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Iran: Boykott beendet - Präsident Mahmud Ahmadinedschad verweigerte Tage lang die Arbeit

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat seinen Boykott, die Regierungsarbeit eine Zeit lang niederzulegen, beendet. Zehn Tage lang hatte er sich einfach nicht blicken lassen.

Hintergrund waren offenbar strittige Personalentscheidungen. Ahmadinedschad wollte seinen Geheimdienstminister Heidar Moslehi loswerden. Das traf auf Widerstand des mächtigen "Revolutionsführers" Ajatollah Ali Chamenei.

Fortan nahm Moslehi weiterhin an den Regierungskabinettssitzungen teil, Ahmadinedschad aber blieb ihnen fern und stellte das Regieren ein. Nachdem ihn die Mehrheit des Parlaments schriftlich dazu aufgefordert hatte, nahm er am Montag erstmals wieder an einer Sitzung teil.


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WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arbeit, Regierung, Präsident, Iran, Boykott, Mahmud Ahmadinedschad
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2011 08:35 Uhr von Babelfisch
 
+10 | -3
 
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Auch ein Präsident darf mal in den Streik treten. Ahmadinedschad will eigentlich einen seiner Kumpel in die Regierung hieven. Der ist aber negativ wegen "liberaler Tendenzen" aufgefallen.
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03.05.2011 08:56 Uhr von Hirnfurz
 
+23 | -1
 
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lol: Schmollen auf hohem Niveau :D
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03.05.2011 09:16 Uhr von Major_Sepp
 
+6 | -0
 
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Der: wollte auch mal ein paar Tage Urlaub...
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03.05.2011 09:48 Uhr von LoneZealot
 
+1 | -5
 
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Korrektur? Ist "tagelang" nicht ein Wort?
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03.05.2011 09:51 Uhr von derSchmu2.0
 
+2 | -0
 
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Naja... der is halt ein Anfaenger die wahren Profis regieren nicht und sind doch anwesend, da faellts dann nur nicht so gut auf.....naja aber auch das hat seine Vorteile...wuerde ich manche Fratze aus dem Bundestag seltener sehen, waere mein (ueber die letzten Jahre erst bewusst gewordenes und stetig ein bischen weiter steigendes) Aggressionspotential gegenueber Politikern jetzt nicht hier...
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03.05.2011 09:52 Uhr von Babelfisch
 
+4 | -1
 
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@LoneZealot: Ich hatte in der Überschrift geschrieben "10 Tage lang" - aber die 10 hat das Team offenbar rausgenommen.
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03.05.2011 12:45 Uhr von ZzaiH
 
+2 | -0
 
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tja: bei den nächsten "wahlen", wird er nicht gewinnen
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03.05.2011 13:11 Uhr von MisterX3103
 
+2 | -1
 
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Wäre dies: bei uns passiert, hätte dies keiner bemerkt.
"Wie? Sie waren weg? Achso"
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03.05.2011 14:35 Uhr von NilsGH
 
+4 | -1
 
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@Meinung des Autors: sehr interessant!

Dass der "ach so wahnsinnige" Präsident des Iran einen in die Regierung haben will, der "liberale Tendenzen" hat. Das wird aber einigen Iran-Kritikern hier gar nicht schmecken, die diesen Staat in aller Regel als tyrannische Diktatur mit einem wahnsinnigen Führer anprangern.

Das dieser nun Liberale in seine Regierung beruft, hmm, was soll man da nun sagen?

Dass er vielleicht doch kein so böser Politiker ist, wie alle sagen?

Naja, sicher läuft im Iran nicht alles so ab, wie es europäische Maßstäbe das gerne hätten. Sicher verschwindet dort auch mal jemand, der es sich allzu arg mit der Regierung verscherzt. Aber das ist in dieser Gegend, egal ob muslimischer Staat oder aber der "gute" jüdische dort unten, Gang und Gäbe. Das hat nicht das Geringste mit dem Iran oder dessen Politikern, sondern vielmehr mit den Einstellungen und der Tradition dieser Völker im Allgemeinen zu tun.

Wenn man sich mal moderne Beispiele aus Europa und den USA anschaut (Assange, nur mal so um eines rauszugreifen), muss man in unserer "zivilisierten" westlichen Welt auch aufpassen, wem man ans Bein pinkelt. Sonst verschwindet man auch schnell mal in einem Loch und wart nicht mehr gesehen (oder in Guantanamo ...). Soooo stark unterscheiden sich Westen, Mittlerer Osten und der Ferne Osten nicht wirklich.

Politiker unterscheiden sich regionenübergreifend - so meine Meinung - generell nur durch die unterschiedlichen Preise ihrer Anzüge. Machhunger, Gier, Korruption und auch Verrat am Volk sind in JEDEM Land an der Tagesordnung.

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