03.05.11 11:22 Uhr
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Stellt Armenien eine Bedrohung für die Sicherheit im Kaukasus dar?

Der Geschichtswissenschaftler und aserbaidschanischer Parlamentsabgeordnete Musa Gasimli sieht in der nationalistischen Außenpolitik Armeniens eine große Bedrohung für die Sicherheitslage im Kaukasus.

Die militärische Besetzung des zur Kaukasusrepublik Aserbaidschan gehörenden Gebietes Karabach sowie drohende armenische Territorialforderungen gegen Georgien stellten ein großes Hindernis für Entwicklung und Kooperation in der Kaukasusregion dar.

Russland müsse im eigenen Interesse auf seinen Bündnispartner Armenien einwirken, um Frieden im Kaukasus zu erwirken. Dazu gehöre unausweichlich ein Rückzug der armenischen Besatzungstruppen aus Aserbaidschan.


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WebReporter: Kabeltrommel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Sicherheit, Bedrohung, Kaukasus, Armenien
Quelle: news.az

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2011 11:22 Uhr von Kabeltrommel
 
+7 | -4
 
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Insbesondere der armenisch-aserbaidschanische Konflikt ist "heiß". Fast täglich (!) kommt es zu militärischen Scharmützeln mit Toten. Zudem hat Armenien ein Auge auf Gebiete im südlichen Georgien geworfen, in denen eine armenische Minderheit lebt. Käme es zu einer offiziellen Gebietsforderung, stünde der nächste Krieg ins Haus. Russlands Haltung (Beistandspakt mit Armenien!) ist unklar. Dass man Georgien schaden will ist aber sicher.
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03.05.2011 11:28 Uhr von Rechthaberei
 
+1 | -4
 
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Armenien ist Verbündeter Moskaus und Moskau will: http://www.shortnews.de/...
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03.05.2011 11:31 Uhr von Theo_B
 
+5 | -6
 
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der extreme armenische nationalismus: ist in der tat gefährlich. und mit den russen im rücken könnte man zu "übermut" neigen.
die offizielle regierungstonart ist zwar vergleichsweise gemäßigt, aber in der zweiten reihe sind die kriegstreiber am werk.

damit soll nicht der völkermord an den armeniern negiert werden. aber heutzutage haben die armenier die opfer- mit der täterrolle getauscht.
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03.05.2011 12:34 Uhr von Kaan71
 
+6 | -6
 
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Sie hatten schon mal die Russen im: Rücken und waren sehr sehr übermütig und haben zig-türkische Dörfer massakriert, als deren Männer in der Front waren.

Die Reaktion der Türken, als sie heimkamen und ihre Dörfer sahen, wird heutzutage gerne als Völkermord dargestellt.

Fakt ist, das Armenien die besetzten Gebiete natürlich zurückgeben muss. Die Frage ist nur ob freiwillig oder nicht.
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03.05.2011 12:36 Uhr von lina-i
 
+7 | -6
 
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Wer sich die Quelle ansieht, wird nichts anderes als türkische Propaganda lesen:

"They wanted to include the fictional “Armenian genocide” in the book. But we presented documents proving the lack of evidence for an "Armenian genocide” in history."

Grund wird wohl auch folgender Vorwurf sein, der die beiden Länder seit langem entzweit:

"Am 10. April 1992 hatte die Zweckabteilung der aserbaidschanischen Polizei das Dorf Maragha verbrannt und die Bevölkerung ausgerottet. Maragha befindet sich noch heute unter der Kontrolle von Aserbaidschan."
Quelle: http://int.armradio.am/...
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03.05.2011 12:45 Uhr von karl_valentin
 
+4 | -4
 
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armenien: spielt eine zwielichtige rolle im kaukasus. der disput um die anerkennung des völkermords vor hundert jahren ist keine "türkische propaganda", sondern die offizielle türkische position, unabhängig davon, ob sie wissenschaftlich haltbar ist oder nicht.

armenien macht sich das "recht" zu eigen überall militärisch intervenieren zu dürfen, wo armenier sind. das darf nicht sein und ist keine grundlage für friedliches zusammenleben.
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03.05.2011 13:28 Uhr von XFlipX
 
+3 | -3
 
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Vertrauenswürdige Quelle Naja, Bergkarabach wird nicht wieder an Aserbaidschan zurückgehen. Aserbaidschan hat den militärischen Konflikt in den 90ern um diese Region gegen Armenien verloren.

Zumal Bergkarabach schon seit 90ern unabhängig von AZ ist, hinzukommt, dass man in dieser Region reiche Vorkommen an Bodenschätzen gefunden hat, die mit Hilfe Armeniens ausgebeutet werden sollen. Wenn man jetzt noch die Appeasement-Politik der Erdogan-Administration mit den angerenzenden Ländern der Türkei hinzuzählt....Die Türkei als NATO-Mitglied muss eh die Füße still halten. Von daher ist Aserbaidschan auf sich alleine gestellt.

XFlipX
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03.05.2011 13:39 Uhr von Nathan.der.Weise
 
+2 | -7
 
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Bergkarabakh. So wie ich das verstehe ist die Situation dieses Gebietes ähnlich derer Nordzyperns und Südossetiens. Es sind nicht anerkannte Staaten auf dem Gebiet eines anderen Landes mit anderer Bevölkerungsmehrheit, die von ausländischen Mächten gestützt werden. Die Sache ist zu komplex, als dass man auf eine Rückgabe, basierend auf Grenzen die vor hundert Jahren willkürlich gezogen wurden, pochen könnte.
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03.05.2011 13:44 Uhr von karl_valentin
 
+5 | -6
 
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bergkarabach: gehört völkerrechtlich zu asrbaidschan.
es ist schon bezeichnend, dass armenien immer dann, wenn man ihnen ihre völlig inakzeptable militärpolitik vorhält, sofort ins lamentieren über einen völkermord verfällt, der schon 100 Jahre her ist.

dieser armenischen politik muss ein riegel vorgeschoben werden.
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03.05.2011 13:57 Uhr von Rechthaberei
 
+1 | -3
 
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Egal, wenn Ankara oder Baku nochmal gegen Armenien: vorgehen sollten kriegen sie es direkt mit Rußland zu tun:

http://www.shortnews.de/...
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03.05.2011 14:09 Uhr von Nathan.der.Weise
 
+1 | -3
 
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Sind hier so viele Aseris, denen ich auf den Schlips treten konnte?
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03.05.2011 15:21 Uhr von Koppeldorn
 
+1 | -1
 
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@nathan: haste mal überlegt, dass es damit zu tun haben könnte, dasste schwachsinn schreibst?
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03.05.2011 18:39 Uhr von XFlipX
 
+0 | -0
 
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kriegen sie es direkt mit Rußland zu tun Eher wird die HagiaSophia wieder zu Kirche als das die NATO(die USA) es zuläßt, dass die Türkei die gesamte NATO in einen militärischen Wahnsinn mit Russland zieht.

XFlipX

Ps.: Was denkt man wohl, warum die Türken schon im Konflikt in den 90ern zw. Armenien und Aserbaidschan still halten mußten.

[ nachträglich editiert von XFlipX ]
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03.05.2011 20:30 Uhr von Nathan.der.Weise
 
+0 | -1
 
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@koppeldorn: Oh, wow. Danke, jetzt bin ich viel schlauer.

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