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Studie: Zu schneller Atomausstieg kann schlimme Stromfolgen in Deutschland haben

In einer neuen Studie wurde jetzt herausgefunden, dass ein zu schneller Atomausstieg schlimme Folgen haben kann.

Generell spricht nichts gegen einen Atomausstieg. Jedoch müsse man im gleichen Zuge den Ausbau der alternativen Energieversorgungen an den Atomausstieg anpassen. Weiterhin müsse die Energieeffizienz erhöht werden. Ansonsten sei Deutschland in Zukunft von Stromknappheit bedroht.

"Angesichts der Erfahrungen mit dem Zeitbedarf für die Erweiterung des Stromnetzes ist es fraglich, ob der erforderliche Ausbau bis 2020 realisiert werden kann", sind laut der Studie die Bedenken des Ausbaus von alternativen Energien.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Studie, Energie, Atomausstieg
Quelle: www.welt.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.05.2011 19:51 Uhr von snowdust
 
+9 | -7
 
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Vor der Atom-Debatte gab´s schon einen Überfluß an Ökostrom. So konnte man in regionalen Tageszeitungen lesen, dass die Versorger von Nöten geplagt werden, mit all dem Überfluß an Ökostrom überhaupt noch zu recht zu kommen. Noch weiter davor rangen gewisse Energiekonzerne mit örtlichen Grundbesitzern um Ackerflächen, auf denen gewaltige Überlandleitungen verbaut werden sollten, die für den Stromexport bzgl. der Überkapazitäten notwendig würden.

Nun ist plötzlich alles anders ? Der Ausfall droht ? Das Leitungsnetz total überaltert, um verstromte Windenergie gen Süden zu transportieren ?
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02.05.2011 20:21 Uhr von artefaktum
 
+16 | -9
 
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Schlimme Stromfolgen? Die schlimmste Stromfolge ist, dass die großen vier Stromversorger ihre bereits abgeschriebenen Atomkraftwerke nicht mehr voll ans Netz bringen können, und ihnen dadurch geschätzte 50 Milliarden(!) Euro durch die Lappen gehen. Diese "schlimme Folge" wird bezeichnenderweise nicht erwähnt.
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02.05.2011 20:38 Uhr von ZzaiH
 
+10 | -8
 
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einem stark bewölkten, windstillen tag, gibts nunmal keine erneuerbaren energien, die zu strom werden, wir brauchen nunmal eine gewisse grundleistung, an atom, kohle oder gas...

oder es gibt an solchen tagen eben keinen strom mehr -.-
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02.05.2011 21:21 Uhr von shadow#
 
+5 | -5
 
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Jetzt erst? Warum hat die von der CDU und den Versorgern bezahlte Studie so lange gedauert?

Keine Atomkraftwerke = Weltuntergang und Rückkehr in die Höhlen

Schon klar...
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02.05.2011 21:21 Uhr von Jaybay
 
+5 | -3
 
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@Terrorstrom: Du hast die Situation richtig erkannt und analysiert, dem ganzen gibt es nichts mehr hinzuzufügen..außer vielleicht: Es sind noch nicht ALLE Menschen von der geistigen Kernschmelze betroffen, aber die Zahl (der wenig unbetroffenen)nimmt rapide ab.. ;)

Dickes Plus von mir an dieser Stelle,
gruß

[ nachträglich editiert von Jaybay ]
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02.05.2011 21:29 Uhr von DarkBluesky
 
+3 | -0
 
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Seit wann gehört die Welt zur Bild: Mann sollte sich mal selber ein Bild machen von der Sicherheit in AKWs (Selber mal besuchen und sich die Sicherheit erklären lassen). Aber wir vergleichen auch Volkswagen mit Brilliant aus China. Als Siemens 4 Mrd. Haben wollte zum Umbau auf das neue Sicherheitssystem hieß es in Fuku... nur zu teuer. Aber dann kommt ein GAU und alle schreien ("sofortiger Atomausstieg).Nur Strom wird so oder so Teurer, Ökostrom ist einfach zuviel vorhanden und die Alternative will keine Immobilein Firma einbauen, zu Riskant das mann Geld damit verdient. Lichtblick wollte Heimkraftwerke betreiben in großen Häuser mit Warmwasser bereitung, dann wäre die Grundlast gesichert.Aber Annington und Co. wollen es nicht.
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02.05.2011 21:31 Uhr von Hanno63
 
+1 | -0
 
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da wir nur 2/3 am Strom selber brauchen und der Rest sehr teuer verkauft wird an andere Länder , alles sowieso nur Theorie, Strom ist ja immer da, haben die Konzerne Verlust durch den theoretischen Minderverkauf der berechneten freien Einspeise-Kapazitäten.

Denn genau wie wir einspeisen ins europäische Netz (auch mit Umspannen auf abweichende Strom-Daten), ist der Strom immer da und wird nur theoretisch verwaltet , genau wie Billiganbieter nur theoretisch eine festgelegte Menge an Kapazität = also nur "Anteile" der bestehenden Strommenge "kaufen", obwohl der Strom immer da ist, also immer nur eine Beteiligung zu günstigen Preisen,
Genauso mit den Sromverkäufen, Überschuss geben wir ab und Sekundengenau nehmen wir Strom ab , wenn es nicht reicht , dadurch ist der Strom automatisch im riesigen Verbundnetz immer auch "gepuffert", durch viel grösseres Gesammt-Netz und damit saubereres Ausgleichen von Schwankungen.

Also so als wenn man hunderte Batterien zusammen schliesst im Kreis, immer Plus an Plus, Minus an Minus usw. und egal wo man dazwischen rangeht ist immer alles egal belastet, nur die Anteile der Produktion werden jeweils zugeordnet und berechnet an dem gesammten Kreis.
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02.05.2011 21:41 Uhr von Butze90
 
+3 | -1
 
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@ terrorstorm: "Wer die Studie finanziert steht da nicht, nichtmal wer sie in Auftrag gegeben hat"

"Das Prognos-Gutachten, das die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) in Auftrag gegeben hatte, beleuchtet die Probleme der neuerlichen Energiewende."


bei dem auftraggeber kann man natürlich erahnen was rauskommt...

[ nachträglich editiert von Butze90 ]
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02.05.2011 21:46 Uhr von Butze90
 
+1 | -0
 
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@ Hanno63: Haha, man merkt da spricht ein Experte. :D

An der Stelle musste ich schon Lachen: "und egal wo man dazwischen rangeht ist immer alles egal belastet,..."

Wann kommt deine Studie, ich bin schon gespannt?
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02.05.2011 21:50 Uhr von Hanno63
 
+1 | -0
 
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dann sollte man wissen: egal ob man autark seine eigene Stromversorgung komplett, selber erzeugt,...man muss Grundgebühr "bezahlen" auch wenn man garnichts abnimm, allerdings durch Einspeisung von Überschuss mit dem Netzt verbunden ist.
Die Öl- , Sprit- , Chemie-Konzerne und andere haben "fast" alles in eigenem Besitz und warten nur auf andere Zugriffsrechte , z.B. die privaten Einspeiser auch finanziell zu besitzen,

...erst dann geben sie Ruhe , wenn auch die Rechte für Atem-Luft und Verdunstungs-Energie "ihnen" auch noch gehören.

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]
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02.05.2011 21:55 Uhr von emilklopfenstein
 
+2 | -1
 
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Was soll dieser Begriff Was soll dieser Begriff "Stromfolgen" hier? Eine Neuerfindung, ein Hohlwort wohl, der Gipfel des Leerbegriffs!
Oder bereiten wir uns auf den Wettbewerb des Unwortes vor? Steigernd gar: "schlimme Stromfolgen".
Nein Danke. Aber Stimmung hat der Mist gemacht! Alle darauf reingefallen.
Wärs nicht zum Weinen - wärs zum lachen.
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02.05.2011 21:56 Uhr von Butze90
 
+1 | -1
 
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vielleicht versteht man besser was du sagen willst wenn du ganze sätze verwendest?
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02.05.2011 22:16 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+3 | -0
 
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BERTL058: Hier:
http://www.heise.de/...

Ersetzt sogar zwei AKWs und man kann drin schwimmen gehen.
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03.05.2011 00:57 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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@Zzai H: "oder es gibt an solchen tagen eben keinen strom mehr -.-"
Dafür kann man Pumpspeicherwerke nutzen. Beim Kohlebergbau gibt es genügend freie Fläche unter Tage. Von der ICE-Nordsüd-Strecke aus kann man das Ergebnis des Kalibergbau betrachten. Und Asse bietet nicht nur radioaktive Bereiche, sondern auch salzlaugenfreie Bereiche. In den Berliner Unterwelten ist auch genügend Platz. In Sachsen beginnt man gerade wieder Bergbau zu betreiben. Und aus der Zeit des Kalten Krieges gibt es sicher noch den einen oder anderen Bunker unter Tage. Und Lothar Späth braucht nicht Stuttgart21 zu bohren, sondern kann eine Menge Erde bundesweit durchwühlen. Interessant wäre auch die Nutzung der Frankfurter Bankentürme für kleine Pumpspeicherwerke. Auch die Müll- und Trümmerberge so mancher Großstadt könnten einer Nutzung zugeführt werden. Letzteres hätte sogar den Vorteil, durch Feuchtigkeit das Mikroklima einer Stadt zu beeinflussen.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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12.06.2011 10:56 Uhr von Rawstyle
 
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Die reinste Lachnummer: das ist wirklich lächerlich zu sehen wie leicht es ist Leute von möglichen Gefahren bei AKWs zu beindrucken, um mit aller Gewalt das Vorantreiben erneuerbarer Energien durchzusetzten. Die AKWs sind sicher! Das immer etwas passieren kann, das ist nie auszuschliessen aber die Wahrscheinlichkeit gehr gegen Null. Ich glaube nicht das wir soweit sind und auch nicht im Jahr 2022 sein werden, um alle Meiler abzuschalten weil der tatsächliche Nutzen der neuerbaren Energien (Wassern, Luft, Sonne) nicht einmal 10 Prozent beträgt. Dann müsste man noch Kohle (CO2 Problem ist damit verbunden) oder mehr dazu nehmen um dass das Ergbnis höher ausfällt, was immer noch nicht reichen wird um flächendeckend das Land mit Energie zu versorgen. Wir leben nunmal in einem schwierigen geografischen Gefilde, das es nicht zulässt mehr Energien zu erzeugen. Dann müssten wir nach Afrika umsieseln, alles dorthin verlagern und wieder zurück nach Deutschland transferieren was politisch sehr umstritten ist und Gefahren mit sich bringt, Abhängigkeiten und nicht zuletzt Milliarden an Summen verschlingt. Das letztere wird ohnehin für uns eine Mehrbelastung bedeuten, denn wer soll denn den Ausbau der Neuerbaren finanzieren? Alleine in den letzten Jahren sind die Strompreise extrem gestiegen und das wird auch so weiter gehen (auch für die Entsorgung von Altmüll und Bau einer neuen Asse). Dann kommt nocht hinzu dass überhaupt keine Ausfallssicherheit gegeben ist und es hierbei auch Bürgerproteste gibt die sich z.B. gegen Pumpspeicherkraftwerke richten. Wenn also keine Energie gespeichert werden kann, dann kommt es zum Engpass und im schlimmsten Fall sitzen wir im dunkeln (Kerze an!!!) oder wir IMPORTIEREN den Strom aus Frankreich, weil die 20 NEUE Atomkraftwerke bauen werden (so oder so), was wieder Milliaren kostet. Ich würde ohnehin vorschlagen, dass wir den Japanern mit 54 AKWs, USA (104AKWs), Frankreich (59AKWs), Russland (40AKWs) und vor allem China (33 AKWs und Dutzend im Neubau) den Anfang machen lassen. Denn die Interessiert das Alles überhaupt nicht. Für die ist die eigene Wirtschaftlichkeit HEUTE wichtig, nicht morgen. Stellt sich noch die Frage: Macht es Sinn alles in Deutschland auf Neuerbare Energie umzustellen wenn doch gar keiner mitspielt? Wir stehen total Isoliert da und werden, falls es zu einer Katastrophe kommt, ebenfalls betroffen sein, dass uns allen die Haare ausfallen. Toll, diese neuebare Energien! Mit mir nicht!
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12.06.2011 10:58 Uhr von Rawstyle
 
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Wirklich lächerlich: das ist wirklich lächerlich zu sehen wie leicht es ist Leute von möglichen Gefahren bei AKWs zu beindrucken, um mit aller Gewalt das Vorantreiben erneuerbarer Energien durchzusetzten. Die AKWs sind sicher! Das immer etwas passieren kann, das ist nie auszuschliessen aber die Wahrscheinlichkeit gehr gegen Null. Ich glaube nicht das wir soweit sind und auch nicht im Jahr 2022 sein werden, um alle Meiler abzuschalten weil der tatsächliche Nutzen der neuerbaren Energien (Wassern, Luft, Sonne) nicht einmal 10 Prozent beträgt. Dann müsste man noch Kohle (CO2 Problem ist damit verbunden) oder mehr dazu nehmen um dass das Ergbnis höher ausfällt, was immer noch nicht reichen wird um flächendeckend das Land mit Energie zu versorgen. Wir leben nunmal in einem schwierigen geografischen Gefilde, das es nicht zulässt mehr Energien zu erzeugen. Dann müssten wir nach Afrika umsieseln, alles dorthin verlagern und wieder zurück nach Deutschland transferieren was politisch sehr umstritten ist und Gefahren mit sich bringt, Abhängigkeiten und nicht zuletzt Milliarden an Summen verschlingt. Das letztere wird ohnehin für uns eine Mehrbelastung bedeuten, denn wer soll denn den Ausbau der Neuerbaren finanzieren? Alleine in den letzten Jahren sind die Strompreise extrem gestiegen und das wird auch so weiter gehen (auch für die Entsorgung von Altmüll und Bau einer neuen Asse). Dann kommt nocht hinzu dass überhaupt keine Ausfallssicherheit gegeben ist und es hierbei auch Bürgerproteste gibt die sich z.B. gegen Pumpspeicherkraftwerke richten. Wenn also keine Energie gespeichert werden kann, dann kommt es zum Engpass und im schlimmsten Fall sitzen wir im dunkeln (Kerze an!!!) oder wir IMPORTIEREN den Strom aus Frankreich, weil die 20 NEUE Atomkraftwerke bauen werden (so oder so), was wieder Milliaren kostet. Ich würde ohnehin vorschlagen, dass wir den Japanern mit 54 AKWs, USA (104AKWs), Frankreich (59AKWs), Russland (40AKWs) und vor allem China (33 AKWs und Dutzend im Neubau) den Anfang machen lassen. Denn die Interessiert das Alles überhaupt nicht. Für die ist die eigene Wirtschaftlichkeit HEUTE wichtig, nicht morgen. Stellt sich noch die Frage: Macht es Sinn alles in Deutschland auf Neuerbare Energie umzustellen wenn doch gar keiner mitspielt? Wir stehen total Isoliert da und werden, falls es zu einer Katastrophe kommt, ebenfalls betroffen sein, dass uns allen die Haare ausfallen. Toll, diese neuebare Energien! Mit mir nicht!

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