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Kommt der Solidaritätszuschlag zur Griechenland-Stützung?

Griechenland kann wie Irland oder Portugal die Schuldenkrise nicht alleine bewältigen. Die Rückzahlung von 110 Milliarden Euro gewährter Hilfe soll gestreckt oder erhöht werden.

Die Wirtschaft ist in Griechenland trotz Hilfe im letzten Jahr um 4,5 Prozent geschrumpft, anstatt zu wachsen. 142 Prozent des Bruttoinlandsprodukts brauche man für die Schuldenlast.

"Focus Money" schlägt daher den "Griechenland-Soli" zur Finanzierung der griechischen Probleme vor. So wie der Steuerzahler mit dem Solidaritätszuschlag die deutsche Wiedervereinigung bezahlt hat, kann er jetzt die Rettung des Euros bezahlen. Den Wiedervereinigungs-Soli zahlt der Deutsche seit 1991.


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WebReporter: ROSROS
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, Hilfe, Schulden, Finanzierung, Soli, Solidaritätszuschlag
Quelle: www.focus.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2011 12:55 Uhr von LenoX.Parker
 
+9 | -2
 
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Ist ja wohl was anderes, ob man dem eigenen Land hilft oder ob es im Ausland verpufft.
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03.05.2011 12:57 Uhr von SystemSlave
 
+11 | -3
 
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Und noch mehr Steuern: - Ost Soli
- Griechen Soli
- Irland Soli
- Portugal Soli
usw.

Aber die anderen Länder brauche nix zahlen nur die Deutsche Milchkuh.
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03.05.2011 12:58 Uhr von ZzaiH
 
+7 | -2
 
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jawohl: und wo wir gerad dabei sind:
nen irland-soli, portugal-soli, spanien-soli, italien-soli

ich hab gehört die yankees haben auch schulden: nen usa-soli

wer hat noch nicht wer will nochmal...
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03.05.2011 13:01 Uhr von CoffeMaker
 
+10 | -1
 
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@LenoX.Parker jo, zumal nach 20 Jahren kein Sinn mehr besteht Geld in den Osten zu pumpen weil nicht mehr nötig.
Ich lebe im Osten und hier kann ich nicht mehr sehen wie die Milliarden angelegt werden da eigentlich alles saniert wurde. Sieht so aus das der Soli so wie andere Steuern, einmal erhoben einfach nicht mehr rückgängig gemacht werden selbst wenn das Ziel der Steuer erreicht wurde.

Wenn sie Geld für Griechenland brauchen können sie ja den schon vorhanden Soli einfach umleiten, ansonsten ist das nur eine weitere fadenscheinige Begründung um den Leuten noch mehr aus der Tasche zu ziehen.
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03.05.2011 13:31 Uhr von derSchmu2.0
 
+6 | -0
 
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Die Anmerkung SEIT 1991 ist hier wohl das wichtigste....Der Soli war ja mal am Anfang noch relativ Sinnvoll, aber die ewig klammen Staatskassen zweckentfremden diese Einnahmen, wie jede andere auch. Ergo wuerde das Aussetzen dieser Steuer woanders nun ein Loch hinterlassen.
Wenn EU-Weit ein solcher Soli eingefuehrt werden wuerde, moechte ich nicht wissen, was passiert, wenn Griechenland den Soli nicht mehr braucht. Wird der dann abgeschafft? Bestimmt nicht...
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03.05.2011 13:41 Uhr von Ned_Flanders
 
+9 | -0
 
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einfach mal für ein paar Wochen die Zeitschrift Focus boykottieren,
damit die in Zukunft nicht mehr solche Flausen in die Weltgeschichte setzen...
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03.05.2011 14:31 Uhr von SyXxPaC01
 
+2 | -1
 
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wird Zeit: das wir auch der EU austreten, kann ja nicht sein, das wir jahrzente für Verschwender zahlen und das Geld nie wieder sehen, dann lieber raus aus der EU, EU bringt eh mehr Nachteile als Vorteile
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03.05.2011 14:37 Uhr von shadow#
 
+6 | -0
 
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Focus - war ja irgendwie klar Bizarre Gedankenkonstrukte zu Wahrheiten hochstilisieren und warten, bis die Idiotendynamik den Rest tut.
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03.05.2011 14:39 Uhr von TeleMaster
 
+2 | -1
 
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...so gesehen zahlen die Deutschen den Griechensoli bereits; oder glaubt Ihr, dass das Geld, welches dort aus Deutschland hineingepumpt wird, auf der Straße lag?
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06.05.2011 08:53 Uhr von Stillschweiger
 
+3 | -0
 
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Kommt der Solidaritätszuschlag für Griechenland: Der Soli für den Osten ist schon nicht mehr gerechtfertigt. Aber was man hat, hat man und gibt man nicht mehr her.

Soli, soli, soli, bis uns selbst nichts mehr bleibt. Wir sind beide berufstätig, haben zwei Kinder und zahlen, zahlen und zahlen.

Rechnen wir mal zusammen: Einkommenssteuer, Sozialbeiträge, Mehrwertsteuer beim Einkauf, KFZ Steuer, Mineralölsteuer, Versicherungssteuer, Stromsteuer, Grundsteuer, Grunderwerbssteuer, Jagdsteuer, Abgaben und Gebühren wie GEZ, Fernsehen, und so weiter..........
Rechnet man mal alles zusammen, dann haben wir nicht mal mehr ein viertel unseres Einkommens für uns übrig.

Im Mittelalter haben die Feudalen Herren den Zehnten verlangt. Wie gut ist es denen im Vergleich zu uns gegangen.

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