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Zwiesel: Mitfahren auf einem Rasenmäher endete für einen Jungen mit Verletzungen

Schlimme Fußverletzungen zog sich ein fünfjähriger Junge mit dem Rasenmäher zu. Er kam mit seinem Fuß beim Sturz vom Rasenmähertraktor in das Mähwerk.

Sein 39-jähriger Onkel hatte ihn auf dem Aufsitzmäher mitgenommen. Dabei ist der Fünfjährige so unglücklich mit dem Fuß in das Mähwerk gekommen, dass er schwer verletzt wurde.

Nun ermittelt die Polizei gegen den Onkel wegen Fahrlässigkeit.


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WebReporter: angelina2011
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Junge, Fuß, Rasen, Zwiesel, Mäher, Mähwerk
Quelle: de.news.yahoo.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2011 16:56 Uhr von Schwertträger
 
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Und zu Recht, denn entweder war das Mähwerk nicht ausreichend geschützt, oder der Mann in seiner Reaktion so dämlich, dass der Junge mit dem Bein ins Mähwerk kommen konnte. Das ist nämlich eigentlich so gut wie unmöglich, wenn man den Jungen nicht mehr oder weniger überfährt.

Sollte das geschehen sein, so ermittelt die Staatsanwaltschaft zurecht wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Wegen solcher Vollpfosten wird man schief angesehen, wenn man Kinder irgendwohin mitnimmt.
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03.05.2011 18:53 Uhr von LesPaul
 
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Schwerti: Naja, wengen dem, zugegebenermassen nicht gerade weit denkenden, Mann wirst du sicher nicht schief angesehen, wenn du ein Kind ´irgendwohin´ mitnimmst...

Ich denke, es war für beide ein Spass, und wenn er dann so endet, dann wird der Onkel gestraft genug sein, schliesslich wurde sein Neffe schwer verletzt -und das unabsichtlich.
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03.05.2011 19:31 Uhr von Schwertträger
 
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@LesPaul: Wie gesagt: Ich weiss nicht, was dieser Mann gemacht hat, wie er es gemacht hat, aber allein vom Runterfallen kommt der Junge noch nicht ins Mähwerk. Da bin ich skeptisch.
Aber ein, zwei solcher Fälle, und der nächste Papa, der seinen Kleinen mit auf den Mähtraktor nimmt, ist ein Fall für Mob, Seil und nächste Eiche.

Das "irgendwohin mitnimmst" war eine sehr vorsichtige Umschreibung, die hier leider notwendig ist. Es lesen hier im Forum auch jede Menge der heute modern gewordenen Übermütter mit.
Wenn Du da schreibst, dass Du Deinen Sohn/Deine Tochter mit in den Wald nimmst, dann wittern die schon so viele Gefahren, dass sie Dich mit Minus zuschütten, ehe Du auch nur die Worte "Pilze sammeln" aussprechen kannst. Und wenn Du dann noch erwähnst, dass Du dem/der Kleinen zeigen willst, wie man die Pilze korrekt abschneidet und nicht (falsch) ausreisst, .... mit dem Messer (!!!!!) *screek, screek*, dann ist gleich alles vorbei.
Ich denke, Du verstehst, was ich meine. ;-)



[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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03.05.2011 19:48 Uhr von LesPaul
 
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@Schwerti: Ja, klar, versteh schon was Du meinst und aus Deiner Sicht hast Du sicherlich recht, ich hab nur die Verbindung zu dem Onkel mit dem Traktor nicht kapiert.

Auch Deine Ansicht mit den Übereltern stimme ich zu großen Teilen zu, leider ist der Schritt zum Panikmode sehr klein geworden.
Übersensibilisiert trifft es wohl am Besten. Sehe und bemerke ich am Umgang mit meiner Tochter ja selbst auch.

Eigentlich ist es merkwürdig... früher wäre es einfach ein mieser Unfall gewesen, heute ist es eine Gundlage für uns beide zu diskutieren und an die Hypersensibilisierten zu denken...
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03.05.2011 21:01 Uhr von Schwertträger
 
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Nun ja, ich denke, es wäre auch früher u.U. mehr als ein Unfall gewesen.
Das hängt davon ab, wie dieser Mensch es angestellt hat und was die Untersuchung ergibt.

Aber ansonsten hast Du es richtig beobachtet, dass heute ein völlig übersteigertes und entartetes Sicherheitsbedürfnis vorherrscht, das auf der anderen Seite mit immer seltsameren Extremsportarten getestet wird, weil der Mensch im Grunde Gefahr braucht.

Dazu kommt die Versicherungsbranche, die uns Schritt für Schritt immer mehr Sicherheit (in ihrem Sinne) unterjubelt und dementsprechend natürlich auch Artikel in der Presse lanciert. Über die Jahrzehnte hat sich dabei unsere Wahrnehmung komplett verschoben.
Wenn Du heute irgendwo "selber Schuld" schreibst, hagelt es schon Kritik.

Wir werden irgendwann am waldrand Schilder stehen haben "Vorsicht! Unebene Wegstrecke, tief hängende Äste und Gefahr von Waldbruch". Über die ersten beiden Schritte sind wir aber eigentich schon hinaus, denn die tief hängenden Äste müssen laut Gemeindegebot abgeschnitten werden und die Wegstrecke ist bei den meisten Wanderpfaden bereits bretteben.
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04.05.2011 02:02 Uhr von KamalaKurt
 
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Da braucht man garnicht ermitteln. Das war fahrlässig!! Rasenmäher sind dazu da den Rasen zu mähen und nicht geeignet Kinder zu transportieren, schon garnit bei laufendem Mähwerk.
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04.05.2011 14:09 Uhr von Schwertträger
 
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@Kamala Kurt: Genau auf so eine Aussage wollte ich hinaus mit meiner Vorsicht.

Du willst mir doch nicht erzählen, dass Dich Dein Vater nicht mit in die Werkstatt genommen hat, dass er Dich nicht mit auf den Trecker genommen hat, dass er Dir nicht gezeigt hat, wie eine Axt funktioniert, dass er Dir nicht ein Messer gegeben hat usw.??

Kinder lernen am praktischen Beispiel.
Ich bspw. hatte mein erstes Schnitzmesser mit fünf Jahren. Heute bekommen Mütter Schreikrämpfe und Sicherheits"experten" bezeichnen es als hochgradig leichtsinnig. Mag sein, dass die richtig liegen, aber andererseits haben wir auch weniger Schnitzkünstler. (Bzw. die, die wir haben, kommen weiterhin in Kindesjahren das erste Mal damit in Berührung).

Ein Aufsitzmäher hat zwischen Boden und Kante des Mähwerkschutzes nur ca. 5 cm Platz. Zuwenig, um einfach so darunter zu fallen. Also ist die Mitnahme eine Kindes bei normaler Vorwärtsfahrt zwar den Buchstaben des (Versicherungs-)Gesetzes nach immer noch fahrlässig, aber nicht grob und nicht im Sinne von "wie kann man nur?!"

Und gemessen am Lern- und Anfix-Effekt ist die Maßnahme ja keinesfalls unsinnig. Schliesslich möchte man ja, dass der Junge mit zehn oder elf selbständig den Rasen mähen und sich Taschengeld verdienen kann, spätestens aber mit zwölf Jahren. Womit Hänschen aber nicht in Berührung kommt, das interessiert Hans später mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht.

Kinder WOLLEN mit Papa zusammen arbeiten. Das gibt ihnen einen wichtigen Entwicklungsaspekt.
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04.05.2011 15:48 Uhr von KamalaKurt
 
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@Schwertträger 1. hat es 1952, als ich 5 Jahre alt war keine motorisierte Rasenmäher für den privaten Gebrauch gegeben.

2. hat mir mein Vater Dinge wie Messer, Säge oder andere Dinge mit 5 Jahren vorenthalten.

Ich musste allerdings im Alter von 13 Jahren in mühevoller, langanhaltender Zeit Eisenbahnschwellen mit Keil und Axt spalten. Auch habe ich mit meiner Mutter zusammen Speiß angemacht, als mein Vater angebaut hat.

Ich bin in einer Stadt aufgewachsen, da gab es keinen Trecker, aber ich kann dich beruhigen. Ich war seit meinem 6. Lebensjahr auf unserem Segelflugplatz und ich konnte mit 12 Jahren Auto fahren. Egal welchen Typ. Wir hatten dort Auswahl. Viele Segelflieger hatten alte Autos, die sie dem Verein gaben um das Seil von der Schleppwinde wieder an den Startplatz zu bringen.

Mir tränen heute die Augen noch, welche Auto dort zu Schrott gefahren wurden. MB 170 D, MB 220 Cabriolett mit Faltdach, VW mit Brezelfenster usw, usw.

Da waren die Zeiten einfach anders und auch die Sicherheitsvorschriften, wenn es überhaupt welche gab, lasch.

Wenn du sagst, ein Aufsitzmäher hat zwischen Boden und Kante des Mähwerkschutzes nur ca. 5 cm Platz, dann ist es doch um so verwunderlicher, dass dieser Unfall passieren konnte.

Deiner Aussage "Und gemessen am Lern- und Anfix-Effekt ist die Maßnahme ja keinesfalls unsinnig." möche ich dir etwas anderes sagen: Ich hatte einen Sohn, mit 2 linken Händen. Das habe ich erkannt, als er mir bei gewissen Arbeiten helfen sollte. Da ging die Arbeit langsamer voran, als wenn ich diese selbst erledigt habe.


Ich habe zu ihm gesagt, ich mach den Dreck alleine, gehe du in dein Zimmer und lerne. Das war von mir eine gute Entscheidung. Er hat gelernt, ist Diplom Informatiker, hat eine Eigentumwohnung gekauft, hat sie selbst renoviert und hat seiner Frau tatkräftig unter die Arme gegriffen, da diese auch berufstätig ist.

Ich glaube, wenn man Tätigkeiten, die nicht ins Berufsbild passen sich auch aneignen kann. Man muss nur den Willen dazu haben.

Wir hatten ein 4 ar großen Rasen, da gab es kein Taschengeld, sondern nur einen Terminplan " Alle 2 Wochen ich und in den nächsten 2 Wochen du!"
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04.05.2011 16:17 Uhr von Schwertträger
 
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@KamalaKurt: Das ist der Punkt: >Da waren die Zeiten einfach anders und auch die Sicherheitsvorschriften, wenn es überhaupt welche gab, lasch.<

Fahren wir heutzutage so viel besser, nur weil wir härtere Sicherheitsvorschriften haben?
Es passiert einiges weniger, ja, aber dafür können sehr viele Leute sehr viele Dinge nicht (vor allem können viele Menschen Gefahrenmomente nicht vernünftig einschätzen), man hat gerade bei Jugendlichen viele Motivationsprobleme und bei Erwachsenen überzogene Erwartungshaltungen. Ganz zu schweigen von zu viel Macht für Versicherungslobbys.


>....aber ich kann dich beruhigen. Ich war seit meinem 6. Lebensjahr auf unserem Segelflugplatz und ich konnte mit 12 Jahren Auto fahren..

Eben :-)


>Wenn du sagst, ein Aufsitzmäher hat zwischen Boden und Kante des Mähwerkschutzes nur ca. 5 cm Platz, dann ist es doch um so verwunderlicher, dass dieser Unfall passieren konnte.<

Das meinte ich ja.
Mir ist nicht ganz klar, wie der Mann oder der Junge das hinbekommen haben. Wenn man einfach seitlich oder hinter dem Mäher runterfällt, kann man eigentlich nicht ins Mähwerk kommen. Allenfalls drohen Verletzungen durch hervorgewirbelte Steine, Sand und evtl. Glassplitter, die seitlich rausfegen.
Um aber ins Mähwerk zu kommen, müsste man denjenigen schon quasi überfahren.
Oder der Mäher hatte kein Rotormähwerk, sondern ein Balkenmähwerk. Da das verhältnismässig offen liegt, wäre es dann aber sehr leichtsinnig, ein Kind in dessen Nähe zu lassen. In Verbindung mit einem kleinen Rasentraktor gibt es so etwas aber eigentlich nicht, Nur bei einem großen, "echten" Traktor, wo das Ding dann hinten angeflanscht ist. Allerdings hat der Junge dort einen Sitz mit Rahmen und sollte eigentlich nicht runterfallen.


>Ich hatte einen Sohn, mit 2 linken Händen. Das habe ich erkannt, als er mir bei gewissen Arbeiten helfen sollte. Da ging die Arbeit langsamer voran, als wenn ich diese selbst erledigt habe.<

Vielleicht warst Du auch einfach ein wenig zu ungeduldig. :-)
Gerade handwerklich geschickte Väter neigen oft dazu zu vergessen, wie lange sie selber gebraucht haben, um zu ihren Fähigkeiten zu gelangen. Da Dein Sohn später die Wohnung selber renoviert hat, hat er augenscheinlich keine zwei linken Hände.


>"Wir hatten ein 4 ar großen Rasen, da gab es kein Taschengeld, sondern nur einen Terminplan " Alle 2 Wochen ich und in den nächsten 2 Wochen du!"<

Waren ja auch harte Zeiten. Da gab´s wahrscheinlich eh kein Taschengeld, ob mit oder ohne Rasenmähen. Bei uns war´s ähnlich. Aber beim Nachbarn gab´s Geld. Der hatte keinen Sohn.

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