03.05.11 09:44 Uhr
 870
 

Sony Online Entertainment: Weiteres Sony-Netzwerk von Hackern angegriffen

Nach Angaben des Elektronikherstellers Sony wurden bei dem Hacker-Angriff im letzten Monat nicht nur Playstation Network (PSN) und Qriocity attackiert. Diese beiden Netzwerke wurden zwischen dem 17. und 19. April angegriffen (ShortNews berichtete).

Doch noch vor diesen Angriffen wurde laut Sony bereits am 16. und 17. April das Netzwerk Sony Online Entertainment gehackt. Sony hat diesen Angriff jetzt im Rahmen der Untersuchungen zu den beiden anderen Attacken entdeckt.

Bei diesem Angriff sind 24,6 Millionen Datensätze in die Hände der Hacker gefallen. Unter den Daten befanden sich ebenfalls Passwörter, E-Mail-Adressen, Geburtsdaten, Telefonnummern und das Geschlecht der Nutzer dieses Netzwerkes.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Sony, Netzwerk, Hacken, Sony Online Entertainment
Quelle: winfuture.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
03.05.2011 09:49 Uhr von RitterFips
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
Bravo Sony: Ein vorbildliches Unternehmen was sich anscheinend sehr um die Benutzer Daten seiner Kunden gekümmert hat.
Weiter so Sony. Da muss man sich nicht mehr vor den Regierungen fürchten mit ihren Sammelleidenschaften
Kommentar ansehen
03.05.2011 10:10 Uhr von Fistmaster
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Schöne Sache: wenn der Dienst wieder online ist, werde ich meinen Account löschen. Also das find ich sehr dreist wie Sony einen mit nem 30Tage Free Plus Account Entschädigen will. Das ist quasi nur ne Werbung und evtl. kauft man sich es danach. Denn die ganzen Spiele funktionieren nur solange man einen Plus Premium Account hat, nach Ablauf kann man die Spiele nicht mehr Starten. Dafür das meine Daten geklaut wurden darf man also großzügig 30Tage umsonst Spielen.
Großzügige Firma TOP. Bin zwar Plus Premium Mitglied aber nach so einer Großzügigen Aktion Lösch ich lieber mein Account.
Kommentar ansehen
03.05.2011 10:46 Uhr von Mass89
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
wie immer im Leben wird hoffentlich auch Sony aus dieser Sache lernen.
Eventuell auch einen Zusammenhang zwischen der Hetzjagt gegen einen bestimmten deutschen Hacker herstellen. Schwer Vorstellbar, dass das unabhängig voneinander so kurz hintereinander passiert.
Kommentar ansehen
03.05.2011 11:37 Uhr von lesender
 
+2 | -5
 
ANZEIGEN
Also dieses rumhaken auf Sony nervt: Ich bin von diesem Datendiebstahl auch betroffen. Und es ärgert mich auch extrem weil ich nicht weiß ob und welche Daten vom mir jetzt im Umlauf sind.

Aber die Schuld nur Sony anzukreiden ist sehr dreist. Der Hauptschuldige ist der Hacker der sich unberechtigt Zugang geschaffen hat.

Oder wem würdet ihr anprangern wenn in ein Ladengeschäft eingebrochen wird in dem eure Sachen sind (Reinigung, Werkstatt). Schiebt ihr die Schuld dann auch komplett auf den Ladenbesitzer?

Sony wird schon Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben. Wie der Ladenbesitzer auch. Jedoch ist gegen kriminelle Hacker oder Einbrecher niemand ausreichend gesichert
Kommentar ansehen
03.05.2011 12:10 Uhr von noshitsherlock
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
@lesender: Entschuldige aber ganz ehrlich ist das rumhacken auf Sony berechtigt.

Ich bin auch ein PSN Nutzer und mich stört es auch, dass es down ist. Nur ist das Sony zurecht geschehen für den Müll den sie abgezogen haben mit ghot und graf_chokolo und hoffe das sie ihre Leere daraus ziehen und nicht so weiter machen wie vorher.

Zudem ist das Hacken verboten und auch Strafbar, aber genauso hat Sony sich dafür verantwortet für unsere Daten Sorge zu tragen. Also gebe ich eher Sony dem Milliarden Konzern die Schuld die genug Geld haben um Test durchzuführen und aufzurüsten, anstatt dem Hacker.

Mfg Sherlock
Kommentar ansehen
03.05.2011 12:14 Uhr von 1ns4n3x
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
hmmn Sony hat einfach die falsche "Kundengruppe" verärgert und dafür kriegen sie jetzt die Rechnung. Ich finde es aber unfair das auch normale Kunden die nichts mit der Sache zwischen den Fronten zu tun haben, darunter leiden müssen. Da hätten die Hacker echt einen anderen Weg finden können.
Kommentar ansehen
03.05.2011 12:59 Uhr von lesender
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
@Sherlock: achso nur weil ich Probleme mit jemanden habe darf ich ihm dann Schaden zufügen und die Scheiben einwerfen? Na wenn das so ist ist ja alles bestens

[ nachträglich editiert von lesender ]
Kommentar ansehen
03.05.2011 14:12 Uhr von lina-i
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Wenn man einen großen Konzern wie Sony: treffen möchte, kann man es nür über die Kunden tun.

Nur wenn die Kunden deutlich weniger Geld an den Konzern zahlen, d.h. die Einnahmen merklich sinken, wird dieser sein Verhalten in irgend einer Form ändern müssen.

Durch den Datendiebstahl und das Aufdecken der ungenügenden Sicherung der Daten werden viele Kunden von der weiteren Nutzung der Angebote, welche eine Hinterlegung von Daten verlangt, in Zukunft abgeschreckt.

Ich bin froh darüber, dass Sony keine Daten von mir in seinen Beständen hat. Diese Firma hat mal ansprechende Produkte hergestellt, aber seit mehr als einem Jahrzehnt nichts produziert, was sie aus dem unteren Mittelfeld der Hersteller wieder vervorhebt.
Kommentar ansehen
03.05.2011 14:23 Uhr von lina-i
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@ lesender: Es hat niemand Scheiben eingeworfen.

Es ist nur jemand in ein Gebäude eingedrungen, wo im Obergeschoss Fenster offen standen. Dieser hat dann aus dem Gebäude einen unverschlossenen Aktenschrank entwendet.

Die Tat an sich ist eine Straftat. Nur hat Sony es dem Straftäter sehr leicht gemacht (offene Türen und Fenster). Sony hat durch sein Verhalten die Straftäter provoziert.

Ich kann weder den Einbruch bei Sony, noch den schlampigen Umgang mit Daten gut heißen. Beide gehören aufs schärfste bestraft.

[ nachträglich editiert von lina-i ]
Kommentar ansehen
03.05.2011 14:34 Uhr von 1ns4n3x
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ lesender; @ lina-i: @ lesender, das kannst du so nicht vergleichen. Hat Eines nichts mit dem Anderen zu tun. Solltest dich vielleicht genauer durchlesen was passiert ist :) .

@ lina-i, Du hast vollkommen Recht, aber ich bilde mir ein irgendwo gehört oder gelesen zu haben, dass die Hacker, die Daten der Kunden auch verkaufen. Darum finde ich die Sache nbisschen unfair. Stimmt das eigentlich?
Kommentar ansehen
03.05.2011 14:58 Uhr von lina-i
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ 1ns4n3x: Ob die Daten verkauft werden oder der Dieb diese Daten auf einer seiner vielen Festplatten lagert, ändert an der Strafbarkeit der Handlung nichts. Im Fall des Verkaufs kommt dann noch Hehlerei als weiteres Delikt dazu.

Mal abgesehen von den Kontodaten, was hast du gegen den Verkauf der restlichen Daten? Diese darf doch jeder auch beim Einwohnermeldeamt kaufen. Und das ganz legal...

Refresh |<-- <-   1-11/11   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?