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Cäsars berühmte letzte Worte "Auch Du, Brutus" sind frei erfunden

Ähnlich wie bei den überlieferten letzten Worten Humphrey Bogarts "Ich hätte nicht von Scotch auf Martinis wechseln sollen" sind Cäsars berühmte letzte Worte "Et tu, Brute - Auch Du, Brutus" nie gefallen.

Als der mächtige römische Imperator an den "Iden des März", 44 v. Chr, von den Verschwörern aus dem Senat mit 23 Stichen erdolcht wurde, geschah dies vermutlich lautlos. Erst der Historiker Sueton erdichtete 150 Jahre später die artikulierte Enttäuschung über den (Zieh-)Sohn Brutus.

William Shakespeare sorgte schließlich mit seinem Drama "Julius Cäsar" von 1599 dafür, dass die angeblichen "letzten Worte" Cäsars unsterblich wurden.


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WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wort, Erfindung, William Shakespeare
Quelle: www.welt.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2011 09:55 Uhr von Babelfisch
 
+10 | -4
 
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Das war zwar schon länger bekannt, aber ich finde solche Meldungen immer wieder spannend. Zumal meist Details dabei sind, die nicht so sehr in der öffentlichen Wahrnehmung stehen.
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03.05.2011 10:09 Uhr von Koppeldorn
 
+13 | -1
 
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WAS? Das hat Bogart nie gesagt? Aber cool wärs gewesen.
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03.05.2011 10:11 Uhr von Python44
 
+33 | -2
 
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Ich dachte die letzten Worte: von Ermordeten waren meist sowas wie "Aua" ;o)))
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03.05.2011 10:14 Uhr von Koppeldorn
 
+32 | -0
 
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@python44: in einem der asterix-bände sagt ein senator: "cäsras zitate sind auch nicht mehr das, was sie mal waren"
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03.05.2011 10:36 Uhr von sicness66
 
+21 | -0
 
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Image bis in den Tod: Sir Winston Churchill:
"Was für ein Tor ich war!"

Leonardo da Vinci:
"Ich habe Gott und die Menschheit beleidigt, denn meine Arbeit erreichte nicht die Qualität die sie hätte haben sollen"

Ludwig von Beethoven:
"Freunde! Applaudiert! Die Komödie ist vorüber."

usw.

Sorry, aber das kann man doch nicht ernsthaft glauben, dass die Großen der Geschichte allesamt solche Sätze als letztes zum besten gegeben haben. Hier wird ganz klar nachgebessert, denn diese Menschen sollen über ihren Tod hinaus über anderen stehen. Es wäre auch nicht im Sinne des Betrachters, wenn diese Helden am Ende wimmernd vor Schmerzen nach ihrer Mami schreien würden...
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03.05.2011 11:27 Uhr von artefaktum
 
+3 | -4
 
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Rosebud! o.W.
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03.05.2011 11:43 Uhr von Delios
 
+1 | -3
 
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komische News: Von der Diskussion mal unabhängig gesagt:
Hier steht im Titel, dass die letzten Worte frei erfunden wären. Aber in der News steht dann wiederrum der er VERMUTLICH lautlos gestorben sei.
Was ist denn das für ein Beweis???

In der Quelle stehts ja noch verworrener. Wenn ich das richtig verstanden hab zweifelt der Springer Kon... äh die Welt an den letzten Worten weil es nur einen Menschen gab der "damals" drüber berichtet hat?
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03.05.2011 11:58 Uhr von karl_valentin
 
+5 | -0
 
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uderzo: wie legten doch Uderzo/Goscinny dem Imperator treffend in den Mund: "Weißt Du, wohin du dir deine Brassica stecken kannst...?"
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03.05.2011 14:55 Uhr von BalloS
 
+3 | -6
 
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Wer sagt das ? Wer kann das beweisen ?

Ist keine Beweise dafür, aber auch keine dagegen. Was nun, wenn es doch wahr ist ?



Sorry, aber das ganze hier hat 0 Informationsgehalt. Da hätte man auch schreiben können, dass grüne Blätter grün sind und hätte 100% mehr Informationen gehabt, als der Schwachsinn hier.
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03.05.2011 18:40 Uhr von d1pe
 
+0 | -0
 
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@BalloS: Man muss wohl eher beweisen, dass er etwas gesagt hat und nicht umgekehrt. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass er, wenn man vermutet, dass er es nicht gesagt hat, es doch gesagt hat, ist sehr gering, denn es gäbe unzählich viele Wortkombinationen die in Frage kämen. Blätter einfach mal durch den Duden und guck, wieviele sinnvolle Wortkombinationen du mit drei Worten bilden kannst: Das dürfte eine ganze Menge werden.
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03.05.2011 19:19 Uhr von TheRoadrunner
 
+3 | -0
 
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Schon amüsant wie man nach über 2000 Jahren jetzt nun wissen will, welche Worte gefallen sind und welche nicht. Nur weil andere nicht darüber geschrieben haben, heißt das ja nicht, dass die Worte nie gefallen sind?
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03.05.2011 21:38 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -0
 
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Selbst Armstrongs "Ein kleiner Schritt für ..." selbst Armstrongs berühmter Satz nach der Mondlandung war wochenlang vorher einstudiert und dann hat er sich trotzdem noch versprochen und gab dem Satz eine versehentlich andere Bedeutung mit.
Damals dachte man dies wäre ein spontaner Ausspruch gewesen. Aber bereits hier wurde getrickst.
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04.05.2011 10:47 Uhr von Klecks13
 
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Naja: dass Caesar wirklich "Et tu, Brutus?" gerufen hat, glaube ich auch nicht wirklich. Aber ein entsetzt geröcheltes "Brutus?" kann ich mir schon vorstellen. Immerhin war Brutus der Ziehsohn Caesars; von ihm hätte Caesar wohl eher Hilfe als ´nen weiteren Dolchstoß erwartet..
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04.05.2011 16:12 Uhr von Kabeltrommel
 
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wahrheit: auch die dramen shakespeares sind gar nicht von shakespeare, sondern von einem, der sich als shakespeare ausgegeben hat.

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