über einen entsprechenden militärischen Erfolg freuen.

Das Grundgesetz gilt meines Wissens derzeit nicht in Afghanistan bzw. Pakistan und ist ohnehin nicht auf die Bewertung individueller Freudebekundungen anwendbar.

Die katastrophale außenpolitische Bilanz von Frau Dr, Merkel ist bedenklich. Ihre Freude über den Tod eines Terrorfürsten, der eine Gefahr für die Allgenmeinheit dargestellt hat, teile ich hingegen voll und ganz.

Was sagt das Grundgesetz eigentlich zu Seebestattungen ohne vorherige Konsultation der Angehörigen?

[ nachträglich editiert von Babelfisch ]
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04.05.2011 13:25 Uhr von Kabeltrommel
 
+6 | -1
 
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da wird mal: ein terrorist im nahkampf erschossen und es rauscht im medienwald, dass einem die ohren glühen.
Wenn die Russen 136 Menschen umbringen, die nicht mal erwiesenermaßen Terroristen sind, kräht hier kein Hahn danach.
DAS nenn ich Heuchelei.

http://www.shortnews.de/...


der kreml spricht in diesem zusammenhang gerne davon, dass er die menschen "vernichtet" hat.
klingt irgendwie nach unkraut vertilgen.

[ nachträglich editiert von Kabeltrommel ]
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04.05.2011 13:34 Uhr von dexion
 
+2 | -7
 
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Für eine christliche Partei absolutes Fehlverhalte: Man hätte sich erleichtert zeigen können oder allgemein es als Schritt gegen den Terror ansehen können aber Freude über den Tod eines Menschen zu zeigen, ist Christen nicht gewährt. Wäre die Partei wirklich christlich wüsste sie das eine höhere Macht drüber urteilt.

Und ich bin kein aktiver Christ und glaube an nichts. ^^
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04.05.2011 13:42 Uhr von Mordo
 
+3 | -7
 
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Das Ex-"Bush-Zäpfchen" (Zitat: Volker Pispers): freut sich über eine Hinrichtung ohne Gerichtsprozess. Schön, wie sie sich selbst entlarvt.

Das wird nur noch von Sigmar Gabriel (Vorsitzender der SPD) getoppt, der seiner Partei Sterbehilfe leistet, indem er nicht nur die Amis zur erfolgreichen Selbstjustiz beglückwünscht, sondern obendrein ein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung fordert. Obwohl Bin Laden weder Telefon noch Internet gehabt haben soll.

Wie masochistisch muss man angesichts so eines Verhaltens sein, um jetzt noch die SPD zu wählen oder gar in ihr Mitglied zu sein?

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